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Orgel: Hall in Tirol – Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Gebäude oder Kirche

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Konfession

Römisch-Katholisch

Ort

Hall in Tirol

Postleitzahl

6060

Bundesland / Kanton

Tirol

Land

Österreich

Bildergalerie + Videos

Gebäude

Vorgängerorgel 1

Vorgängerorgel 2

Derzeitige Orgel

Videos zu den Glocken



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vorgängerorgel 1

1576: Erstmalige Erwähnung von Orgelbauarbeiten in der Nikolauskirche Hall, dabei wurde die alte, zweimanualige Orgel im Presbyterium restauriert
1692: Orgelneubau durch Franz Köck (Brixen/Bressanone), II/18/P, auf der rückwärtigen Empore; Das Gehäuse der Orgel blieb bis heute erhalten.
1765: Umbau und Vergrößerung der Orgel durch Anton Bayr (München), II/26/P, mit Stimmton a1= 415-420 Hz
1795: Überarbeitung der Orgel durch Johann Anton Fuchs (Innsbruck)
19. Jhdt: Restauration der Orgel durch Johann Georg Gröbner (Innsbruck), Josef Aigner (Schwaz) und Josef Wohlfahrtstetter (Hall in Tirol)

Vorgängerorgel 2

1934: Elektro-Pneumatische Orgel der Firma Karl Reinisch’s Erben (Steinach am Brenner), IV/57/P, ~5000 Pfeifen; Zu ihrer Zeit eine der größten Orgeln Tirols.
Nach wenigen Jahrzehnten war diese Orgel kaum mehr spielbar und abbruchreif.

Dereitige Orgel

1999: Mechanische Schleifladenorgel mit eingebautem Spielschrank, erbaut durch Orgelbau Johann Pirchner (Steinach am Brenner), III/50/P; ~3500 Pfeifen
Die heutige Orgel gehört zu den 5 größten Orgeln in Tirol.

Disposition

I. Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 16′

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Flöte 8′

Gemshorn 8′

Gambe 8′

Prestant 4′

Blockflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Cornett 5-fach 8′ (ab g°)

Mixtur Major 6-fach 2′

Mixtur Minor 4-5-fach 1 1/3′

Trompette 8′

Clairon 4′

II. Oberwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Gedeckt 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Prinzipal 2′

Flöte 2′

Terz 1 3/5′

Larigot 1 1/3′

Mixtur 5-fach 1 1/3′

Basson 16′

Cromorne 8′

Tremulant

III. Schwellwerk C – g“‘

Quintade 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Salizional 8′

Voix Celeste 8′

Fugara 4′

Spitzflöte 4′

Doublette 2′

Piccolo 1′

Cornett 3-fach 2 2/3′

Trompette Harmonique 8′

Hautbois 8′

Voix Humaine 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Bordun 32′

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Violonbass 16′

Oktavbass 8′

Gedeckt 8′

Violoncello 8′

Choralbass 4′

Bombarde 16′

Trompete 8′

 

Spielhilfen

III/I; II/I; III/II; III/P; II/P; I/P; Sperrventil I; Sperrventil P, als Fussrasten
Schwelltritt und Seitenhebel III

Gebäude oder Kirchengeschichte

128: Erzählung eines Vorgängerbaues mit dem Patronat St. Nikolaus
1318: Chor-Erweiterungsbauten.
1345: Erbauung des Kirchturmes im gotischen Stil
1437: Heutiger Kirchenbau
1501: Waldaufkapelle
1570: Guss von Glocke 2 durch H. Ch. Löffler (Innsbruck), diese Glocke wurde später aus der ehemaligen Haller Damenstiftskirche hierher gebracht
Um 1600: Hochaltar
1670: Einsturz des alten Turmes bei einem Erdbeben; Neuer Zwiebelhelm mit Laterne
1692: Orgelneubau
1752: Barockisierung
1755: Seitenaltäre; Kanzel
1934: Orgelneubau
1951: Guss von Glocke 1 und den 3 kleinsten Glocken durch Grassmayr (Innsbruck)
1961: Restaurierung Innenraum
1965: Neugestaltung des Altarraumes
1971: Neugestaltung der Westfassade
1979: Neugestaltung des Hauptportales
1988: Doppelte Verglasung aller Kirchenfenster
1999: Orgelneubau; Kirchenrestaurierung
2001: Fünfter Neuguss von Glocke 1 durch Grassmayr (Innsbruck); Vollendung zum heutigen Geläute mit der Disposition: c‘, e‘, g‘, a‘, c“
2015/16/17: Kirchenrestaurierung

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder und Disposition: Mike (Instagram)
Orgelgeschichte: Orgellandschaft Tirol und Orgelfestschrift
Kirchengeschichte: Walter Rampl – Alle Kirchen Tirols

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