Orgel: Elzach / Yach – St. Wendelin
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Gebäude oder Kirche
St. WendelinKonfession
KatholischOrt
Elzach / YachPostleitzahl
79215Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Carillon / Glockenspiel mit separater zweimanualiger Klaviatur am Spieltisch
Pfarrkirche St. Wendelin
Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1845 Orgelneubau einer ersten Pfeifenorgel durch Orgelbauer Franz Josef Schaxel (Benfeld).
Derzeitige Orgel
1951 pneumatische Taschenladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Prospekt), erbaut von Orgelbau Josef Schwarz Orgelbauanstalt Überlingen – Bodensee) II/23 + 1 Windabschwächung und 1 Gruppenregister. Eine Tretvorrichtung ist auf der rechten Seite des Orgelgehäuses noch vorhanden.
1996 Renovierung des Werkes.
2016 Renovierung der Orgel, Nachintonierung und Drehung des Spieltisches in Blickrichtung des Kirchenschiffs durch Orgelbauer Wolfram Stützle (Waldkirch/Breisgau).
Seitlich des Orgelspieltisches befindet sich eine zweimanualige MIDI-Klaviatur für ein Glockenspiel (Carillon), welches wahlweise in der Kirche über Lautsprecher sowie lediglich durch den Glockenturm erklingen kann. Sämtliche Glocken vom Carillon sind im Kirchturm untergebracht. Das Carillon („Carillonic Bells“ Instrument) stammt von Schulmerich Carillons Inc. aus Sellersville PA. Type 90, Serial Nr. 1706 – Model 180 Series.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Principal 8′ C – e‘ Prospekt, Zink – linke Hälfte; ab f‘ innen, Zink; ab fs“ Metall Rohrflöte 8′ Holz rohged.; ab c° Zink rohrged.; ab c“ Metall rohrged. Dulciana 8′ C/CS neu, Metall; ab D Zink; ab fs‘ Metall Oktave 4′ Zink; ab fs‘ Metall Kleingedackt 4′ Zink ged.; ab c‘ Metall ged.; ab gs“ offen konisch Oktave 2′ Zink, ab fs° Metall Mixtur 5-6fach 2′ Zink/Metall; ab c° 6fach – rep. c°/c’/c“ Trompete 8′ Stiefel Zink; Becher Zink, ab fs‘ Metall; ab gs“ doppelte Becherlänge
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II Schwellwerk C – g“‘Flüt-harmonique 8′ C – H Holz rohrged.; ab c° Zink; ab e‘ überblasend; ab c“‘ Metall überblasend Nachthorn 8′ C – H Holz ged.; ab c° Zink ged.; ab c‘ Metall ged.; ab gs“‘ offen konisch Salicional 8′ Zink; ab fs‘ Metall Unda-maris 8′ ab c° Zink; C – H Salicional; ab fs‘ Metall Geigenprincipal 4′ Zink; ab fs‘ Metall Waldflöte 4′ Zink konisch; ab fs‘ Metall konisch Nasat 2 2/3′ Zink; ab c‘ Metall; flötig Blockflöte 2′ Zink konisch; ab fs° Metall konisch Terz 1 3/5′ Zink konisch; ab FS Metall konisch; bis g“‘; flötig Sesquialter 2 fach Gruppenregister aus Nasat und Terz Cymbel 3 fach Metall; bis g“‘ – rep. F/c°/f°/c’/f’/c“/f“/c“‘ Horn 8′ Stiefel Zink; Becher Zink, ab fs‘ Metall; ; ab gs“ labial Zink zylindrisch; ab cs“‘ Metall Tremolo
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Zartbass 16′ Windabschwächung Subbass 16′ Oktavbass 8′ C – f‘ Prospekt, Zink – rechte Hälfte Choralbass 4′ Zink Stille Posaune 16′ Stiefel Holz; Becher Zink
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Prospektpfeifen
Principal 8′ HW im Prospekt linke Seite C – e‘
Oktavbass 8′ PED im Prospekt rechte Seite C – f‘
Zusammensetzung Mixtur HW
C 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
c° 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
c‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c“ 4′ + 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
Zusammensetzung Cymbel SW
C 1/4′ + 1/5′ + 1/6′
F 1/3′ + 1/4′ + 1/5′
c° 1/2′ + 2/5′ + 1/3′
f° 2/3′ + 1/2′ + 2/5′
c‘ 1′ + 4/5′ + 2/3′
f‘ 1 1/3′ + 1′ + 4/5′
c“ 2′ + 1 3/5′ + 1 1/3′
f“ 2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′
c“‘ 4′ + 3 1/5′ + 2 2/3′
Spielhilfen
2 freie Kombinationen
Mitte oberhalb zweites Manual: Crescendo-Anzeiger 0 – 10
Manualk. II-I, Pedalk. I, Pedalk. II, Super II/I (bis g““ ausser Terz und Cymbel), Sub II/I (ab c°), Super I (nicht ausgebaut) als Registerwippen Nr. 9 – 14
Druckknöpfe unter erstem Manual: P, F, T, Ausl., Fr.Komb. I, Fr.Komb. II, Handr. ab, Cresc. ab, Zungen ab, Oktavk. ab, Aut.Ped. an
Fuß: Crescendo (Tritt), Schwellwerk (Schwelltritt II)
Piano schaltet:
HW – Dulciana 8′ / Kleingedackt 4′
SW – Nachthorn 8′ / Salicional 8′
PED – Subbass 16′
Manualk. II-I
Forte schaltet:
HW – Principal 8′ / Dulciana 8′ / Rohrflöte 8′ / Kleingedackt 4′ / Oktave 2′
SW – Flüt-harmonique 8′ / Nachthorn 8′ / Salicional 8′ / Geigenprincipal 4′ / Waldflöte 4′ / Nasat 2 2/3′ / Blockflöte 2′
PED – Subbass 16′ / Oktavbass 8′ / Choralbass 4′
Manualk. II-I, Pedalk. I, Pedalk. II
Tutti schaltet alle Register (ausser Ter 1 3/5′) inkl. aller Koppeln und Octavkoppeln
Glockenspiel (gemäss Beschrieb)
I – g4 – f5
II – g5 – g6
Linke Seite: Einstellung (silberner Kippschalter), Volume (Drehregler)
Rechte Seite: Bells ON/OFF, Tower ON/OFF
Gebäude oder Kirchengeschichte
1731 Bau einer Privatkapelle in Yach durch Freiherr von Rottenburg.
1788 Erweiterung der Kapelle durch einen hölzernen Anbau.
1821 Einsturz der Kapelle am 7. Juni.
1826 – 1827 Bau der Kirche St. Wendelin im Weinbrennerstil von Bezirksbaumeister Ludwig Lumpp (Freiburg im Breisgau) – Grundsteinlegung am 24. Februar 1826 – Einweihung am 2. Dezember 1827. Die Altäre wurden aus der ehemaligen Spitalkirche Waldkirch übernommen. Den Turmbau übernahm Zimmermeister Anton Mayer (Elzach).
1904 Anbau einer Sakristei.
1917 und 1942 Abgabe von Glocken zu Rüstungszwecken.
1949 – 1955 umfangreiche Kirchenrenovierung.
1972 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Giesserei F.W. Schilling (Heidelberg) – Nominale fs‘ + a‘ + h‘ + cs“ – Einweihung am 2. Februar 1972.
1977 wird der Chorraum umgestaltet und eine Altarinsel erschaffen mit Telebrationsaltar und neuem Ambo aus Bronze.
1996 umfangreiche Kirchenrenovierung mit anschliessender Turmrenovierung. Dabei werden die Altäre umgestaltet und der Kirchenraum neu gefasst.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, zitiert von der Seite der Glockeninspektion der Erzdiözese Freiburg – Link, zitiert aus dem Bericht von Josef Weber im Elztaler Wochenblatt 2007 von der Seite der Kirchgemeinde (Link folgend)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 2002 und 2025, Bestandesaufnahme vor Ort, Informationen und freundliche Genehmigung von Organist Herrn Merkle und der Kirchgemeinde, Orgelarchiv Schmidt – Horst-Georg Schmidt




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