Orgel: Göhren (Ostseebad) – Dorfkirche
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Gebäude oder Kirche
DorfkircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Göhren (Ostseebad)Postleitzahl
18586Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1930 pneumatische Kegelladenorgel, erbaut von Orgelbau Gebr. Jehmlich (Dresden).
1968 Renovierung, Erweiterung und Umdisponierung des Werkes durch die Erbauerfirma II/9.
2002 Kauf einer Digitalorgel der Firma Hoffrichter (Salzwedel) II/30. Die Jehmlich-Orgel wird abgetragen.
Derzeitige Orgel
2024 Ankauf der 1991 von Orgelbau Sauer als Opus 2241 für die 2024 profanierte katholische Kirche St. Joseph in Annaburg (Landkreis Wittenberg) erbauten Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur und mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch I/8. Aufstellung der Orgel durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar/Dresden).
Disposition
Manual C – f“‘Holzgedackt 8′ Holz ged. Weidenpfeife 8′ C – F aus Holzged., mit eigenem Windkanal, ab FS Metall ged.; ab fs° offen Prinzipal 4′ C – DS innen, Metall; ab E – g‘ Prospekt; ab gs‘ innen Rohrflöte 4′ Metall rohrged.; ab fs“ offen, konisch Waldflöte 2′ Metall; ab gs‘ leicht konisch Sifflöte 1 1/3′ Metall; ab c‘ leicht konisch; VZ ab b° Mixtur 3-4 f. 1′; Metall – rep. GS/a°/b’/h“; ab b‘ 4 f.
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Pedal C – d‘Pommer 16′ Holz ged.
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Prospektpfeifen: Prinzipal 4′ Prospekt E – g‘; E – H Aussenfelder; c° – g‘ Mittelfeld
Zusammensetzung Mixtur
C 1′ + 2/3′ + 1/2′
GS 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
a° 2′ + 1 1/3′ + 1′
b‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
h“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Jehmlich-Orgel 1930 – 2002 (Disposition nach Umbau 1968)
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ Gedackt 8′ Octave 4′ Mixtur 4 fach
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II Manual C – g“‘Flöte 8′ Gemshorn 4′ Octävlein 1′
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Choralbass 4′
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Spielhilfen
Fuß: Pedalkoppel als Rastentritt auf der rechten Seite
Spielhilfen Jehmlich-Orgel 1930 – 2002
Manual-Koppel II.I, Pedal-Koppel I, Pedal-Koppel II, Unter-Octav-Koppel II-I
Tutti
Gebäude oder Kirchengeschichte
1898 Errichtung einer provisorischen Waldkirche in Göhren.
1913 Erhebung zur selbständigen Kirchgemeinde. Die Gottesdienste werden in einem Kirchensaal gefeiert.
1929 – 1930 Bau der heutigen Kirche als Klinkerbau mit massivem Doppelkirchturm nach Plänen des Berliner Architekten Peter Jürgensen – Einweihung am 16. Mai 1930. Die Figuren stammen von Ferdinand Stufflesser (St. Ulrich in Gröden/Tirol). Die Chorfenster und Kirchenfenster stammen aus der Kunstglaserei Matthes (Meiningen) und zeigen im Chorraum Motive aus der Seefahrt.
Die Fenster wurden zu einem späteren Zeitpunkt durch die Kunstglaserei Matthes (Meiningen) überholt. Das Votivschiff stammt von Paul Strübing (Göhren) und wurde bereits 1913 fertiggestellt und im Jahr 1935 der Kirchgemeinde geschenkt. Das Bild an der Empore stammt von Professor Alfred Jensen (Livingston). Das dreifache Geläut stammt aus dem Jahr 1924 von der Giesserei Schilling & Lattermann (Morgenröthe-Rautenkranz) und wurde zuvor in einem Turm eines Altersheimes genutzt – Nominale as‘ + c“ + es“.
2006 Neugestaltung des Chorraumes.
Ab 2024 werden die Fenster, der Eingangsbereich und die Elektrik in der Kirche überarbeitet.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, zitiert von den Seiten der Kirchgemeinde (Link folgend), zitiert aus der Broschüre „Gottes Häuser“ Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und in Stralsund und aus dem Buch Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und Hiddensee – Edition Temmen 2006 – ISBN 3861084953, Seite 51 – Autor Jürgen Schulz
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 2002, 2017 und 2026, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt
Glockenvideo von User Glocken M auf Youtube – Kanal




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