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Orgel: Freiamt / Keppenbach – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Freiamt / Keppenbach

Postleitzahl

79348

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

In Winterthur

1734 mechanisches Schleifladenpositiv, erbaut für 360 Gulden für den Musiksaal des Musikkollegiums Winterthur durch den Schaffhauser Orgelbauer Johann Conrad Speissegger (auch Johann Konrad Speisegger oder Speißegger geschrieben) I/7 ohne Pedal. Das Instrument wurde von Hans Ulrich Steiner gestiftet und ersetzte im Musikkollegium ein Positiv mit 8 Registern von Abraham Brunner (Winterthur), welches ursprünglich im Jahr 1664 für die Winterthurer Bibliothek für 240 Gulden erbaut wurde.
1752 befindet sich das Werk im renovierungsbedürftigen Zustand und wird kurze Zeit später von Christian Jakob Kühlwein (Kanton Zürich) renoviert.
1774 wird das Instrument durch eine Schenkung eines Spinetts an das Musikkollegium nicht mehr genutzt.
1777 Verkauf der Orgel für 200 Gulden nach Keppenbach.

In Keppenbach

1777/78 Aufstellung des Werkes in Keppenbach und Erweiterung um eine gedeckte 4′ Flöte und ein eigenständiges Pedal mit zwei Registern durch Orgelbauer Ambrosius Ronzoni (Burkheim) I/10.
1802 Reparatur des Werkes durch Mathias Martin (Waldkirch/Breisgau).
1813 Umbau und Erweiterung der Orgel mit neuen Windladen durch Mathias Martin I/11 + 1 Vacat. Das Instrument erhält einen Trompetbass 8′ anstelle des Subbass 16′ und ein 5 faches Cornet ab c‘.
1837 und 1840 Reparaturen durch Orgelbauer Josef Schaxel.
1859 und 1868 Reparaturen durch Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg im Breisgau).
1888 Arbeiten durch Orgelbauer Anton Kiene (Waldkirch/Breisgau).
1949 Renovierung der Orgel durch Orgelbauer Rudolf Kiene (Waldkirch/Breisgau).
1971 Restaurierung des Werkes mit Erweiterung des Pedaltonumfanges durch Orgelbau Hermann Eule (Bautzen) I/12. Die Leerschleife wird mit einer Sifflet 1′ ergänzt.
2019 Restaurierung durch Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer. Einweihung am 22. Dezember 2019 mit OSV Herbert Deininger (Lörrach) und Sopranistin Dorothea Rieger (Freiburg im Breisgau).

Disposition

Disposition seit 1971

Manual C – c“‘

Bourdon 8′                   Holz ged.; 1734

Flauttravers 8′              ab ds°; Holz offen; teilw. alt

Principal 4′                   Prospekt, Metall

Floet 4′                         Holz rohrged.; ab c“ Metall, offen, konisch; 1734

Quint 3′                        Holz offen; ab c‘ Metall, flötig; teilw. 1734

Octav 2′                       Metall; 1734

Terz 1 3/5′                    ab c‘; Metall, prinzipalisch

Sifflet 1′                       Metall; neu

Cornet                         ab c‘; V 8′; 8′ ged.; aufgebänkt; 1813

Mixtur 2fach                1′; Metall – rep. c°/c’/c“; teilw. 1734

 

Pedal C – f‘

Octavbass 8′               Holz offen; 1777

Trompetbass 8′           Stiefel Metall/Becher Holz; 1813

 

Prospektpfeifen – Principal 4′ komplett im Prospekt

 

Zusammensetzung Cornet

c‘                8′  +  4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 3/5′

 

Zusammensetzung Mixtur

C                                                      1′  +  2/3′

c°                                       1 1/3′  +  1′

c‘                               2′  +  1 1/3′

c“                2 2/3′  +  2′

 

Winddruck nach 1971 – 50mmWS

 

Registeranordnung am Spieltisch

Linke Seite

Flauttravers 8′

Principal 4′

Quint 3′

Cornet

Mixtur 2fach

Octavbass 8′

Transponiervorrichtung unter Spielschrank

 

 

Rechte Seite

Bourdon 8′

Floet 4′

Octav 2′

Terz 1 3/5′

Sifflet 1′

Trompetbass 8′

Coppel (links innen)

 

 

Disposition nach dem Umbau von Mathias Martin 1813

Manual C – c“‘

Bourdon 8′

Principal 4′

Flötravers 4′            1813

Flöt ged. 4′

Quinte 3′

Octav 2′

Terz 1 3/5′                ab c‘

Cornet V                  ab c‘; 1813

Mixtur 2fach

1 Vacat

 

Pedal C – d°

Octavbass 8′

Trompetbass 8′         1813

 

 

Disposition nach Versetzung durch Ronzoni nach Keppenbach 1777

Manual C – c“‘

Copel 8′

Principal 4′

Rohrflöte 4′              1777 neu

Flöt ged. 4′

Quinte 3′

Octav 2′

Terz 1 3/5′                ab c‘

Mixtur 2fach

 

Pedal C – d° (1777 neu)

Subbass 16′                1777

Octavbass 8′               1777

 

 

Disposition 1734 im Musikkollegium Winterthur

Manual C – c“‘

Copel 8′

Principal 4′

Flöt ged. 4′

Quinte 3′

Octav 2′

Terz 1 3/5′                ab c‘

Mixtur 2fach

 

 

Spielhilfen

Rechte Seite: Coppel (Pedalkoppel als Registerzug zum Einhaken)

Linke Seite unterhalb des Spielschrankes: Transponiervorrichtung 1 Halbton als Schieber

Gebäude oder Kirchengeschichte

1360/70 wird eine Kirche in Keppenbach erwähnt.
Vor 1500 Zugehörigkeit zum Kirchspiel Wöpplinsberg.
1660 Erhebung zur eigenständigen Pfarrgemeinde.
1702 befindet sich die kleine Kirche im baufälligen Zustand. In den folgenden Jahren wird der Kirchturm abgetragen und durch einen hölzernen Dachreiter ersetzt. Der Kirchenraum wird verlängert.
1744 Abtragung der Kirche.
1745/46 Bau der heutigen Keppenbacher Kirche anstelle einer kleineren Kirche.
1875 schwere Schäden am Kirchturm durch Sturm.
1899 – 1901 umfangreiche Reparaturen im Innen- und Aussenbereich.
1901 Einzug einer Holzdecke.
1958/59 Renovierung der Kirche und Versetzung der Empore an die Westseite.
1984 umfangreiche Kirchenrenovierung.

In der Kirche befindet sich der steinerne Altartisch mit Wappen aus der ehemaligen Klosterkirche Tennenbach.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, Geschichtstafeln an der Kirche, zitiert von der Seite der Kirchgemeinde Freiamt (Link folgend)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 2011 und 2026, Orgelarchiv Schmidt – Horst Georg Schmidt, Bestandesaufnahmen vor Ort, zitiert aus dem Buch „Historische Orgeln in Baden“ von Bernd Sulzmann – Verlag Schnell & Steiner (München/Zürich) 1980 – ISBN 3795404215 – Seite 40 und aus dem Buch „Die Orgelbauerfamilie Martin in Waldkirch im Breisgau“ von Bernd Sulzmann – Breitkopf & Härtel Verlag – Seite 150

Orgel auf der Partnerseite orgelbilder.ch – Link

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