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Orgel: Freiburg im Breisgau / Haslach – St. Michael

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Gebäude oder Kirche

St. Michael

Konfession

Katholisch

Ort

Freiburg im Breisgau / Haslach

Postleitzahl

79115

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Niklausglocke auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1759 Aufstellung eines Positives aus der Jesuitenkirche (spätere Universitätskirche) Freiburg durch Orgelbauer Johann Baptist Hug (Freiburg).
1804 Reparatur durch Orgelbauer Michael Bogner (Freiburg).
1895 Erwerb einer circa 1865 von Orgelbauer Eduard Hieber (Engen) erbauten Schleifladenorgel für die Kirche Thengendorf (Tengen Unterstadtkirche). Aufstellung durch Orgelbauer Xaver Mönch (Überlingen/Bodensee), welcher 1893 den Neubauauftrag für die grosse Stadtkirche Tengens erhielt. Die Orgel wurde 1865 mit gebrauchtem Pfeifenmaterial von circa 1800 erstellt I/6.
1909 Umsetzung des Werkes in die neue Pfarrkirche.
1931 Versetzung des Werkes in die Heilig-Kreuz-Kirche Karlsruhe-Grötzingen als Interimsinstrument. Dort wird das Werk 1958 nach Grünwettersbach versetzt und im Zuge des dortigen Orgelneubaus von Mönch Orgelbau erworben, restauriert und aktuell zum Verkauf angeboten.

Derzeitige Orgel

1936 elektropneumatische Taschenladenorgel (liegende Taschen) mit freistehendem Spieltisch, erbaut unter Verwendung einiger Pfeifen aus Altbestand von Orgelbau Michael Welte & Söhne (Freiburg im Breisgau) II/24 + 1 Abschwächung.
Um 1950 klangliche Veränderungen im Bereich der Mixturenstimmen und Veränderungen im Prospektbereich durch Orgelbau Willy Dold (Freiburg im Breisgau).
Nach 1980 Wartung des Werkes durch Erich Rudolf Hartenthaler (Freiburg im Breisgau).
2020 – 2021 Restaurierung des kostbaren Werkes durch Orgelbau Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer (Waldkirch/Breisgau). Die Orgel soll eine zusätzliche elektronische Setzeranlage erhalten (muss noch verifiziert werden, da keine Bedienelemente ersichtlich sind), die Elektrik wurde erneuert und den aktuellen Bestimmungen angepasst – das Werk enthält 1542 Pfeifen – Spieltisch Eisenschmid.

Diese Orgel wurde in zahlreichen Konzerten von Brita Schmidt-Essbach zwischen 1998 und 2010 in der Amtszeit von Pfarrer Ehrath und Pfarrer Vogel bespielt. Ziel der Konzerte war es Aufmerksamkeit auf dieses wunderbare Instrument zu lenken und den Zuhörern die Wichtigkeit des Erhalts dieser Welte-Orgel näher zu bringen. Es ist erfreulich, dass es nun gelungen ist das Instrument der Nachwelt zu bewahren.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Rohrflöte 8′

Dolce 8′

Oktav 4′

Quintatön 4′

Quinte 2 2/3′

Mixtur 4-6 fach 1 1/3′ (Dold)

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Unda Maris 8′

Jtal.Prinzipal 4′

Blockflöte 4′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Zymbel 3-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Principal 16′

Subbass 16′

Still-Gedeckt 16′ Abschwächung

Oktavbass 8′

Choralbass 4′

Prinzipalflöte 2′

Still-Posaune 16′

Stimmung 435 Hz

Disposition der Vorgängerorgel (ursprünglich Kapelle – später Pfarrkirche)

Manual C – f”’

Gedekt 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Octav 2′

Sesquialter 2-fach

Pedal C – f°

Subbass 16′

sonst angehängt

 

Spielhilfen

2 freie Kombinationen mit Handregister Absteller für beide Kombinationen, I-Pedal, II-Pedal, II sub I, II-I, II super I, II super (nicht angeschrieben), 3 Vacate
Spieltisch unter Klaviatur I: Auto. Pianoped., Zungen ab, I Fr.Komb., II Fr.Komb., Auslösung, Tutti
Fuss: Walze ab als Piston, Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1275 wird eine erste Pfarrkirche in Haslach urkundlich erwähnt.
1556 wird die Kirche im Zuge der Reformation der entstandenen evangelischen Gemeinde überlassen.
Um 1644 Zerstörung der Kirche durch Kriegseinwirkung.
1660 – 1663 Wiederaufbau der Ortskirche, welche Melanchthonkirche genannt wird.
1740 – 1748 Nutzung der Kirche als Lazarett.
Um 1850 Bildung einer katholischen Gemeinde nach der Reformation.
1866 Bau und Einweihung der Michaelskapelle.
1903 Gründung einer Kuratie.
1907 – 1909 Bau der heutigen Pfarrkirche neben der Michaelskapelle. Die Kirche lehnt sich an die Florenzer Romanik an.
17. Oktober 1909 Einweihung der Kirche, welche nach Plänen von Architekt Raimund Jeblinger erbaut wurde.
1910 Umnutzung der Kapelle als Gemeindesaal.
1956 Erweiterung des Kirchenschiffes und Fertigstellung des Kirchturmes, welcher den bisherigen Dachreiter ersetzt durch Bosch & Sütterle.
1960 – 1961 Weihe und Aufzug von fünf Glocken der Giesserei Schilling (Heidelberg) – Schlagtöne h° + cis’ + dis’ + fis’ + gis’.
1969 Umgestaltung des Chor- und Altarraumes.
1972 entstehen Wandbehänge nach Plänen von Emil Wachter.
1988 – 1996 Neugestaltung des Kirchenraumes mit Bildern zur Schöpfungsgeschichte des Malers Helmut Lutz (Breisach).
1989 Weihe des neues Hochaltares.
1997 Aussenrenovierung. Der Corpus Christi und die beiden Heiligenfiguren sind Kopien der Lettnerfiguren des Klosters Wechselburg und wurden 1909 von Joseph Dettlinger (Heuweiler) erschaffen.
2007 Renovierung der Michaelskapelle und Umfunktionierung zu einem Treffpunkt mir Cafe und angegliedertem Pfarrbüro.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich und Andreas Schmidt (einige Bilder der ehemaligen Welte-Seite von Andreas Schmidt mit Wasserzeichen oben rechts)
Kirchengeschichte: Wikipedia und Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt Horst und Andreas Schmidt und Orgelbau Mönch (Vorgängerorgel), Angaben der Kirchgemeinde und Bernd Sulzmann (vor 1895) zitiert aus „Die Orgelbauerfamilie Martin“ Verlag Breitkopf & Härtel 1975 ISBN 9783765100765, Forschungen zu den Welte-Orgeln
Glockenvideo von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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