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Orgel: Gustow (Rügen) – Dorfkirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Gustow (Rügen)

Postleitzahl

18574

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

wahrscheinlich ist bereits im 18. Jahrhundert eine Orgel vorhanden.
1860 Errichtung einer vorderspieligen mechanischen Schleifladenorgel mit Pedal I/7+1 durch Johann
Nikolaus Fischer/Demmin.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn zu Kriegszwecken
um 1920 Einbau von Zinkpfeifen in den Prospekt, vermutl. durch Gerbig/Eberswalde
um 1970 Änderung der Disposition durch Ulrich Fahlberg/Eberswalde, Einbau eines neuen elektrischen Winderzeugers
2022 die Orgel ist erhalten, aber nur eingeschränkt spielbar. Das Werk ist stark verschmutzt und verstimmt, die Keilbälge sind undicht.
Heuler treten auf, da die Ventile nicht richtig schließen. Das Instrument bedarf einer dringenden Sanierung.

Disposition

Disposition 2022

Manual C-f“‘

Bordun 16′

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Gamba 8′

Octave 4′

Octave 2′ (urspr. Gedackt 8′)

Mixtur 3fach

Pedal C-d‘

Subbass 16′ (Tr. I Bordun 16′)

 

Spielhilfen

Bis auf einen Motor- und einen Lichtschalter sind keine Spielhilfen vorhanden.

Gebäude oder Kirchengeschichte

um 1250 ist eine erste Kirche im Ort vorhanden.
1314 Beginn der Errichtung einer neuen Backsteinkirche im gotischen Stil. Der Bau wird mit dem Chor begonnen.
1400 Anbau des Langhauses (Kirchenschiff) an den Chor
um 1420 wird die Kirche mit Heiligendarstellungen ausgemalt.
um 1450 entsteht die große Triumphkreuzgruppe.
1517 wird das Gebäude mit einem Kreuzrippengewölbe eingewölbt.
um 1520 Anbau einer Sakristei an die Nordseite der Kirche
um 1650 Guss der kleinen Glocke durch M. Evert
1677 Zerstörung der Kirche, vermutlich durch Brand oder kriegerische Auseinandersetzungen
1708 Beginn der Erneuerung des Mauerwerkes
um 1720 Fertigung des barocken Altaraufsatzes
1734 weitere Erneuerung der Giebel
1767 Guss einer neuen, großen Glocke
1768 Fertigung des Taufengels.
1784 Fertigung der Kanzel durch Freese (Stralsund)
1858 wird der Glockenstuhl im Glockenhäuschen erneuert.
1900 wird ein Portalvorbau aus Fachwerk hinzugefügt.
um 1903 Abriss der Sakristei auf der Nordseite der Kirche
1914 Fertigung der Buntglasfenster mit Weihnachts- und Himmelfahrtsmotiv durch Firma Busch/Berlin
1935 Restaurierung der Kirche, dabei werden die mittelalterlichen Malereien freigelegt und konserviert. Sie zeigen Christophorus, Johannes, Maria Magdalena, Georg, Petrus, Paulus, Jacobus d. Ä. Auch die Bemalung der Kanzel wird in selbigem Jahr erneuert.
1945 zerspringt die große Glocke.
1964 Guss einer neuen Glocke nach Motiven der alten Glocke (Faksimileguss) durch Schilling/Apolda.
13. Januar 1993 durch einen Orkan wird der Dachreiter so stark beschädigt, dass er mit einem Kran abgenommen und vollkommen rekonstruiert werden muss.
Juli 1994 Aufsatz des rekonstruierten Dachreiters.
1995 erneute Schäden am Dachreiter durch Sturm
1995 Erneuerung der Läuteanlage und des Dachreiters
2000 Sanierung des südlichen Kirchendaches
2003 Reinigung des Mauerwerkes von Pflanzen, Behebung der Sturmschäden an Dächern und Giebeln
2010 Einbau einer elektrischen Turmuhr mit Schlagwerk
2014 Sanierung der Buntglasfenster des Kirchenschiffes.
2017 umfassende Sanierung der Westfassade.
2020/21 Sanierung des Altars und der Pieta
2021 Sicherung des Daches.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort
Kirchengeschichte: Johannes Richter mit Informationen eines Aushanges in der Kirche

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