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Orgel: Freiburg im Breisgau / Tiengen – Symphoriankirche

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Gebäude oder Kirche

Symphoriankirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Freiburg im Breisgau / Tiengen

Postleitzahl

79112

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1743 Aufstellung eines pedallosen Positives, welches Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden war I/6 ohne Pedal.
1777 wird das Werk durch Georg Marcus Stein (Durlach) um ein Pedalwerk mit drei Registern erweitert, das Pedal ist fest angehängt I/9.
1791 und 1804 Reparaturen und Erweiterung durch den Freiburger Orgelbauer Michael Bogner I/12.
1867 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbauer Jacob Forrell (Freiburg im Breisgau).

Derzeitige Orgel

1878 mechanische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch (mittig vor Prospekt, Blickrichtung Kirchenschiff), erbaut als Opus 46 ursprünglich auf einer Empore im Chorraum der heutigen Kirche durch Orgelbauer Friedrich Wilhelm Schwarz (Überlingen am Bodensee) I/10. Bezeichnung auf Firmenschild: Wilhelm Schwarz Ueberlingen a/See Op.46.
1975 wird die Empore entfernt und die Orgel ebenerdig im Chorraum aufgestellt, dabei wird das Werk von Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) renoviert.
1996 Restaurierung der original erhaltenen Schwarz-Orgel durch Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer.

Disposition

Manual C – f”’

Principal 8′

Floete 8′

Viola di Gamba 8′

Salicional 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Octave 2′

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Pedal C – c’

Subbass 16′

Violon 16′

Besonders interessant ist bei der Tiengener Orgel, dass beide Pedalregister 16 Füße sind und die Manualflöten unterschiedliche Schreibweisen aufzeigen. Das Werk ist jedoch bis heute unverändert erhalten geblieben.

Spielhilfen

Linke Seite: Pedal Copplung
Rechte Seite: Calcant
Fuß: Tutti als Tritt

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 890 wird die Existenz einer Kapelle in Tiengen vermutet.
1275 erste urkundliche Erwähnung einer Symphoriankirche im Ort.
1576 wird eine neue Kirche erbaut.
Nach 1710 wird die Kirche durch plündernde Truppen aus Frankreich schwer beschädigt.
1749 – 1751 Kirchenneubau unter Verwendung vorhandenen Baumaterials an der Stelle der Vorgängerkirche mit Übernahme des Chorraumes und des Turmfundaments nach Plänen des Baumeisters Anton Schrotz (Emmendingen).
1779 Einweihung des Pfarrhauses.
1884 wird die Turmzwiebel durch einen spitzen Turmaufsatz ersetzt.
1889 Abschluss einer umfangreichen Neugestaltung des Kircheninnenraumes.
1963 Aussenrenovierung.
1973 – 1975 Innenrenovierung und Neugestaltung des Innenraumes, die Empore im Chorraum wird mit der Kanzel abgetragen und die Orgel ebenerdig aufgestellt. Neue Chorfenster werden eingesetzt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt und persönliche Aufzeichnungen von Horst Georg Schmidt und Bernhard Sulzmann ergänzend zitiert vom Buch “Historische Orgeln in Baden” Verlag Schnell & Steiner 1980 ISBN: 3795404215
Kirchengeschichte: zitiert aus Alamannische Siedlungsgeschichte im Breisgau: Zur Entwicklung von Besiedelungsstrukturen im frühen Mittelalter Taschenbuch – 1. Januar 2001 von Michael Hoeper, ISBN 978-3896467669 VML Vlg Marie Leidorf

Internetauftritt der Kirchgemeinde über die Seite der Ortsgemeinde
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