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Orgel: Eichstetten – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Eichstetten

Postleitzahl

79356

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Karfreitag Eichstetten 15 00 Uhr von User Evangelische Kirchengemeinde Eichstetten



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1770 Umbau einer im Chorraum aufgestellten Orgel durch Orgelbauer Georg Marcus Stein (Durlach).
Bis 1865 werden diverse Reparaturen durch die Orgelbauer Blasius Schaxel (Herbolzheim) und Josef Merklin (Freiburg) vorgenommen.

Derzeitige Orgel

1865 – 1866 mechanische Kegelladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Altar), erbaut von Orgelbauer Johann Heinrich Schaefer (Heilbronn) II/23 + 1 Auszug.
1935 Einbau eines elektrischen Gebläses.
1964 Renovierung der seit 1960 unter Denkmalschutz stehenden Orgel durch Orgelbau Wagner & Vier (Grötzingen).
2010 – 2011 Restaurierung der Orgel und Rekonstruktion der originalen Kastenbalganlage Schaefers durch Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilman Späth (March-Hugstetten). Das Werk besitzt 1’350 Pfeifen.

Disposition

I Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Viola di Gamba 8′

Gedeckt 8′

Floete 8′

Octav 4′

Traversflöte 4′

Gemshorn 4′

Quinte 2 2/3′ aus Mixtur

Superoctav 2′

Mixtur 6-fach 4′

II Hinterwerk C – f”’

Principal 8′

Salicional 8′

Rohrflöte 8′

Aeoline 8′

Dolce 4′

Fugara 4′

Flautino 2′

Pedal C – d’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Violonbass 16′

Octavbass 8′

Floetenbass 4′

Fagottbass 8′ (einschlagend Schiedmayer)

 

Spielhilfen

Manualkoppel II/I oberhalb der Klaviatur II
Fuss: P. Copplung z.II.M. (II/P) und P. Copplung z.I.M. (I/P) als Einhaktritte, Grand Jeu und Kalkant als Tritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

1052 ist eine Kirche vorhanden.
1372 wird ein Altar zu Ehrend des heiligen Nikolauses erbaut.
1556 Einführung der Reformation.
1699 Aufzug der Taufglocke.
1865 – 1872 Bau der heutigen Kirche. Die Kanzel, der Steinaltar und der Taufstein sind original erhalten geblieben. In der Kirche befindet sich eine Grabplatte aus dem Jahr 1484.
1895 Ersatz der Gipsdecke durch eine Holzdecke.
1905 Aufzug zweier zusätzlicher Glocken.
1911 eine weitere Glocke wird angeschafft und die Kirche mit einer Beleuchtungsanlage ausgestattet.
1914 Abgabe zweier Glocken zu Rüstungszwecken, welche 1923 ersetzt werden.
1920 werden zwei neue Chorfenster geweiht.
1923 neue Eisen-Dachkonstruktion, zwei neue Glocken werden aufgezogen.
1949 Aufzug vierer Glocken, die vorherigen wurden bis auf die Taufglocke zu Rüstungszwecken im Jahr 1942 abgegeben.
1951 – 1952 Kirchenrenovierung.
1954 Installation der elektrischen Läutanlage.
1962 Aussenrenovierung der Kirche und Anschaffung einer neuen Taufschale.
1970 neue Elektroinstallation im Kirchenraum.
1980 neue Turmuhr.
2010 – 2012 umfassende Renovierung der Kirche unter der Leitung des Architekturbüros Schäfer Theissen Kaelble Albanbauer (Freiburg). Ein neuer Altar aus Lindenholz stammt von Hubert Kaltenmark (Tettnang).

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt Host und Andreas Schmidt und Bernd Sulzmann zitiert aus „Historische Orgeln in Baden“ Verlag Schnell & Steiner 1980 ISBN 3795404215
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde
Karfreitag Eichstetten 15 00 Uhr von User evangelische Kirchengemeinde Eichstetten – Kanal
Internetseite der Kirchgemeinde Eichstetten

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