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Orgel: Göschenen – St. Mariä Himmelfahrt

Gebäude oder Kirche

St. Mariä Himmelfahrt

Konfession

Katholisch

Ort

Göschenen

Postleitzahl

6487

Bundesland / Kanton

Kanton Uri

Land

Schweiz

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Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1906 pneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Chorraum), erbaut als Opus 282 von Orgelbau Friedrich und Karl Goll & Cie (Luzern) II/17 + 6 Transmissionen + 1 Gruppenregister.
1999 Renovierung des Werkes durch Orgelbau Goll (Luzern).
2017 ist eine umfassende Renovierung geplant. Das Instrument ist unverändert erhalten geblieben und soll umfassend restauriert werden. Neben einer prächtigen Palette an einzigartig schönen Klangfarben ist die besondere und original erhaltene Windanlage zu erwähnen, welche über eine Kurbelwelle und drei Schöpfbälge angetrieben wird. Der Elektromotor ist ebenfalls aus dem Jahr 1906, dessen Spannungsregler passt die Drehzahl je nach Windverbrauch an.

Disposition

 I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Bourdon d‘ echo 8′       TR II

Flauto dolce 8′

Gamba d‘ echo 8′         TR II

Aeoline 8′      TR II

Octav 4′

Flöte 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′   TR II

 

II Schwellwerk C – f“‘

Geigenprincipal 8′

Bourdon d ‚ echo 8′

Gamba d‘ echo 8′

Vox coelestis 8′ ab c

Aeoline 8′

Vox pastoralis 8′ (Bourdon d‘ echo + Vox coelestis) C – H nur Bourdon d’echo

Traversflöte 4′

Trompete 8′

Tremolo II

 

Pedal C – d‘

Violonbass 16′

Subbass 16′

Echobass 16′     TR Bourdon HW

Octavbass 8′      TR Principal HW

Cello 8′

 

Spielhilfen

1 freie Kombination
rechte Seite: Trompeten Auslösung I. Manual
linke Seite: Trompeten-Auslösung II. Manual, Suboctavkoppel II ab c°, Superoctavkoppel II, Suboctavkoppel II/I ab c°, Superoctavkoppel II/I, Normalkoppeln II/P, I/P, II/I
Spieltisch unter Klaviatur I: Auslösung, PP, P, MF, F, FF, Freie Combination an / Auslösung
Fuss: Walze (Rollschweller), Schwelltritt (Echowerk II.)

Gebäude oder Kirchengeschichte

11./12. Jahrhundert existierte in Göschenen eine Kirche gemäss romanischen Mauerwerkes.
14. Jahrhundert Bau der alten Kirche im Unterdorf.
1500 Gotisierung der Kirche.
Um 1700 Barockisierung der Kirche.
1724 und 1740 Errrichtung der Altäre.
1777 Einzug eines neuen Gewölbes mit Malereien von Jakob Blo.
1860 Verlängerung des Raumes.
1902 Profanisierung der alten Kirche.
1983 – 1995 Generalsanierung der alten Kirche.

Neue Pfarrkirche

1875 Beschluss zum Bau einer grösseren Ortskirche.
1898 Legung des Grundsteins.
1898 – 1899 Bau der Kirche im Oberdorf unter der Leitung von Architekt August Hardegger, das vier Glocken umfassende Geläut entstammt der Rohrschacher Giesserei Jakob Egger und wurde ursprünglich für die Herz-Jesu-Kirche Rohrschach gegossen.
1938 Renovierung mit farblicher Neufassung des Innenraumes.
1982 Schenkung der Reliquie des Heiligen Godehard durch Bischof Heinrich Maria Jansen (Hildesheim).
Nach 1989 Übernahme der Kreuzwegstationen der Pfarrkirche Hospental, welche 1901 von Pater Johannes Kopp geschaffen wurden.
1999 – 2000 Renovierung der Kirche.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder und Orgel: Orgelarchiv Schmidt, Andreas Schmidt
Orgelgeschichte: Gutachten Göschener Orgel 2002 und 2016
Kirchengeschichte: Broschüre „Göschenen Kirchen und Kapellen“

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