Orgel: Freiamt / Mußbach- Evangelische Kirche
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Gebäude oder Kirche
Evangelische KircheKonfession
EvangelischOrt
Freiamt / MußbachPostleitzahl
79348Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
In der ehemaligen Kirche befand sich ein Harmonium zur Gemeindebegleitung.
1901 Bau einer pneumatischen Orgel in der neuen Kirche durch Orgelbau H. Voit & Söhne (Durlach).
Derzeitige Orgel
1973 rein mechanische Schleifladenorgel, erbaut mit mittig fest eingebautem Spielschrank als Opus 437 von Orgelbau Eule Bautzen (Hermann Eule) II/12. Im Inneren der Orgel befindet sich ein weiteres Firmenschild mit der Firmenangabe VEB Orgelbau Bautzen Deutsche Demokratische Republik – Einweihung am 21. November 1973.
2025 befindet sich die Orgel in der Pflege von Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Gedackt 8′ Holz ged.; ab c‘ Metall ged. Prästant 4′ C – fs° Prospekt – Anm. 1; ab g° innen; Metall Waldflöte 2′ Metall konisch Mixtur 4f. 1 1/3′; Metall – rep. H/b°/a’/a“
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II Brustwerk im SW C – g“‘Rohrflöte 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall rohrged. Blockflöte 4′ C – H Metall ged.; ab c° Metall offen konisch Prinzipal 2′ Metall Sesquialter 2f. Metall – rep. G/d° Zimbel 2f. 1/2′; Metall – rep. A/fs°/ds’/c“/a“ Tremulant (BW)
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Pedal C – f‘Subbaß 16′ Holz ged.; C – G Prospekt; ab A innen Holz ged. – Anm. 2 Ged. Baß 8′ Holz ged. Choralbaß 4′ Metall
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Prospektpfeifen
Anm. 1 – Prästant 4′ HW im Prospekt : C – fs° Mittelfeld plus 4 Blindpfeifen
Anm. 2 – Subbaß 16′ PED im Prospekt : C – G Aussenfelder
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
H 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
b° 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
a‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
a“ 4′ + 4′ + 2 2/3′ + 2′
Zusammensetzung Sesquialter SW/BW
C 1 1/3′ + 4/5′
G 1 3/5′ + 1 1/3′
d° 2 2/3′ + 1 3/5′
Zusammensetzung Zimbel SW/BW
C 1/2′ + 1/3′
A 2/3′ + 1/2′
fs° 1′ + 2/3′
ds‘ 1 1/3′ + 1′
c“ 2′ + 1 1/3′
a“ 2 2/3′ + 2′
Anordnung am Spieltisch – von oben nach unten
Linke Seite aussen HWMixtur 4f. Waldflöte 2′ Prästant 4′ Gedackt 8′
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Linke Seite innen BW (SW)Tremulant Zimbel 2f. Sesquialter 2f. Prinzipal 2′ Blockflöte 4′ Rohrflöte 8′
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Rechte Seite PedalChoralbaß 4′ Ged. Baß 8′ Subbaß 16′
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Spielhilfen
Fuß: II – I, II – P, I – P als Rastentritte auf der linken Seite, Schwelltritt II (BW)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1231 erste urkundliche Erwähnung einer Kirche im Ort. Diese Kirche wurde auf dem Grundstück des heutigen Schulzentrums erbaut.
1277 Patronatsübergabe an das Kloster Tennenbach.
1731 Umbau und Vergrösserung der Kirche im barocken Stil unter Beibehaltung des gotischen Chorraumes.
1773 Neugestaltung des Chorraumes.
1893 Pläne zum Bau einer grösseren Kirche im Ort.
1899 – 1901 Bau der heutigen Kirche im neogotischen Stil nach Plänen des Oberbaurates Professor Carl Schäfer – Grundsteinlegung am 23. Mai 1900 – Einweihung am 20. Oktober 1901. Die alte Kirche wird in der folgenden Zeit abgetragen.
Um 1925 Entstehung des Gefallenendenkmals.
1949 Ersatz zweier im Krieg abgegebener Glocken durch zwei Weissbronzeglocken der Giesserei Benjamin Grüninger (Villingen).
1965 umfangreiche Innenrenovierung mit Neugestaltung des Chorraumes.
1968 Entstehung des Chorfensters nach Plänen des Künstlers Brodwolf als Ersatz für ein durch Sturm beschädigtes Fenster.
1978 Glockenaufzug und Abgabe der Glocke von 1949
2003 umfangreiche Innenrenovierung der Kirche.
2023 Sanierung des Kirchturmes.
Die Kirche weist zwei eingemauerte Wappenplatten aus dem abgegangenen Kloster Tennenbach auf.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort, zitiert von den Angaben der Kirchgemeinde (Link folgend), zitiert aus dem Dokument des Stadtarchivs Emmendingen – Festschrift „700-Jahr-Feier der Kirchengemeinde Ortsteil Mußbach in Freiamt“ 1975
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2002 und 2025, Bestandesaufnahme vor Ort, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt
Orgel auf der Partnerseite Orgelbilder – Link




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