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Orgel: Gelterkinden – St. Maria Mittlerin

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Das Orgelprojekt der Kirchgemeinde Gelterkinden ist ein äuserst unterstützenswertes Projekt. Die Graf-Orgel soll saniert werden und eine Erweiterung erhalten. Die Kirchgemeinde hat sich zu dem Hybrid-Projekt entschieden, da eine Erweiterung mit weiteren Registern aus Platzmangel kaum möglich ist. Die Ausführung des Projektes geschieht in einer Kooperation zwischen der Orgelbauwerkstatt Graf (Sursee) und dem Digitalorgel-Hersteller Johannus.

Die klangliche Erweiterung wird mit dem bestehenden Instrument ausgeführt, lediglich ein neuer dreimanualiger Spieltisch wird konstruiert und die überarbeitete Elektrik mit einer MIDI-Schnittstelle ausgestattet. Die Orgel wird durch die Erweiterung auch für französische und romantische Musik geeignet sein und soll auch als Unterrichtsinstrument den Nachwuchs an der Orgel fördern. Ebenso sind Konzerte mit Gastorganisten geplant.

Link zum Projekt – bitte unterstützen Sie dieses Projekt

Crowdfunding Projekt Gelterkinden




Gebäude oder Kirche

St. Maria Mittlerin

Konfession

Katholisch

Ort

Gelterkinden

Postleitzahl

4460

Bundesland / Kanton

Kanton Basel-Landschaft

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Aufnahmen des Glockenturmes Gelterkinden (Pfarrarchiv Gelterkinden)

 

Historische Bilder des Jahres 1956 – Kirchenweihe in Gelterkinden mit Glockenweihe und Glockengedicht von A. Bösiger (Pfarrarchiv Gelterkinden)

 

Historische Aufnahmen des Grundstückes Hofmatt vor dem Umbau zur Notkirche und Bilder der Notkirche 1942 – 1956 (Pfarrarchiv Gelterkinden)



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1942 – 1961 in der Notkirche befand sich ein Harmonium, welches vermutlich am Anfang auch in der heutigen Kirche genutzt wurde.
1961 elektropneumatische Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut mit mittig geteiltem Freipfeifenprospekt (links SW / rechts HW) von Orgelbau Walter Graf (Sursee) II/23 + 2 Transmissionen und 1 Verlängerung.
1977 und 1989 Renovierungen durch Orgelbau Graf.
2020 ist eine Revision durch Orgelbau Graf mit der Erweiterung in Zusammenarbeit mit dem Digitalorgelhersteller Johannus geplant.

Link zum Projekt – bitte unterstützen Sie dieses Projekt
Crowdfunding Projekt Gelterkinden

 

 

Orgelvideo Facelifting für die Orgel – Orgelsanierung 2020   (Katholische Kirche Gelterkinden – Youtube)

 

Orgelvideo Statements zum Projekt ‚Facelifting für die Orgel – Orgelsanierung 2020   (Katholische Kirche Gelterkinden – Youtube)

 

Orgelvideo Orgeldemonstration zum Projekt ‚Facelifting für die Orgel – Orgelsanierung 2020   (Katholische Kirche Gelterkinden – Youtube)

Disposition

Aktuelle Disposition 1961 bis 2020

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Blockflöte 4′

Oktave 2′

Mixtur 3-4 fach 1 1/3′

Krummhorn 8′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Suavial 8

Gedackt 8′

Salicional 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Flageolet 2′

Terz 1 3/5′

Zimbel 3-fach 1′

Trompete 8′

Schalmei 4′

Tremolo

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Bourdon 16′  Tr. II

Oktave 8′

Gedackt 8′  Tr. II

Choralbass 4′  Verl. aus Oktave 8′

Fagott 16′

 

Spielhilfen

Aktueller Originalspieltisch

2 freie Kombinationen (B, C), Manual 16′ Absteller und Zungen/ Mixturen Einzelabsteller, Manualk. II-I, Pedalk. II, Pedalk. I, Crescendo-Anzeige mit Leuchtanzeiger (A, B, C, F, T)
Spieltisch unter Klaviatur I: A (Handregister), B (FK I), C (FK II), F (Forte), T (Tutti), Aut.Ped.
Fuss: II-I, II-P, I-P als Pistons, Cresc. ab, Crescendo-Walze, Schwelltritt II, F (Forte), T (Tutti), A (Handregister), B (FK I), C (FK II) als Pistons

Gebäude oder Kirchengeschichte

7.- 8. Jahrhundert ist eine erste Kirche im Ort existent, deren Erbauung vermutlich in die römische Zeit zurückreicht.
1529 Die Reformation hält in Ormalingen und Gelterkinden Einzug.
1530 wird das Patrozinium St. Peter benannt, welches auf einer alten Gelterkinder Glocke aus dem Jahr 1447 im historischen Museum Basel als Medaillon ersichtlich ist.
1889 leben circa 130 Katholiken in Gelterkinden.
Bis 1940 gehören die katholischen Personen Gelterkinden’s kirchlich zu Sissach.
1929 – 1930 Gründung des Kirchbauvereins.
1941 Feier der Messen in der Kirche der Methodisten.
1942 Kauf eines Grundstückes und Umbau des Ladenlokales zu einer Kapelle, welche im Dezember 1942 eingeweiht wird.
1943 Aufhebung des Kirchbauvereines und Gründung der Pfarrei Gelterkinden.
1956 Bau der heutigen Pfarrkirche unter der Leitung des Architekten K. Grether (Basel) nach dem Vorbild der Kirche Buchrain-Perlen.
1956 Aufzug und Weihe vierer neuer Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Schlagtöne d‘ (Maria, Mittlerin aller Gnaden), e‘ (St. Josef, Sterbepatron), fis‘ (Bruder Klaus, Friedensstifter), a‘ (Schutzengel-Glocke).
1977 Kirchenrenovierung.
2016 wird der Plan zum Bau eines Begegnungsplatzes vor der Kirche beschlossen.

Glockenvideo von User Neuenschwende auf Youtube

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel 2019: Andreas Schmidt / Schwellwerk innen Thomas Brand
Historische Aufnahmen Notkirche, Kirchenweihe, Orgelweihe und Schwarzweiss-Bilder: Freundliche Genehmigung der Pfarrei Gelterkinden – vielen Dank an Herrn Thomas Brand
Orgelgeschichte: Bestand aktuelles Instrument, Auskünfte Thomas Brand
Kirchengeschichte: Archiv Katholische Kirche Gelterkinden
Glockenvideo: User Neuenschwende auf Youtube
Videos Orgelprojekt: User Katholische Kirche Gelterkinden auf Youtube

Internetauftritt der Pfarrei Gelterkinden

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