Orgel: Haldenstein – Reformierte Kirche (ehem. St. Gereon)
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Gebäude oder Kirche
Reformierte Kirche (ehem. St. Gereon)Konfession
ReformiertOrt
Haldenstein (Chur)Postleitzahl
7023Bundesland / Kanton
Kanton GraubündenLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1888 Planungen zum Erwerb einer Orgel aus der katholischen Kirche Untervaz. Diese Pläne werden nicht weiter verfolgt.
1911 Eröffnung eines Orgelfonds.
Derzeitige Orgel
1929 – 1930 röhrenpneumatische Membranladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Kirchenschiff), erbaut ebenerdig in den Chorraum in ein von Schreiner Lütscher (nach Plänen des Architekturbüros Schäfer & Risch in Chur) errichtetes Gehäuse von Metzler & Co. Orgelbau (Felsberg – Chur) II/14 + 1 Transmission, 1 Auszug und 1 Extension.
1982 Renovierung der Orgel durch Orgelbau Felsberg AG.
1993 Renovierung des Werkes mit Austausch der Membranen durch Orgelbau Arno Caluori (Says) – Expertise Stephan Thomas (Chur).
2019 Renovierung und Ausreinigung des Werkes durch Orgelbau Wälti (Gümligen).
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Principal 8′ C – g° teilw. Prospekt Zink, ab gs° innen Metall Gemshorn 8′ Metall, leicht konisch Rohrflöte 4′ Metall rohrged., ab fs“ offen konisch Principalino 2′ Metall Vakat
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II Schwellwerk C – g“‘Liebl. Gedeckt 16′ Holz ged., ab c‘ Metall ged., ab fs“‘ offen konisch Diapason 8′ Zink, ab fs° Metall Gedeckt 8′ Ext. Liebl. Gedeckt 16′ Salicional 8′ Zink, ab fs° Metall Voix céleste 8′ ab c°, Metall Principal 4′ Metall Zartflöte 4′ Metall konisch Quinte 2 2/3′ Auszug Mixtur Mixtur 2 2/3′ IV – V, Metall – rep. g°/g’/g“/gs“‘ Trompete 8′ Stiefel Metall, Becher C – f° Kupfer, ab fs° Becher Metall, ab gs“‘ labial (Octav 4′ labiale Pfeifen) Tremolo Vakat
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Echobass 16′ Tr. Liebl. Gedeckt 16′ SW Prästant 8′ C – ds° Prospekt Zink, ab e° innen Metall Vakat
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Anmerkung zu den Prospektpfeifen
Principal 8′ HW im Prospekt = C – FS/GS/A/B Flachfeld rechts; c0 – ds0/f0-g0 Flachfeld Mitte
Prästant 8′ PED im Prospekt = C – GS Flachfeld links; A-H/cs0/d0/ds0/f0/g0/a0, Flachfeld Mitte
Zusammensetzung Mixtur SW
C 2 2/3′ 2′ 1 1/3′ 1′
g° 4′ 2 2/3′ 2′ 1 1/3′
g‘ 5 1/3′ 4′ 2 2/3′ 2′ 1 1/3′
g“ 8′ 5 1/3′ 4′ 2 2/3′ 2′
gs“‘ 16′ 10 2/3′ 8′ 5 1/3′ 4′
Spielhilfen
1 freie Combination
Ober-Octavkopp. II (Nr. 13 – ausgebaut bis g““), II Koppel Ped. (Nr. 18), I Koppel Ped. (Nr. 19), Unter-Octavkopp. II/I (Nr. 20 – ab c°), II Koppel I (Nr. 21), Ober-Octavkopp. (Nr. 22 – ausgebaut bis g““) als Registerwippen
Druckknöpfe unter erstem Manual: P., F., T., AL., Fr.Comb., Trompete 8’ab
Fuß: Jalousieschweller (Tritt)
Piano (P.) schaltet:
SW – Zartflöte 4′ / Salicional 8′ / Gedeckt 8′
PD – Echobass 16′
HW – Gemshorn 8′
II Koppel Ped. / I Koppel Ped. / II Koppel I
Forte (F.) schaltet:
SW – Quinte 2 2/3′ / Zartflöte 4′ / Principal 4′ / Salicional 8′ / Gedeckt 8′ / Diapason 8′ / Liebl. Gedeckt 16′
PD – Subbass 16′ / (Echobass 16′)
HW – Gemshorn 8′ / Rohrflöte 4′ / Principalino 2′
II Koppel Ped. / I Koppel Ped. / II Koppel I
Tutti (T.) schaltet:
SW – Trompete 8′ / (Quinte 2 2/3′) / Mixtur 2 2/3′ / Zartflöte 4′ / Principal 4′ / Salicional 8′ / Gedeckt 8′ / Diapason 8′ / Liebl. Gedeckt 16′
PD – Subbass 16′ / Prästant 8′ / (Echobass 16′)
HW – Principal 8′ / Gemshorn 8′ / Rohrflöte 4′ / Principalino 2′
II Koppel Ped. / I Koppel Ped. / II Koppel I
Gebäude oder Kirchengeschichte
Vor 1150 existiert eine Kapelle St. Gereon in Haldenstein.
12. Jahrhundert Inkorporation zum Kloster St. Luzi in Chur.
1616 Einführung der Reformation.
1678 Aufzug zweier Glocken des Giessers Gaudentz Hempelin (Chur).
1732 Abtragung der Kapelle und Bau der heutigen Kirche. Der Kirchturm der alten Kapelle bleibt erhalten.
1732 Entstehung des Taufsteins und der Kanzel.
1764 – 1765 Renovierung der Kirche und Erneuerung des Dachstockes. Die Kirchendecke wird von Meister Johann Jakob Gasser erneuert, Erhöhung des Turmes und Aufsatz der neuen Turmzwiebel.
1898 Einsatz dreier neuer Kirchenfenster.
1903 Einbau einer ersten Ofenheizung.
1922 – 1923 Renovierung der Kirche, des Kirchturmes und der Turmuhr. Erneuerung der Innenausstattung und des Taufsteins, welcher aus Marmorsteinen aus Italien erschaffen wurde – Einweihung am 14. Oktober 1923.
1969 Aufzug eines neuen vierstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale f‘ + as‘ + b‘ + des“. Eine alte Glocke wird an das Rätische Museum abgegeben, die zweite Glocke wird vor Ort aufbewahrt.
1981 – 1982 Kirchen- und Turmrenovierung.
Zu späterer Zeit wird der ursprüngliche Taufstein wieder in den Kirchenraum übernommen.
1992 – 2012 Haldenstein gehört zur Pastorationsgemeinschaft Untervaz-Haldenstein.
2025 Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Chur.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitiert aus den Angaben aus dem ausgelegten Kirchenführer vor Ort und zitiert aus dem Buch von Hans Batz „Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden“ Band IV Seiten 108 – 110 Casanova Druck und Verlag AG – ISBN 3856372865
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel, zitiert aus dem ausgelegten Kirchenführer vor Ort
Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link




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