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Orgel: Graz / St. Leonhard – Herz Jesu Kirche

Gebäude oder Kirche

Herz Jesu

Konfession

Katholisch

Ort

Graz

Postleitzahl

8010

Bundesland / Kanton

Steiermark

Land

Österreich

Bildergalerie + Videos

Hauptorgel

 

Unterkirche

 

Video Orgelbauer am Werk von User SONNTAGSBLATT für Steiermark auf Youtube

 

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Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1889 – 1891 pneumatische Kegelladenorgel, erbaut als Opus 550 von Orgelbau Eberhard Friedrich Walcker (Ludwigsburg/Württemberg) II/36.
1941 – 1943 Umbau auf elektropneumatische Traktur und Erweiterung um ein Rückpositiv als Opus 2736 durch Orgelbau E.F. Walcker & Cie (Ludwigsburg/Württemberg) III/51 + 4 Transmissionen.
1991 Renovierung und weiterer Umbau durch die Erbauerfirma, das Rückpositiv wird auf Schleifladen umgestellt, der Schwellkasten, die Elektrik/Elektronik und der Spieltisch erneuert und mit einer 48-fachen Setzerankage ausgestattet.
1991 Aufstellung der 1974 von Orgelbau Leo Werbanschitz (Scheidegg/Allgäu) für den Trausaal des Rathaus Graz erbauten Orgel in der Unterkirche II/9. Es handelt sich um eine mechanische Schleifladenorgel.
2014 Renovierung und Einbau einer neuen Setzeranlage, sowie teilweise Erneuerung des Spieltisches (seitlich freistehend) durch Orgelbau Gebrüder Rieger (Schwarzach/Vorarlberg) III/51 + 4 Transmissionen.
2020 Veräusserung der Werbanschitz-Orgel der Unterkirche und Ankauf einer 1986 als Hausorgel von Orgelbauer Hofbauer (Göttingen) erbauten mechanischen Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch II/15.

Disposition

Heutige Disposition ab 2014

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Oktave 8′

Gemshorn 8′

Bourdon 8′

Quintatön 8′ 1941

Salicional 8′

Oktave 4′

Gemshorn 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Prinzipal 2′ aus Mixtur Major

Mixtur major 6-fach 1889/1941/1991

Mixtur minor 4-fach 1991

Trompete 8′ 1941

Clairon 4′ 1941

II Rückpositiv C – g”’

Grobgedackt 8′ 1889/1941

Ital.Prinzipal 4′ 1991

Nachthorn 4′ 1941

Prinzipal 2′ 1991

Larigot 1 1/3′ 1991

Sesuialter 2-fach 1991

Scharff 5-fach 1991

Krummhorn 8′ 1991

Tremulant

III Schwellwerk C – g”’

Quintatön 16′

Flötenprinzipal 8′

Konzertflöte 8′

Nachthorn 8′ 1941

Aeoline 8′

Voix celeste 8′

Oktave 4′

Traversflöte 4′

Blockflöte 4′ 1941

Quinte 2 2/3′ 1941/1991

Schwiegel 2′ 1941

Terz 1 3/5′ 1941/1991

Sifflöte 1′ 1941/1991

Cymbel 3-fach 1941/1991

Mixtur 5-fach 1889/1941/1991

Dulcian 16′ 1941

Trompete 8′ 1941

Schalmey 4′ 1941

Tremulant

Pedal C – f’

Untersatz 32′ aus Subbass ergänzt 1991

Prinzipal 16′

Offenbass 16′

Subbass 16′

Gedackt 16′

Oktavbass 8′

Flötenbass 8′

Choralbass 4′ (ehem. 8′)

Mixtur 5-fach (teilweise neu)

Posaunenbass 16′ 1941

Dulcianbass 16′ TR. SW 1941

Basstrompete 8′ TR. SW 1941

Oboe 4′ TR. SW 1941

Disposition Umbau 1941

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′ alt teilw.Prospekt

Prinzipal 8′ alt

Octave 8′ alt teilw.Prospekt

Gemshorn 8′

Bourdon 8′ alt (Gedeckt)

Salicional 8′ alt aus II

Quintatoen 8′

Oktav 4′ alt

Gemshorn 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′ alt

Prinzipal 2′ alt

Mixtur 6-fach alt

Scharff 4-fach

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Quintatön 16′ alt

Flötenprinzipal 8′

Concertflöte 8′ alt

Nachthorn 8′

Aeoline 8′ alt

Voix celeste 8′ alt

Oktav 4′ alt

Traversflöte 4′ alt

Blockflöte 4′

Schwiegel 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Sifflöte 1′

Cymbel 3-fach

Mixtur 5-fach

Dulzian 16′

Trompete 8′

Schalmei 4′

Tremolo

 

 

III Rückpositiv C – g”’

Grobgedackt 8′

Quintade 8′ teilw.alt

Ital. Prinzipal 4′

Nachzhorn 4′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Cymbel 4-fach

Krummhorn 8′

Pedal C – f’

Untersatz 32′ Ext. Subbass

Prinzipal 16′ alt

Offenbass 16′ alt

Subbass 16′ alt

Gedackt 16′ alt

Oktavbass 8′ alt

Flötenbass 8′ alt

Choralbass 4′

Mixtur 5-fach

Posaunenbass 16′

Dulzian 16′ Tr. II

Trompete 8′ Tr. II

Schalmei 4′ Tr. II

Originaldisposition 1889 – 1891

I Hauptwerk C – f”’

Principal 16′

Bourdon 16′

Principal 8′

Octav 8′

Gemshorn 8′

Viola di Gamba 8′

Hohlflöte 8′

Gedeckt 8′

Principal 4′

Octave 4′

Gemshorn 4′

Rohrflöte 4′

Quint 2 2/3′

Principal 2′

Cornet 5-fach 8′ durchgehend

Mixtur 3-fach 4′

II Schwellwerk C – f”’

Quintatön 16′

Flötenprincipal 8′

Geigenprincipal 8′

Concertfloete 8′

Bourdon 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix celeste 8′

Octave 4′

Traversflöte 4′

Cornet 4-5 fach 8′ durchgehend

Pedal C – d’

Principal 16′

Violonbass 16′

Subbass 16′

Offenbass 16′

Gedecktbass 16′

Harmonikabass 16′

Quintbass 10 2/3′

Octavbass 8′

Flötenbass 8′

Hofbauer-Orgel Unterkirche ab 2020

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 8′

Holzgedackt 8′

Prinzipal 4′

Quinte 2 2/3′

Gemshorn 2′

Mixtur 2-fach 1 1/3′

Tremulant

 

II Brustwerk im SW C – g”’

Metallgedackt 8′

Rohrflöte 4′

Oktave 2′

Terz 1 3/5′

Schalmei-Regal 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Pommer 16′

Gedacktbass 8′

Choralbass 4′

Ehemalige Werbanschitz-Orgel Unterkirche

I Hauptwerk C – g”’

Gedeckt 8′

Prinzipal 4′

Flöte 2′

Mixtur 3-fach 1′

II Brustwerk C – g”’

Flöte 8′

Rohrflöte 4′

Octav 2′

Quinte 1 1/3′

Tremolo

Pedal C – f’

Subbass 16′

 

Spielhilfen

Spielhilfen heute:
linke Seite: II/I, III/I, I/P, II/P, III/P, Super I/P, Super II/P, 1 Vacat
rechte Seite: III/II, Super III/P, Super III/I, Super III, Sub III/I, Sub III, Direkt SW ab, Freie Koppel 1, Freie Koppel 2, Freie Koppel 3
Setzeranlage mit Chip-Erkennung mit Ebenen für 6 Organisten
unter Klaviatur III und II je Sequenzer links/rechts
unter Klaviatur I: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer links/rechts, 5 – 9, C (Cancel)
Fuss: III/P, II/P, I/P, Sequenzer links/rechts, Walze, Schwelltritt III, Sequenzer rechts
(vor 2014 waren ausserdem noch Zungeneinzelabsteller, Regulierer für die Tremulanten SW und RP, 4 geteilte Setzer, die Spielhilfen Generaltutti, General Zungen ab,
Handregister ab, Crescendo ab vorhanden)

Spielhilfen Originaldisposition
II/I, I/P, II/P
Collektiv-Tritte Tutti, Forte, Mezzoforte, Schwelltritt II
(Windladen mit Kegelventilen ohne Federdruck, Gebläse für Handbetrieb, Compensationsfalten-Reservoir, Spiel-Pneumatik für das I. Manual / II. und P. wohl mechanisch).

Spielhilfen Werbanschitz-Orgel Unterkirche
II/I, I/P, II/P als Fussrasten und Schwelltritt II (ohne Funktion)

Spielhilfen neue Hofbauer-Orgel Unterkirche
(Manualkoppel) II/I, (Pedalkoppel 2) II/P, (Pedalkoppel 1) I/P

Gebäude oder Kirchengeschichte

1875 wird zum Bau der Kirche durch Bischof Johann Baptist Zwerger (Graz) aufgerufen.
1881 – 1891 Bau der Herz Jesu Kirche unter der Leitung des Architekten Georg von Hauberrisser (Graz). Der Turm wurde bereits 1887 fertiggestellt und ist der dritthöchste Kirchturm Österreichs (109.6 Meter). Die Turmspitze ziert das Kreuz mit der “Darstellung des Herrn”.
1891 Einweihung der Kirche durch Bischof Johann Baptist Zwerger.
1886 – 1906 Wandgemälde von Historienmaler Karl Karger (Wien) und dessen Schüler Johann Lukesch und Max Goldfeld. Die Kreizwegbilder wurden von Josef Kastner gemalt. Die Glasmalereien und Kunstverglasungen stammen von der Glasmalereianstalt Neuhauser (Innsbruck).
1902 Erhebung zur Pfarrkirche.
1917 Abgabe der Kirchenglocken zu Rüstungszwecken.
1928 – 1930 Glocken der Giesserei Grassmayr (Innsbruck). Von diesem Satz blieb nur die kleinste Glocke bis heute erhalten.
1955 Weihe von vier neuen Glocken der Giesserei Bochumer Verein – Schlagtäne h°+ d’+ e’+ g’+ h’ (1928).
1991 Neugestaltung des Altarbereiches unter Beibehaltung des Hochaltares. Der neue zusätzliche Altar und die Gestaltung des Altarbereiches der Unterkirche stammen von Heinrich Tritthart, erbaut nach dem Entwurf con Gustav Troger. Troger schuf ebenso neue Kerzenleuchter und den Ambo zur 100-Jahr-Feier.
2004 – 2005 Aussenrestaurierung der Kirche. Die Kirche bildet zusammen mit dem angrenzenden Pfarrhof das bedeutendste Bauensemble des späten Historismus in der Steiermark mit Rückgriff auf Stilelemente früherer Epochen. Zugunsten eines stützfreien Innenraums wurde die Kirche mit einem großen Hochschiff geplant. Das äußere Erscheinungsbild der Anlage mit dem um die Kirche angelegten Park und den Treppenanlagen zeigen einen deutlichen Einfluß der Romantik.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Hauptorgel und Kirche: Tobias Rathgeb, Andreas Schmidt und Roman Hägler
Dateien Bilder Orgel Unterkirche: Roman Hägler
Orgelgeschichte: Tobias Rathgeb und Andreas Schmidt
Glockenvideo von User Arlberg09 (Kanal) und handlaeuter (Kanal) auf Youtube
Video Orgelbauer am Werk von User SONNTAGSBLATT für Steiermark auf Youtube – Kanal
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Friedrich Bouvier, Gertrude Celedin, Maximilian Liebmann und Angaben der Kirchgemeinde
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