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Orgel: Freiburg im Breisgau / Neuburg – Ludwigskirche

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Gebäude oder Kirche

Ludwigskirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Freiburg im Breisgau / Neuburg

Postleitzahl

79104

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Ergänzende Bilder Alte Ludwigskirche

Various authors, Freiburg Bauten b 360 1, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

 

Orgelvideo – F. Mendelssohn – V Sonata in D-dur op. 65 von User Dominik Łukaszewski



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Allerheiligenkloster (evangelische Kirche 1806 – 1851)

1835 Aufstellung der 1750 als Chororgel von Mathias Steyb (Breisach) für die Klosterkirche St. Trudpert in Münstertal erbauten Kleinorgel. Das Werk wurde 1829 noch kurze Zeit in der Abteikirche Tennenbach eingelagert.
1839 wird das Werk an die Kirchgemeinde Eschbach abgegeben und nach 1873 in Hartheim/Breisgau aufgestellt.

Ludwigskirche

1839 Orgelneubau einer mechanischen Schleifladenorgel durch Orgelbauer Josef Merklin I (Freiburg) II/26.
1891 geringfügige Umdisponierung des Werkes durch Orgelbauer Anton Kiene (Waldkirch).
1899 Orgelneubau einer pneumatischen Kegelladenorgel als Opus 800 durch Orgelbauer Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) III/45.
1944 Zerstörung des Werkes durch Kriegseinwirkung.
1954 elektropneumatische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 3213 von Orgelbau E.F.Walcker & Cie (Ludwigsburg) II/29 + 1 Transmission.

Derzeitige Orgel

1995 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertrraktur, erbaut mit fest eingebautem Spieltisch von Orgelbau M.Mathis & Söhne (Näfels/Glarus) III/41.

Disposition

Mathisorgel 1995

I Hauptwerk C – a“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Gambe 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Superoctave 2′

Cornet 5-fach 8′ ab f°

Mixtur 3-4  fach 1 1/3′

Cymbel 3-4 fach 2/3′

Trompete 8′

II Positiv C – a“‘

Geigenprinc 8′ [sic]

Gedackt 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Sifflöte 1 1/3′

Sesquialtera 2-fach

Scharff 4-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

 

III Schwellwerk C – a“‘

Offenflöte 8′

Salicional 8′

Voix coelestis 8′ ab c°

Principal 4′

Traversflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Plein jeu 4-5 fach 2′

Basson 16′

Tromp Harm 8′

Oboe 8′

Clairon 4′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principalbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gedacktbass 8′

Octave 4′

Hintersatz 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompetbass 8′

 

Walckerorgel 1954 – 1995

I Hauptwerk C – g“‘

Rohrpommer 16′ teilw.Holz

Prinzipal 8′

Spitzflöte 8′

Holzprincipal 4′

Nachthorn 4′

Schwegelpfeife 2′

Kornett 3-fach 2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′

Mixtur 4-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Grobgedackt 8′ Holz

Quintade 8′

Kupferprinzipal 4′ (24 Kupferpfeifen)

Hohlflöte 4′

Harfenprinzipal 2′

Rohrflöte 2′

Gemsnasat 1 1/3′

Blockflöte 1′

Scharff 3-5 fach 1/2′

Rankett 16′

Krummhorn 8′

Regal 4′

Tremulant

Pedal C – f‘

Untersatz 16′

Zartbass 16′ Tr. I

Oktavbass 8′

Metallflöte 8′

Pommer 4′

Zink 3-fach 5 1/3′ + 3 1/5′ + 2 2/3′

Posaune 16′

Posaune 8′

Geigendregal 2′

 

Sauerorgel nach Falkenberg 1899 – 1944

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 16′

Principal 8′

Flûte harmonique 8′

Viola di Gamba 8′

Bourdon 8′

Gemshorn 8′

Octav 4′

Flûte octaviante 4′

Gemshorn 4′

Octav 2′

Cornett 3-4 fach

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Manual C – g“‘

Bourdon 16′

Viola alta 16′

Principal 8′

Concertflöte 8′

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Salicional 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Mixtur 4-fach 2′

Clarinette 8′

III Schwellwerk C – g“‘

Quintatön 16′

Geigenprincipal 8′

Rohrflöte 8′

Soloflöte 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Violine 4′

Flautino 2′

Cor anglais 8′

Vox humana 8′

Tremolo Vox humana

Pedal C – f‘

Contrabass 32′

Principal 16′

Violon 16′

Subbass 16′

Lieblich Gedeckt 16′

Octav 8′

Cello 8′

Octav 4′

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Merklinorgel 1839 – 1899

I Hauptwerk C – g“‘

Bordun 16′

Principal 8′

Viol di Gamb 8′

Gedect 8′

Octav 4′

Rohrfloete 4′

Spitzfloete 4′

Nazard 3′

Octav 2′

Mixtur 4-fach 2′

Cymbal 3-fach 1′

Fagot-Bass8′

Trompeten-Discant 8′

II Echowerk C – g“‘

Rohrfloete 8′

Gemshorn 8′

Saliconal 8′

Flautravers 4′

Spitzfloete 4′

Waldfloete 2′

Cornett 2-3 fach 4′

Pedal C – f‘

Contra Bass 16′

Nassat 10 2/3′

Octavenbass 8′

Floet Bass 4′

Posaun Bass 16′

Trompetbass 8′

 

Spielhilfen

Mathis-Orgel

Linke Seite: III/I, II/I, II/P, III/P, I/P
Rechte Seite: III/II, Schublade mit Schaltung für die Setzerebenen, Sequenzer, 1 – 9, 0, verschliessbare Ebenen und USB Anschluss
Spieltisch unter Manual I: S, 1 – 4, Sequenzer links/rechts, 5 – 9, 0
Fuss: III/II, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Schwelltritt III, Choralpleno an/ab

ehemalige Walckerorgel von 1954
II/I, I/P, II/P, 2 freie Kombinationen, Zungeneinzelabsteller
Spieltisch unter Manual I: II/I, I/P, II/P, FC 1 an, FC 2 an, Auslöser, HR ab, Walze ab, Koppeln aus Walze, Tutti
Fuss: II/I, I/P, II/P, Walze, Schwelltritt II, Tutti

ehemalige Sauerorgel von 1899
II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, 3 freie Kombinationen, HR ab, Walze ab, Walze, Schwelltritte III und SW für Vox humana

ehemalige Merklinorgel von 1839
II/I, Pianozug fürs Pedal

Gebäude oder Kirchengeschichte

Allerheiligenkloster (evangelische Kirche 1806 – 1851)

1158 Gründung einer Abtei Tennenbach bei Emmendingen.
1302 Errichtung des Stifts und des Allerheiligenklosters.
Um 1370 wird ein Probst gewählt.
Um 1460 siedeln Chorherren von St. Märgen nach Freiburg um, da das Märgener Stift ausgebrannt war.
1495 Erweiterung des Chorraumes.
1518 brennt das Stift ab, nur die Klosterkirche bleibt erhalten. Die Klostergebäude werden wieder aufgebaut.
Nach 1540 siedeln die Chorherren nach St. Märgen zurück.
16. Jahrhundert Einbau eines grossen Chorfensters mit Spitzbogen.
1672 wird das Klosterleben auf Grund fehlender Chorherren beendigt.
1677 werden die Klostergebäude bis auf die Kirche abgetragen.
1713 übernimmt ein Seelsorger die geistliche Betreuung.
1723 wird das Gnadenbild nach St. Märgen zurückgebracht.
1806 Auflösung des Chorherrenstiftes.
1806 – 1851 Nutzung der Kirche als evangelische Kirche, die Nebengebäude werden ab 1902 vom Ordinariat genutzt und die Kirche 1902 mit weiteren Gebäuden abgebrochen. Zwischen 1851 und 1902 dienten die gebäude dem Militär als Spital und ab 1871 als Kaserne.

Ludwigskirche

25. August 1829 Grundsteinlegung, für den Bau der Ludwigskirche werden die Steine der Tennenbacher Abtei verwendet.
1839 wird die Ludwigskirche am 26. Juni eingeweiht. Der Bau wurde unter der Leitung des Oberbaurates Heinrich Hübsch (Kalrsruhe) errichtet.
1856 Altarblatt des Malers Wilhelm Dürr (München).
1893 erhält die Kirche eine neue Beleuchtung mit Kronleuchtern und zwei Jahre später eine Gasheizung.
1896 Ausmalung des Innenraumes durch Maler Schilling. Im gleichen Jahr wird das Pfarrhaus errichtet.
1944 Zerstörung der Kirche am 27. November durch Kriegseinwirkung.
1952 – 1954 Bau der heutigen Ludwigskirche nach Plänen des Architekten Horst Linde (Freiburg) aus Schalbeton. Die Glasmalerei stammt von Harry MacLean (Heidelberg). Vom Baumeister Linde stammt auch das Altarkreuz aus Bronze
1994 Instandsetzungarbeiten am Gebäude, zur Verbesserung der Akustik wurden Innenwände verglast.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, Angaben der Kirchgemeinde, Hans Joachim Falkenberg „Der Orgelbauer Wilhelm Sauer“, Staatsarchiv Freiburg, Bernd Sulzmann, Bestandesaufnahme Walcker-Orgel Horst Schmidt 1987, Festschrift Orgelweihe Mathis-Orgel
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Heinrich Schreiber, Bernhard Klein, Rainer Humbach, Martin Flashar, Karl Ritter und Ulrich Bayer
Alte Kirche: Wikipedia Artikel mit Bericht von Karl Ritter aus dem Jahr 1898.
Orgelvideo – F. Mendelssohn – V Sonata in D-dur op. 65 von User Dominik Łukaszewski auf dem gleichnamigen Kanal
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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