FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Gladenbach – Martinskirche

Gebäude oder Kirche

Martinskirche

Konfession

Evangelisch-lutherisch

Ort

Gladenbach

Postleitzahl

35075

Bundesland / Kanton

Hessen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vorhergehende Orgeln

1656 Übernahme der ersten Orgel der Kirche aus dem Wetzlarer Dom

1708 Errichtung der zweiten Orgel der Kirche durch durch einen nicht genannten Orgelbauer

1719 Erweiterung der Orgel um zwei Register

1736 Reparatur der Orgel durch Johann Christian Rindt (Schönstadt)

Heutige Orgel

1789-97 Neubau einer Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur und rechtsseitig angebautem Spieltisch durch Johann Wilhelm Schöler (Bad Ems) I/18

Johann Wilhelm Schöler starb 1793, an dem Werk arbeitete bereits sein Sohn Christian Ernst Schöler mit, der die Orgel nach dem Tod des Vaters auch vollendete.

Im 19. Jahrhundert werden verschiedene Arbeiten an der Orgel durchgeführt.

1921 Umsetzung der Orgel aus dem Chor auf die neu errichtete Westempore. Die Arbeiten führt der Orgelbauer Heinrich Eichhorn (Weilmünster) aus.

1953/54 Einbau eines neuen Magazingebläses und Erweiterung des Tonumfangs im Pedal durch den Orgelbauer Eppstein (Weilmünster, Schwiegersohn von Orgelbauer Heinrich Eichhorn)

1964-67 Renovierung durch die Werkstatt Gebrüder Oberlinger (Windesheim), dabei Veränderung der Hauptwerksdisposition (Einbau eines Pommer 16′, einer Waldflöte 2′ und eines Cornett), Hinzubau eines Echowerks nach dem Vorbild der Schöler-Orgel zu Mühleim/Ems in das Untergehäuse und Verlegung der Spielanlage an die Frontseite der Orgel.

2001 Reinigung und Reparatur der Orgel durch die Werner Bosch Orgelbau GmbH (Niestetal), Einweihung des überholten Instruments am 25.03.2001

Disposition

Disposition seit der 1964-67 erfolgten Restaurierung:

 I Hauptwerk C – g“‘

Pommer 16′

Principal 8′

Hohlpfeife 8′

Quintatön 8′

Salicional 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Superoktave 2′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Cornett 4 fach 4′ Diskant

Mixtur 4 fach

Cymbel 3 fach

Trompete 8′

Tremulant

 II Echo C – g“‘

Gedackt 8′ Baß/Diskant

Gamba 8′ Diskant

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Salicional 2’/4′

Quinte 1 1/3’/2 2/3′

Scharff 4 fach

Krummhorn 8′ Bass

Trompete 8′ Diskant

Tremulant

 Pedal C – f‘

Subbaß 16′

Oktavbaß 8′

Principalflöte 4′

Oktave 2′

Posaune 16′

Vor der Restaurierung 1964 aufgezeichnete Disposition

 Manualwerk

Principal 8′

Gamba 8′

Salicional 8′

Gedackt 8′

Octav 4′

Quintathön 8′

Quinte 3′

Flöte 4′

Octav 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur II

Cymbel I

Vacant B/D

Hohlflöte 8′

Pedalwerk

Subbaß 16′

Violonbaß 8′

Principalbaß 8′

Octavbaß 4′

Spielhilfen

Seit der Restaurierung 1964-1967:

Koppeln II/I, I/Pedal und II/Pedal als Fußraste rechts über dem Pedal

Vor der Restaurierung 1964:

Pedalkoppel, Tremulant oder Ventil?

Gebäude oder Kirchengeschichte

12. oder 13. Jahrhundert Errichtung der Kirche, es handelt sich um eine Pfeilerbasilika mit drei Schiffen

1248 erste urkundliche Erwähnung der Kirche

1509 Anbau des Chorabschlusses auf der Ostseite in gotischem Stil mit Fünfachtelschluss

1527 Die Kirche wird evangelisch-lutherisch.

1606-24 Die Kirche wird für 18 Jahre evangelisch-reformiert, nach Ablauf dieser Zeitspanne wieder evangelisch-lutherisch

nach 1918 begonnen, wahrscheinlich spätestens 1921 abgeschlossen wird eine Innenrenovierung der Kirche

1933 Umsetzung des romanischen Taufsteins in den Chor, er befand sich bis dahin im Pfarrgarten

1953/54 Innenrenovierung der Kirche, dabei Entfernung der alten, an den Langseiten des Mittelschiffs zweigeschossigen Emporen und Errichtung der heutigen großen Chor- und Orgelempore im Westen (ein Foto des vor dieser Renovierung zu findenden Zustandes findet sich auf der Homepage der Kirchengemeinde, etwa in der Mitte)

2008 Neugestaltung des Chorraums

 

Anfahrt

Anfahrt

Hier ist eine Karte von Google Map eingebunden! Wenn Sie auf anzeigen klicken und die karte anzeigen lassen gelten die Datenschutzbestimungen von Google Maps.
Karte jetzt Anzeigen!

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Fotos und Disposition: Jörg R. Becker, Aufzeichnung beim Besuch der Orgel am 30.09.2016

Orgelgeschichte: Wikipedia; Website der Kirchengemeinde; Bösken, Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins, Band II, S. 370 ff.

Kirchengeschichte: Wikipedia

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de