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Orgel: Grimmen / Stoltenhagen – Dorfkirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch-lutherisch

Ort

Grimmen / Stoltenhagen

Postleitzahl

18507

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1839 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut von Orgelbauer Carl August Buchholz (Berlin) I/9.
1870 Erweiterung und Umbau des Werkes durch Orgelbauer Friedrich Albert Daniel Mehmel (Stralsund) I/10. Mehmel fügte die Quintflöte 2 2/3′ und die Superoctave 2′ zu einer zweifachen Rauschquinte zusammen und erweiterte das Manual um ein Gedackt 16′. Statt des Calcantenzuges kam eine zusätzliche Posaune 16′ im Pedal dazu.
Späterer Ersatz der abgegebenen Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen.
2001 – 2003 wurden schrittweise die Manualregister wieder spielbar gemacht durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar). Die Register des Pedalwerkes wurden ausgebaut und in der Kirche eingelagert I/7.
2003 erhält die Orgel einen Motor von der Orgel in Kirch Baggendorf.
2005 weitere Instandsetzungsmassnahmen.
2021 Restaurierung der Orgel mit neuen Prospektpfeifen durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar) I/9.

Disposition

Disposition seit 2021 (entspricht der Originaldisposition von 1839)

Manual C – f“‘

Principal 8 Fuss           C – H Holz, ab c° Metall, teilw. im Prospekt (neue Pfeifen)

Rohrflöte 8 Fuss.         C – H Holz ged., ab d“‘ konisch

Salicional 8 Fuss.        C – H Holz, c° – e° Prospekt

Octava 4 Fuss.            C – H Prospekt, ab c° innen

Flauto dolce 4 Fuss.     ged., ab b“ konisch

Quintflöte 2 2/3′ Fuss.  konisch, neue Pfeifen

Superoctave 2 Fuss.

 

Pedal C – d‘

Subbass 16 Fuss.        Holz ged.

Violone 8 Fuss.            Holz offen

 

 

Aktuelle Anordnung am Spieltisch

Linke Seite

Principal 8 Fuss

Salicional 8 Fuss.

Octava 4 Fuss.

Rohrflöte 8 Fuss.

Flauto dolce 4 Fuss.

Quintflöte 2 2/3′ Fuss.

 

Rechte Seite

Superoctave 2 Fuss.

Evacuant

Calcantenglocke.

Subbass 16 Fuss.

Violone 8 Fuss.

Pedal_Coppel.

Disposition 2003

Manual C – f“‘

Principal 8 Fuss

Rohrflöte 8 Fuss.

Salicional 8 Fuss.

Octava 4 Fuss.

Flauto dolce 4 Fuss.

Quinte 2 2/3′ (bezeichnet als Rauschquinte 2 f)

Octava 2 Fuss.

 

Pedal C – d‘

Register Subbass und Violone gelagert

 

Umbau Mehmel 1870

Manual C – f“‘

Gedackt 16 Fuss

Principal 8 Fuss

Rohrflöte 8 Fuss.

Salicional 8 Fuss.

Octava 4 Fuss.

Flauto dolce 4 Fuss.

Rauschquinte 2 f

 

Pedal C – d‘

Subbass 16 Fuss.

Violone 8 Fuss.

Posaune 16 Fuss

 

 

Spielhilfen

Evacuant, Calcantenglocke. (heute Motorschaltung), Pedal_Coppel. als Registerzüge auf der rechten Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

1297 erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Stoltenhagen.
13./14. Jahrhundert Entstehung der Ausmalungen und des heute noch erhaltenen Dachstuhles sowie des Taufsteins.
1486 Nennung des Patronats Maria Mutter Gottes.
Um 1500 Anbau der Sakristei im Süden.
1667 Errichtung des freistehenden Glockenstuhles.
1702 und 1728 Guss zweier Glocken von Ernst Siebenbaum (Rostock) und die spätere von Joachim Metzger (Stralsund).
1. Hälfte 18. Jahrhundert Entstehung der Kanzel, vermutlich von Elias Kessler.
18. Jahrhundert Entstehung der Grabplatten und Epitaphe.
Um 1850 Umgestaltung des Kircheninnenraumes im zeittypischen Stil mit neuem Altaraufsatz.
2022 – 2023 werden die mittalterlichen Fresken gesichert.
2024 Restaurierung der Kanzel.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Robert Schulz
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert aus dem Buch von Norbert Buske und Sabine Bock „Die Marienkirche in Grimmen und die zum Kirchspiel gehörenden Kirchen und Kapellen“ – Thomas Helms-Verlag 2012 (Schwerin), zitiert aus dem Buch von Norbert Buske, Haik Thomas Porada und Wolfgang Schmidt (Hrsg.) „Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde. Beiträge zur Kirchengeschichte einer pommerschen Stadt“ 2015 (Kiel) – Verlag Ludwig
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung, Spiel und Bestandesaufnahme Robert Schulz 2025 (Kanal Orgeln im Norden), zitiert aus dem Beitrag von Ina Altripp „Zur Geschichte der Orgeln in Grimmen und Stoltenhagen“ und aus dem Buch von Norbert Buske, Haik Thomas Porada und Wolfgang Schmidt (Hrsg.) „Die Marienkirche in Grimmen und ihre Gemeinde. Beiträge zur Kirchengeschichte einer pommerschen Stadt“ 2015 (Kiel) – Verlag Ludwig

 

Kanal Orgeln im Norden von Robert Schulz

Kanal Glocken im Norden von Robert Schulz

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