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Orgel: Freiburg im Breisgau / Haslach – St. Michael

Gebäude oder Kirche

St. Michael

Konfession

Katholisch

Ort

Freiburg im Breisgau / Haslach

Postleitzahl

79115

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

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Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1895 Erwerb einer circa 1865 von Orgelbauer Eduard Hieber (Engen) erbauten Schleifladenorgel für die Kirche Thengendorf (Tengen Unterstadtkirche). Aufstellung durch Orgelbauer Xaver Mönch (Überlingen/Bodensee), welcher 1893 den Neubauauftrag für die grosse Stadtkirche Tengens erhielt. Die Orgel wurde 1865 mit gebrauchtem Pfeifenmaterial von circa 1800 erstellt I/6.
1909 Umsetzung des Werkes in die neue Pfarrkirche.
1931 Versetzung des Werkes in die Heilig-Kreuz-Kirche Karlsruhe-Grötzingen als Interimsinstrument. Dort wird das Werk 1958 nach Grünwettersbach versetzt und im Zuge des dortigen Orgelneubaus von Mönch Orgelbau erworben, restauriert und aktuell zum Verkauf angeboten.

Derzeitige Orgel

1936 elektropneumatische Taschenladenorgel (liegende Taschen) mit freistehendem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Michael Welte & Söhne (Freiburg im Breisgau) II/25.
Um 1950 klangliche Veränderungen im Bereich der Mixturenstimmen durch Orgelbau Willy Dold (Freiburg im Breisgau).
Nach 1980 Wartung des Werkes durch Erich Rudolf Hartenthaler (Freiburg im Breisgau).
Aktuell wird die erhaltenswerte Orgel durch Orgelbau Jäger & Brommer (Waldkirch) gepflegt und soll in naher Zukunft restauriert werden.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Rohrflöte 8′

Dolce 8′

Oktav 4′

Quintatön 4′

Quinte 2 2/3′

Mixtur 4-6 fach 1 1/3′ (Dold)

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Unda Maris 8′

Jtal.Prinzipal 4′

Blockflöte 4′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Zymbel 3-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremolo

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Still-Gedeckt 16′

Oktavbass 8′

Choralbass 4′

Prinzipalflöte 2′

Still-Posaune 16′

 

Disposition der Vorgängerorgel (ursprünglich Kapelle – später Pfarrkirche)

Manual C – f“‘

Gedekt 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Octav 2′

Sesquialter 2-fach

Pedal C – f°

Subbass 16′

sonst angehängt

 

Spielhilfen

2 freie Kombinationen mit Handregister Absteller für beide Kombinationen, I-Pedal, II-Pedal, II sub I, II-I, II super I, II super (nicht angeschrieben), 3 Vacate
Spieltisch unter Klaviatur I: Auto. Pianoped., Zungen ab, I Fr.Komb., II Fr.Komb., Auslösung, Tutti
Fuss: Walze ab als Piston, Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1275 wird eine erste Pfarrkirche in Haslach urkundlich erwähnt.
1556 wird die Kirche im Zuge der Reformation der entstandenen evangelischen Gemeinde überlassen.
Um 1644 Zerstörung der Kirche durch Kriegseinwirkung.
1660 – 1663 Wiederausfbau der Ortskirche, welche Melanchthonkirche genannt wird.
1740 – 1748 Nutzung der Kirche als Lazarett.
Um 1850 Bildung einer katholischen Gemeinde nach der Reformation.
1866 Bau und Einweihung der Michaelskapelle.
1903 Gründung einer Kuratie.
1907 – 1909 Einweihung der heutigen Pfarrkirche neben der Michaelskapelle. Die Kirche lehnt sich an die Florenzer Romanik an.
1910 Umnutzung der Kapelle als Gemeindesaal.
1956 Erweiterung des Kirchenschiffes und Fertigstellung des Kirchturmes, welcher den bisherigen Dachreiter ersetzt.
1960 – 1961 Weihe und Aufzug von fünf Glocken der Giesserei Schilling (Heidelberg) – Schlagtöne h° + cis‘ + dis‘ + fis‘ + gis‘.
1969 Umgestaltung des Chor- und Altarraumes.
1972 entstehen Wandbehänge nach Plänen von Emil Wachter.
1988 – 1996 Neugestaltung des Kirchenraumes mit Bildern zur Schöpfungsgeschichte des Malers Helmut Lutz (Breisach).
1989 Weihe des neues Hochaltares.
1997 Aussenrenovierung. Der Corpus Christi und die beiden Heiligenfiguren sind Kopien der Lettnerfiguren des Klosters Wechselburg und wurden 1909 von Joseph Dettlinger (Heuweiler) erschaffen.
2007 Renovierung der Michaelskapelle und Umfunktionierung zu einem Treffpunkt mir Cafe und angegliedertem Pfarrbüro.

 

Glockenvideo von User manuelrocco28 auf Youtube

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich und Andreas Schmidt (einige Bilder der ehemaligen Welte-Seite von Andreas Schmidt mit Wasserzeichen oben rechts)
Kirchengeschichte: Wikipedia und Internetauftritt der Pfarrgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt und Orgelbau Mönch (Vorgängerorgel).
Glockenvideo: User manuelrocco28 auf Youtube

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