Orgel: Gottmadingen / Randegg – St. Ottilia
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Gebäude oder Kirche
St. OttiliaKonfession
KatholischOrt
Gottmadingen / RandeggPostleitzahl
78244Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Pfarrkirche St. Ottilia Randegg
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1841 ist keine Orgel vorhanden.
1850/52 Ankauf der Orgel aus der Stadtkirche Diessenhofen I/9. Das Werk wurde ursprünglich von Kaspar Radelmacher (Weil am Rhein) im Jahr 1723 für die Stadtkirche Diessenhofen erbaut I/5 ohne Pedal. 1726 wurde die Orgel durch Radelmacher um ein Pedal mit zwei Registern und zwei zusätzliche Manualregister erweitert I/9.
Nach 1870 diverse Reparaturen und Umbauten.
Derzeitige Orgel
1952 elektropneumatische Kegelladenorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch, erbaut von Orgelbau-Anstalt Xaver Mönch Söhne Inhaber Otto Mönch (Überlingen a. Bodensee) II/12 + 1 Windabschwächung und 2 Transmissionen.
1982 Renovierung und Umdisponierung zweier Register im Positiv durch Orgelbau Mönch (Überlingen/Bodensee).
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ teilw. Prospekt – Anm. 1; Zink im Prospekt Gemshorn 8′ Zink, konisch Gedacktpommer 4′ Metall ged. Oktave 2′ Metall Mixtur 3-4 f. 1 1/3′ Metall; rep. c°/c’/c“; ab c° 4 fach
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II Positiv C – g“‘Gedeckt 8′ C – H Holz ged.; ab c° Zink ged.; ab d‘ Metall ged. Prinzipal 4′ teilw. Prospekt Zink – Anm. 2; ab e‘ innen, Metall Blockflöte 2′ Metall, konisch Quinte 1 1/3′ Metall, neu Sesquialter 2 f. Metall (teilw. aus Terzzymbel) Tremulant
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Zartbass 16′ Windabschwächung Subbass 16′ Oktavbass 8′ Metall offen; teilw. Prospekt Zink – Anm. 3 Gedeckt 8′ Tr. Pos. II Prinzipal 4′ Tr. Pos. II
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Prospektpfeifen
Anm. 1 – Prinzipal 8′ HW im Prospekt : A – cs“+ ds“
Anm. 2 – Prinzipal 4′ POS im Prospekt : C – ds°
Anm. 3 – Oktavbass 8′ PED im Prospekt : c‘ – f‘
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Disposition Mönch-Orgel 1952
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ teilw. Prospekt – Anm. 1; Zink im Prospekt Gemshorn 8′ Zink, konisch Gedacktpommer 4′ Metall ged. Oktave 2′ Metall Mixtur 3-4 f. 1 1/3′ Metall; rep. c°/c’/c“; ab c° 4 fach
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II Positiv C – g“‘Gedeckt 8′ C – H Holz ged.; ab c° Zink ged.; ab d‘ Metall ged. Prinzipal 4′ teilw. Prospekt Zink – Anm. 2; ab e‘ innen, Metall Blockflöte 2′ Metall, konisch Schwiegel 1′ Metall Terzzymbel 3 f. 1/5′ Metall Tremulant
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Zartbass 16′ Windabschwächung Subbass 16′ Oktavbass 8′ Metall offen; teilw. Prospekt Zink – Anm. 3 Gedeckt 8′ Tr. Pos. II Prinzipal 4′ Tr. Pos. II
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Disposition Radelmacher-Orgel 1726 in Diessenhofen – ab 1852 in Randegg
Manual C, D, E, F, G, A – c“‘Coppel 8′ Principal 4′ Prospekt Flöte 4′ Principal 2′ Mixtur 3-fach 1′ 2 weitere neue Register (unbekannt)
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Pedal C, D, E, F, G, A – ?Subbass 16′ Octavbass 8′
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Disposition Radelmacher-Orgel 1723 in Diessenhofen
Manual C, D, E, F, G, A – c“‘Coppel 8′ Principal 4′ Prospekt Flöte 4′ Principal 2′ Mixtur 3-fach 1′
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Spielhilfen
Manual II-I (Nr. 6), Sub II-I (Nr. 7 / ab c°), Super II-I (Nr. 8 / nicht ausgebaut), I-Ped. (Nr. 20), II-Ped. (Nr. 21) als Registerwippen
Druckknöpfe unter erstem Manual: Tutti, Pianopedal
Gebäude oder Kirchengeschichte
1209 Aufzug einer Glocke.
1285 ist eine Schlosskapelle in Randegg vorhanden, welche der heiligen Ottilia geweiht wurde.
1328 Erwähnung des Patronats St. Ottilia.
Um 1450 Umgestaltung des Kirchturmes, welcher ursprünglich im 12. Jahrhundert errichtet wurde.
15. Jahrhundert Aufnahme der Wallfahrt. Zur gleichen Zeit entstehen das Kruzifix und die Pietà.
1505 Bau einer grösseren Kirche im spätgotischen Stil.
1586/88 Aufzug einer zweiten Glocke des Giessers Hans Frei.
Um 1600 Errichtung des Ottilienschreines, Büste von 1350. Wenig später Entstehung des Sakramentshäuschens.
1653 Entstehung des Taufsteines.
1663 Erhebung zur eigenständigen Pfarrei.
Ca. 1740 Umgestaltung des Chorraumes im barocken Stil.
Um 1750 Entstehung des Hochaltares.
1788 Aufzug der grossen Glocke der Giesshütte Schalch – Nominale as‘ (1788) + des“ (1586) + es“ (1209).
1924 Renovierung der Kirche.
1964 umfangreiche Kirchenrenovierung mit Wiederherstellung der Stukkaturen und Ornamente. Die Fenster werden erneuert durch die Glaswerkstatt Dierig (Überlingen).
1981 Renovierung der Glockenanlage.
2018 Restaurierungsarbeiten im Chorbereich und der Altäre.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, zitiert von den Seiten der Seelsorgeeinheit (Link folgend), zitiert von der Datenbank für Bauforshcunf/Restaurierung der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg – Link und aus dem Dokument „Renovierung der Pfarrkirche zu Randegg“ von A. Gramer 1964
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel, Orgelarchiv Schmidt – Horst Georg Schmidt, Angaben der Kirchgemeinde
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