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Orgel: Freiamt / Brettental – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Freiamt / Brettental

Postleitzahl

79348

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1812 Vertragsabschluss zum Bau einer Orgel mit Mathias Martin.
1813 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut auf der Empore durch Orgelbauer Mathias Martin (Waldkirch/Breisgau) I/10. Gemäss der Pfarrakte wurde das Instrument am 19. Juli aus Waldkirch auf drei Leiterwägen abgeholt und am 8. August des gleichen Jahres in Brettental eingeweiht.
1833 Reparatur durch Orgelbauer Josef Martin (Waldkirch/Breisgau).
1867 werden Arbeiten an der Orgel durch den Freiburger Orgelbauer Fridolin Merklin ausgeführt.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen.
1932 Instandsetzungmassnahmen durch Orgelbauer Rudolf Kiene (Waldkirch/Breisgau).
1960 wird das Instrument unter Denkmalschutz gestellt.
1965 Restaurierung der Orgel durch Orgelbau Hermann Eule, Inhaber Hans Eule (Bautzen).
1975 Versetzung der Orgel nach der Kirchenrenovierung von der Empore in den Chorraum mit neuer Balganlage durch VEB Orgelbau Eule (Bautzen).

Das Instrument ist bis auf die Balganlage und die später erneuerten Prospektpfeifen original erhalten. Gemäss Bernd Sulzmanns Veröffentlichung über die Orgelbauerfamilie Martin (Waldkirch) soll die Mixtur ursprünglich 4 fach gewesen sein und in der Auftragsdisposition zusätzlich über einen Tremulant verfügt haben.

Disposition

Manual C – f“‘

Bourdon 8′               Holz ged.; ab g‘ Metall ged.

Traversflöte 8′          ab f°; Holz offen

Principal 4′               C – D Holz innen, DS – fs‘ Prospekt – Anm. 1; ab g‘ innen

Flöte 4′                     Holz ged.; ab c“ Metall, offen, konisch

Nasard 3′                 C – H Metall ged.; ab c° offen

Dublet 2′                  Metall

Cornett 4 fach         ab c‘; leicht aufgebänkt, Metall

Mixtur 3 fach           1′ – rep. c°/c’/c“, Metall

 

Pedal C – d°

Octavbaß 8′              Holz offen

Trompetenbaß 8′      Stiefel Metall/Becher Holz

 

 

Anm. 1 – Principal 4′ im Prospekt DS – c° Aussenfelder, cs° – fs‘ Mittelfeld

 

Zusammensetzung Cornett 4 fach

c‘                                     4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 3/5′

 

Zusammensetzung Mixtur 3 fach

C                                                  1′  +  2/3′  +  1/2′

c°                                   1 1/3′  +  1′  +  2/3′

c‘                           2′  +  1 1/3′  +  1′

c“   4′  +  2 2/3′  +  2′

 

Anordnung der Register am Spieltisch

Linke Seite

Cornett 4 fach

Traversflöte 8′

Nasard 3′

Mixtur 3 fach

Pedalkoppel

 

Rechte Seite

Principal 4′

Bourdon 8′

Flöte 4′

Dublet 2′

Octavbaß 8′

Trompetbaß 8′

 

Spielhilfen

Pedalkoppel als Registerzug auf der linken Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

1669 Erwähnung der Kirche zu Brettental.
1718 Einsturz des vorderen Giebels durch Sturm.
1720 Neuaufbau der Kirche mit neuer Gestaltung des Innenraumes.
Im 18. Jahrhundert wird ein Marienbild nach Oberbiederbach gebracht.
Erste Hälfte 19. Jahrhundert Entstehung des Kruzifixes als Stiftung von Bürgermeister Mellert.
1859 Innenrenovierung.
1975 umfassende Kirchenrenovierung und Umgestaltung des Innenraumes mit neuem Altartisch, neuem Rednerpult sowie einem gläsernen Eingangsportal. Die Orgel wird von der Empore in den Chorraum versetzt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Mike Wyss
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, eigene Sichtung, zitiert von der Internetseite der Kirchgemeinde (Link folgend)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 2001 und 2025, Bestandesaufnahme vor Ort, Orgelarchiv Schmidt – Horst Georg Schmidt, zitiert aus den Büchern und Aufzeichnungen von Bernd Sulzmann „Historische Orgeln in Baden“, Seite 170 (Verlag Schnell & Steiner 1980 – ISBN 3795404215) und „Die Orgelbauerfamile Martin in Waldkirch im Breisgau“, Seite 170 (Breitkopf & Härtel Verlag 1975)

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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