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Orgel: Ellrich / Woffleben – St. Johannis (kleine Orgel)

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Gebäude oder Kirche

St. Johannis

Konfession

Evangelisch

Ort

Ellrich/Woffleben

Postleitzahl

99755

Bundesland / Kanton

Thüringen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos




Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

um 1930 Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel I/3 ohne Pedal durch Hermann Mensing (Erfurt) im Gehäuse eines ehemaligen Harmoniums, von dem die Fußschöpfer übernommen wurden. Vermutlich wurde das Instrument um 1980 angeschafft, als die Knauf-Orgel nicht mehr spielbar war. Der Autor konnte diese Annahme bislang nicht verifizieren.
2016 wird das Instrument bereits als nicht spielbar und desolat beschrieben.
2025 ist die Orgel auf der Empore vorhanden, ihr lassen sich wenige Töne entlocken. Das gesamte Instrument ist stark windstößig und verschmutzt.

Disposition

Manual C – f“‘

Gedackt 8′ [durchgehend Holz gedeckt, runde Spundgriffe, tiefe Pfeifengekröpft]

Flaut travers 4′ [Holz offen und innenlabiiert, durchgehend Stimmbleche, aufgeleimte Vorschläge, gerundete Labien]

Prinzipal 2′ [nachträglich anstelle eines anderen Registers, Metall offen mit Spitzlabien, C-f“ Stimmrollen, ab f#“ auf Länge geschnitten]

 

Spielhilfen

keine Spielhilfen vorhanden, zwei Fußschöpfer

Gebäude oder Kirchengeschichte

1103 Kirchenneubau in Woffleben unter dem Rittergeschlecht derer van Wafelewe, Weihe durch Erzbischof Roudhard von Mainz.
1307 wird das Patronatsrecht dem Kloster Ilfeld zuerkannt.
1648 Guss einer großen Glocke mit 1,03m Durchmesser durch Wolf Geyer (Erfurt)
1652 leiht die Kirche aus der wüst gefallenen Dorfkirche Wülferode eine zwischen 1300 und 1350 gegossene Glocke mit 0,92m Durchmesser aus.
1693 wird die oben genannte Glocke aus Wülferode dann angekauft.
1751 wird der Zustand der Kirche als sehr schlecht und baufällig beschrieben, zugleich wird die Gestalt des Bauwerkes als Kapelle mit Turm und Altarraum mit westlichem Anbau (Kirchenschiff) beschrieben. Vermutlich wurde das Kirchenschiff um 1600 errichtet.
1752 Grundsteinlegung für den Neubau der Kirche auf den alten Grundmauern auf Anweisung von Friedrich dem Großen, dessen Initialen über dem Hauptportal prangen. Der Bau kostete 2024 Reichsthaler.
1754 Vollendung des Rohbaues, am 10. November wurde der erste Gottesdienst gefeiert.
1755 endgültige Vollendung des Bauwerkes. Für den Neubau wurden Steine der Kirchenruine aus dem Kloster Walkenried verwendet.
1822 Reparatur von Kirchendach, Turm und Turmuhr.
1841 erneute Reparatur der Dächer durch Schieferdecker Fromm (Stolberg).
1851 Einbau einer neuen Turmuhr für 120 Reichstaler.
1852 Guss einer dritten Glocke durch C.H. Stützer (Benneckenstein) mit 0,7m Durchmesser.
1880-81 umfangreiche Restaurierung der Kirche für 6400 Mark, dabei Einbau eines gepflasterten Fußbodens, eines neuen Gestühls, Erneuerung des Altars, Versetzung der Orgel und der Kanzel.
1918 Abgabe der größten und kleinsten Glocke zu Rüstungszwecken, für die kleine Glocke erhielt die Gemeinde 884 Mark Entschädigung.
1927 Aufzug einer neuen Glocke von Schilling (Apolda)
1928 erneute Renovation der Kirche mit Installation einer elektrischen Lichtanlage, Reparatur der Dächer, Neuverputz der Außenmauern.
1933 wird ein Barockaltar aus der Kirche Runstedt (Geiseltal) angekauft und per Pferdefuhrwerk nach Woffleben verbracht. Die Runstedter Kirche sollte dem Braunkohletagebau im Geiseltal weichen.
1933 Neuausmahlung des Innenraumes durch Malerwerkstatt Paul Taubert (Erfurt).
1942 Abgabe der Glocke von 1942 zu Rüstungszwecken.
1954 wird bemerkt, dass das Dach marode ist.
1960er Jahre Sperrung der Kirche wegen baulichen Mängeln, Vandalismus wird am Bauwerk verübt. Woffleben liegt damals innerhalb der 5km-Sperrzone der innerdeutschen Grenze.
1973 besteht die Gefahr, dass das schon 1954 marode Kirchendach in die Kirche fällt. Der Dachstuhl wird durch PGH Nordbau (Ellrich) ausgeführt
1974 Eindeckung des Daches durch Fa. Grabe (Krimderode).
1987 Reparatur der Turmuhr.
1991 Fundamentsanierung der Kirche, Instandsetzung des Turmes.
2021 Gründung eines Kirchbauvereines.

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel 2025
Orgelgeschichte: Sichtung vor Ort 2025
– Orgelkartei KK Südharz, Stand 2025

Kirchengeschichte:
-Deistung, Annett: Chronik der St. Johannis-Kirche zu Woffleben. Manuskript online, 26. September 2024, Abruf am 1. Dezember 2025 (Link)
-Aushang zur Kirchenchronik in der Kirche, Inaugenscheinname vor Ort 2025
Beitrag zur Kirche im offiziellen Webauftritt von Woffleben, abgerufen am 1. Dezember 2025

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