FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Glottertal – St. Blasius

Gebäude oder Kirche

St. Blasius

Konfession

Katholisch

Ort

Glottertal

Postleitzahl

79286

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Nach 1800 Orgelneubau.
1845 Reparatur einer Orgel durch Orgelbauer Blasius Schaxel (Herbolzheim).
1853 Reparatur durch Orgelbau Risch (Hugstetten) I/12.
1896 – 1897 Orgelneubau durch Orgelbauer Anton Kiene (Waldkirch) II/20.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1918 Ersatz der abgegebenen Pfeifen.
1935 Reparatur der Orgel durch M. Welte & Söhne (Freiburg im Breisgau).
1952 Orgelneubau mit elektropneumatischen Kegelladen durch Orgelbauer Willy Dold (Freiburg im Breisgau) in das Kiene-Gehäuse unter Verwendung des bestehenden Materials II/28.

Derzeitige Orgel

1986 Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut unter Verwendung einiger Kiene-Register von Orgelbau Franz C. Winterhalter (Oberharmersbach) II/30.
2007 Renovierung, Neuintonation und Erweiterung der Orgel um eine Setzeranlage durch Orgelbau Wolfram Stützle (Waldkirch/Breisgau).

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′ (Kiene)

Principal 8′

Holzflöte 8′

Gemshorn 8′ (Kiene)

Octave 4′

Traversflöte 4′ (Kiene)

Octave 2′

Cornett 3-5 fach 2 2/3′ (Kiene)

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompette 8′

Clairon 4′

II Schwellwerk C – g“‘

Holzgedackt 8′ (Kiene)

Salicional (Kiene)

Voix céleste 8′ ab c°

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nazard 2 2/3′

Blockflöte 2′

Tierce 1 3/5′

Larigot 1 1/3′

Cymbel 4-fach 1 1/3′

Hautbois 8′

Tremblant doux

Pedal C – f‘

Violonbass 16′

Subbass 16′ (Kiene)

Praestant 8′

Octavbass 8′ (Kiene)

Tenoroctave 4′ (Kiene)

Rauschwerk 4-fach 2 2/3′

Bombarde 16′

Posaune 8′ (Kiene)

 

Spielhilfen

Setzeranlage mit 8000 Kombinationen (2007, Steuerung Schublade)
I/P, II/P, II/I
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), E (Eingabe), 1 – 3, Sequenzer links/rechts, 4 – 6, O (Auslöser)
Fuss: 1 – 6, Sequenzer links/rechts, Schwelltritt II, I/P, II/P, II/I, O (Auslöser)

Gebäude oder Kirchengeschichte

10. Jahrundert Existenz einer Kapelle oder Kirche auf dem Mauracher Berg.
1112 wird Glottertal erstmals im Besitzverhältnis von St. Peter erwähnt.
1326 wird eine Kirche in Glottertal erwähnt.
1458 Vergrösserung der Ortskirche mit neuem Chorraum und Anbau des Kirchturmes.
1469 wird ein Marienaltar gestiftet.
1497 Umbau der Severinskapelle auf dem nordöstlich von Denzlingen gelegenen Mauracher Berges.
1517 Erwähnung der Pfarrkirche St. Blasius. Es wird eine Kaplanei mit zugehörigem Haus errichtet.
Um 1633 grosse Schäden durch Plünderungen im Krieg.
Nach 1660 Rekonstruktion der im Dreissigjährigen Krieg zerstörten Altäre.
1698 Aufzug einer Glocke von Ignaz Josef Thouvenel.
1713 erneute Plünderungen und Brandstiftungen durch französische Truppen. Verlust zweier Glocken und der Turmuhr.
1714 Reparatur der grössten Schäden und 1720 Anschaffung zweier neuer Glocken der Giesserei Hand Heinrich Weitenauer (Basel).
1722 Verlängerung des Langhauses um 9 Meter.
1727 neuer Altar (Weihe Hl. Josef und Sebastian und Rochus).
1728 Kanzel und Seitenaltäre des Bildhauers Johann Georg Wüst (Ochsenhausen), welcher 1730 die Patronatsfigur erschuf.
1756 zwei Glocken der Lothringer Giesserei.
1775 Glockenweihe einer Glocke von Giesser Sebastian Bayer (Freiburg im Breisgau).
1801 Ersatz der Turmkuppel durch einen Spitzhelm.
1807 Reparatur der Kirchendecke.
1823 Renovierung der Kirche.
1858 neuer Hochaltar des Holzbildhauers August Glänz (Freiburg im Breisgau).
1862 nach Schäden durch Blitzschlag Anschaffung zweier neugotischer Seitenaltäre von Bildhauer Eckert und Maler Wilhelm Dürr.
1879 Restaurierung der Kirche.
1893 – 1899 Bau der heutigen Pfarrkirche nach Plänen von Architekt Max Meckel (Freiburg im Breisgau). Der Hochaltar wurde von Rotermund (Nürnberg) erschaffen, die Seitenaltäre stammen von Joseph Dettlinger (Freiburg im Breisgau). Es wird ein Taufstein aus dem Jahr 1800 übernommen, die Patronatsfigur Blasius stammt aus dem Jahr 1759 von Matthias Faller (St. Märgen).
1897 Buntglasfenster im Chor aus der Wekstatt Helmle & Merzweiler (St. Georgen im Schwarzwald), der Entwurf stammt von Glas- und Monumentmaler Fritz Geiges (Freiburg im Breisgau).
1907 Glasmosaik St. Christophorus im Chorraum von Glasmaler Eugen Börner. Die Engel im Chorbogen stammen von Franz Schilling. Es werden vier neue Glocken beschafft und aufgezogen.
1906 Erhöhung des Kirchturmes nach Plänen von Architekt Raimund Jeblinger (St. Peter am Hart/Österreich).
1918 Abgabe einer Glocke zu Rüstungszwecken.
Nach 1919 Ausmalung der Decke und des Kreuzweges durch Augustin Kolb (Würzburg).
1935 wird die Barbara-Glocke gestiftet.
1949 Reparaturen der entstandenen kriegsbedingten Schäden.
1980 – 1982 Innenrenovierung mit neuem Zelebrationsaltar, neuer Stele (mit einer Pietà um 1500) und neuzeitlichen Ergänzungen durch Bildhauer Helmut Lutz (Freiburg im Breisgau).
1997 Sanierung des Kirchturmes.
1998 Aussenrenovierung der Kirche.

Anfahrt

Anfahrt

Hier ist eine Karte von Google Map eingebunden! Wenn Sie auf anzeigen klicken und die karte anzeigen lassen gelten die Datenschutzbestimungen von Google Maps.
Karte jetzt Anzeigen!

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Wikipedia und Internetauftritt der Pfarrgemeinde Glottertal
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Bestandesaufnahme 1992

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de