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Orgel: Freiamt / Ottoschwanden – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Freiamt / Ottoschwanden

Postleitzahl

79348

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Kirche Ottoschwanden



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Mitte des 18. Jahrhunderts ist keine Orgel vorhanden.
1812 werden Spenden für eine neue Orgel gesammelt.
1860 Orgelneubau einer kleineren mechanischen Orgel.
1897 Instandsetzungsarbeiten und Veränderung des Werkes durch Orgelbau H.Voit & Söhne (Durlach).
1959 Orgelneubau mit elektrischer Traktur als Schwalbennestorgel mit geteiltem Freipfeifenprospekt hängend an der Ostwand und freistehendem Spieltisch auf der Empore durch Orgelbau E.Kemper & Sohn (Lübeck) II/11. Das Gebläse wurde im ersten Stockwerk des Turmes untergebracht.

Derzeitige Orgel

1990 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassendem Spieltisch, erbaut ebenerdig an der nördlichen Seitenwand durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) II/9.
Aktuell wird das Werk von Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer gewartet.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Flöte 8′                      C – D; DS – a° Prospekt; ab b° Metall innen 

Principal 4′                Metall

Holzflöte 4′                Holz offen

Mixtur 3-4f. 2′            ab c‘ 4f. – rep. c’/c“; Metall

 

II Positiv C – g“‘

Coppel 8′                   C – G Holz ged.; ab GS Metall ged.

Rohrflöte 4′                Metall rohrged.; ab g“ offen konisch

Flageolet 2′                Naturguss, leicht konisch

Sesquialter 2 f.          C – H nur 2 2/3′; ab c° mit Terz 1 3/5′; Metall

Tremulant (II)

 

Pedal C – f‘

Subbaß 16′              Holz ged.

 

Prospektpfeifen

Flöte 8′ HW im Prospekt : DS – G Mittelfeld, GS – a° Aussenfelder

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                                2′  +  1 1/3′  +  1′

c‘                                 2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

c“                        4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

 

Spielhilfen

Fuß: II/I, II/P, I/P als Rastentritte auf der linken Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

1284 erstmalige urkundliche Erwähnung einer Kirche in Ottoschwanden. Bereits 1275 wird ein Pfarrer erwähnt. Baumaterialien aus der Zeit um 1000 wurden aufgefunden.
1424 Übernahme der Patronatsrechte durch das Kloster Kirnhalden, welches 1525 durch Bauern zerstört wird.
15. Jahrhundert Entstehung der Malereien und Fresken.
1535 Neuaufbau und Vergrösserung der Kirche unter Beibehaltung des Kirchturmes.
1556 Einführung der Reformation.
Zwischen 1623 und 1636 Beschädigungen der Kirche im Dreissigjährigen Krieg.
1714 Glockenaufzug zweier in Lörrach gegossener Glocken.
1744/45 Vergrösserung der Kirche im barocken Stil, Einbau einer Empore und Aufstockung des Kirchturmes mit neuem Satteldach.
1751 Aufzug einer Glocke der Giesserei Koch (Freiburg im Breisgau).
1949 Glockenaufzug.
1959 Renovierung und Neugestaltung des Innenraumes mit Freilegung des alten Chorraumes mit Restaurierung zweier Felder mit Malereien durch Michael Bauernfeind (Freiburg im Breisgau). Das Ostfenster wird von Benedikt Schaufelberger gestaltet.
1983 Umgestaltung des Innenraumes im Zuge einer Kirchenrenovierung.
1990 Abtragung der Seitenempore, Einzug einer neuen Querempore sowie Umgestaltung des Innenraumes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Gemeinde vor Ort, zitiert von den Seiten der Gemeinde, zitiert aus dem Bericht über die Ottoschwandener Kirche von Martin Hesselbacher 1959, zitiert aus dem Dokument des Stadtarchivs Emmendingen – Festschrift „700-Jahr-Feier der Kirchengemeinde Ortsteil Mußbach in Freiamt“ 1975
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel sowie Bestandesaufnahme 2002 und 2025, Orgelarchiv Schmidt – Horst Georg Schmidt

Orgel auf der Partnerseite Orgelbilder – Link

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