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Orgel: Gelterkinden – St. Peter

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Gebäude oder Kirche

St. Peter

Konfession

Reformiert

Ort

Gelterkinden

Postleitzahl

4460

Bundesland / Kanton

Kanton Baselland

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User frauenfelder82 auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1762 Aufstellung der 1642 für die Leonhardskirche Basel erbauten Orgel auf der Chorempore der St. Peterskirche Gelterkinden, das Werk stand ab 1719 in der reformierten Kirche Liestal. Bereits zwei Jahre später wurde das Werk auf die Orgelempore versetzt und an die Begebenheiten des Raumes angepasst.
1880 Orgelneubau durch einen heute nicht mehr bekannten Meister, das Vorgängerinstrument wurde vermutlich zerstört.
1930 Erweiterung, Umbau des Werkes auf elektropneumatische Traktur mit freistehendem Spieltisch und neuem Prospekt und Versetzung in den Chorraum durch Orgelbau Kuhn (Männedorf).
1968 Feier des „Orgelefescht“, die Mittel für den erwünschten Orgelneubau kommen zusammen.

Derzeitige Orgel

1970 Schleifladenorgel mit mittig fest angebautem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf) II/21. Die Intonation oblag Beat Grenacher und die Expertise übernahm Ernst Schiess. Die Einweihung erfolgte am 25. Oktober 1970 mit Ernst Schiess.
Die Wartung der Orgel wird durch Orgelbau Graf (Sursee) ausgeführt, welche zuletzt im Jahr 2011 eine Renovation ausführte.

Disposition

I Rückpositiv C – g“‘

Gedackt 8′

Principal 4′

Blockflöte 4′

Waldflöte 2′

Larigot 1 1/3′

Scharf 3-4 fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

II Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Superoctave 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 3-4 fach 1 1/3′

Trompete 8′

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Principal 8′

Spitzflöte 8′

Choralbass 4′ + 2′

Fagott 16′

 

Spielhilfen

2 freie Kombinationen
RP.-HW. (I/II), RP.-P. (I/P), HW.-P. (II/P)
Spieltisch als Druckknöpfe unter Manual I: 0 (Auslöser), A (HR), B (FK I), C (FK II)
Fuß: A (HR), B (FK I), C (FK II), RP.-HW. (I/II), RP.-P. (I/P), HW.-P. (II/P) als Fußtritte
Zungen ab, Mixturen ab als Einhaktritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

11. Jahrhundert erste Erwähnung einer Kirche. Bei Arbeiten an der Kirche fand man Spuren einer ersten Kirche aus dem 9. Jahrhundert.
1103 wird das Dorf erstmals mit Namen urkundlich erwähnt.
1399 Patronatsrechte und Kirchenschatz werden an Beuggen abgegeben.
14. Jahrhundert Anbau eines Chorraumes.
1417 und 1447 Glockenguss.
Circa 1480 Veränderung des Langhauses und Bau des Kirchturmes. In dieser Zeit entstehen auch die Malereien im Chorraum.
1487 Guss einer Glocke.
1529 Einzug der Reformation, die Malereien werden überdeckt.
1534 Bau einer Empore und Erhöhung des Kirchturmes um zwei Geschosse auf 40 Meter.
1538 Entstehung des Abendmahltisches.
Circa 1585 Entstehung des Taufsteines und des Abendmahltisches.
1629 neue Ausmalung der Kirche durch Georg Wannenwetsch (Basel).
1646 wird der Bogen über dem Chorraum erhöht und die Empore vergrößert und eine Kanzel von Peter und Hans Hoch (Liestal) eingebaut.
1705 Einbau einer Chorempore.
1717 Abtragung des Beinhauses.
1828 wird die 1417 gegossene Glocke umgegossen.
1878 Renovierung der Kirche, Entstehung der Chorfenster und der Fenster bei der Empore.
1890 Aufzug und Weihe vierer neuer Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c‘ + e‘ + g‘ + a‘ + c“. Die alten Glocken werden nach Basel und Oltingen vermittelt.
1906 Innenrenovierung.
1916 Aussenrenovierung.
1930 wurden im Zuge der Aufstellung der Orgel im Chorraum neue Malereien von Emilio Müller (Castel San Pietro) geschaffen.
1969 – 1970 umfangreiche Restaurierung der Kirche unter der Leitung von Hans-Rudolf Heyer (Basel) und Architekt Willi Arnold (Liestal). Die zugemauerten Chorfenster werden wieder geöffnet, der Eingang in den Turmbereich verlegt, die Empore für den Orgelneubau erneuert, die Ausmalungen von 1490 und 1629 weitestgehendst freigelegt und restauriert, der Taufstein wird wieder im Chorraum platziert und neue Bänke eingetzt.
Die Fresken und die Ausmalungen und die Ausstattungsstücke sind äußerst sehenswert und überregional bekannt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde und zitiert aus „Kirche Gelterkinden BL“ von Hans_Rudolf Heyer Schweizerischer Kunstführer der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte – 2. Auflage Bern 1991 Schaer Thun AG – ISBN 3-85782-474-3
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Andreas Schmidt eigene Sichtung und Spiel, Angaben der Kirchgemeinde und zitiert aus „Kirche Gelterkinden BL“ von Hans_Rudolf Heyer Schweizerischer Kunstführer der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte – 2. Auflage Bern 1991 Schaer Thun AG – ISBN 3-85782-474-3
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