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Orgel: Freiburg im Breisgau – Universitätskirche Unbefleckte Empfängnis Mariens (ehemalige Jesuitenkirche)

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Gebäude oder Kirche

Universitätskirche Unbefleckte Empfängnis Mariens (ehemalige Jesuitenkirche)

Konfession

Katholisch

Ort

Freiburg im Breisgau

Postleitzahl

79098

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1759 wird ein Positiv nach Freiburg Haslach versetzt und 1760 eine neue von Orgelbauer Johann Baptist Hug (Freiburg) erbaut.
1770 – 1800 Reparaturen durch Orgelbauer Johann Baptist Hättich (Freiburg).
19. Jahrhundert Orgelneubau.

Derzeitige Orgel

1958 elektropneumatische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch und Freipfeifenprospekt, erbaut von Orgelbauer Willy Dold (Freiburg im Breisgau) III/35. Die ursprüngliche Werksaufteilung dürfte Hauptwerk I, Rückpositiv II, Schwellwerk III und Pedal gewesen sein.
1974 und 1982 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl).
1986 Erweiterung und Umbau des Werkes auf mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur. Das Rückpositiv wurde an die Brüstung gesetzt, die Werksaufteilung verändert, ein neues Gehäuse geschaffen, die Technik bis auf die vorhandene Elektrik erneuert und eine elektrische Manualkoppel eingebaut. Die Arbeiten führte Fischer & Krämer aus III/36.
2004 Renovierung, Einbau einer weiteren elektrischen Koppel III/II und neue Intonierung durch Freiburger Orgelbau Späth (March-Hugstetten).

Disposition

I Rückpositiv C – g”’

Gedeckt 8′

Prästant 4′

Spitzflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Prinzipal 2′

Terzflöte 1 3/5′

Oktävlein 1′

Zimbel 3-fach 1/3′

Krummhornregal 8′

Tremolo

II Hauptwerk C – g”’

Quintadena 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Gedeckt 4′

Oktave 2′

Kornett 2-5 fach 2 2/3′

Mixtur 5-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

III Schwellwerk C – g”’

Holzflöte 8′

Gemshorn 8′

Prinzipal 4′

Koppelflöte 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1 1/3′

Mixtur 6-fach 1′

Dulzian 16′

Schalmei 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Hohlflöte 8′

Rohrpommer 4′

Hintersatz 5-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

Klarine 4′

 

Spielhilfen

linke Spieltischseite: I/II, III/II mechanisch, III/II elektrisch, I/P, II/P, III/P, Sequenzer links/rechts, Setzerschublade, Schliessebene
rechte Spieltischseite: Sequenzer links/rechts, Setzerschublade 1 – 9, Sequenzer links/rechts, R, 0, E, S
Spieltisch unter Klaviatur I: S, Sequenzer links/rechts, 0
Fuss: Sequenzer links, Crescendowalze an, Cresc. – Decr. Walze, Schwelltritt III, Sequenzer rechts

Gebäude oder Kirchengeschichte

1683 – 1701 Baubeginn der Kirche für das Jesuitenkolleg nach Plänen von Ordensmann Heinrich Mayer.
1773 Aufhebung des Jesuitenkollegs und Nutzung ab 1793 durch die Universität.
1827 wird Freiburgs erster Erzbischof in der Kirche geweiht.
1944 schwere Beschädigung durch Kriegseinwirkung, dabei gehen grosse Teile der Innenausstattung verloren.
1956 – 1957 Wiederaufbau der Kirche unter der Leitung des Architekten Horst Linde (Freiburg) und Hans Rolli (Heidelberg). In der Seitenkapelle wird die Marienfigur von Bildhauer Otto Herbert Hajek (Stuttgart) aufgestellt, im Altarraum wird das Epitaph Johannes Kerers eingefügt.
1978 Restaurierung der Kirche. Es werden die ursprünglichen Stukkaturen rekonstruiert.
1988 Aufhängung der Christus-Statue, einer Leihgabe des Bildhauers Franz Gutmann (Münstertal).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich, Christoph Mutterer und Andreas Schmidt
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt und Bernd Sulzmann zitiert aus „Die Orgelbauerfamilie Martin“ Verlag Breitkopf & Härtel 1975 ISBN 9783765100765
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Angaben der Kirchgemeinde
Internetauftritt der Universitätskirche

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