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Orgel: Ehrenkirchen / Kirchhofen – St. Mariä Himmelfahrt

Gebäude oder Kirche

St. Mariä Himmelfahrt

Konfession

Katholisch

Ort

Ehrenkirchen / Kirchhofen

Postleitzahl

79238

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Ende des 16. Jahrhunderts ist erstmals ein Organist erwähnt.
Um 1700 Orgelneubau.
1729 Reparatur der beiden Orgeln (es ist eine Kleinorgel zusätzlich erwähnt) durch Orgelbauer Johann Georg Fischer (Freiburg).
1761 Umbau durch Orgelbau Joseph Adrien Potier (Burkheim) II/18.
1798 Beschluss des Ankaufs der Silbermannorgel aus Arlesheim. Die Umsetzung der Orgel erfolgte nicht.
1813 – 1815 Orgelneubau durch Orgelbauer Nikolaus Schuble (Freiburg/Breisgau) II/28. Der ursprüngliche Plan des Gehäuse der Vorgängerorgel zu übernehmen scheiterte am schlechten Zustand desselben und der zu geringen Grösse.
1825 Reparatur durch Organist und Lehrer Ruh.
1836 – 1876 Reparaturen durch Orgelbauer Josef, Bernhard und Fridolin Merklin, 1837 durch Alois Järger (Freiburg-Zähringen) sowie 1861 durch Eduard Stadtmüller (Freiburg). 1842 führte Bernhard Merklin eine Renovierung aus.
1905 Einbau eines neuen Gebläses durch Orgelbau August Merklin (Freiburg).
1914 Orgelneubau im Schuble-Gehäuse als Opus 187 mit pneumatischer Traktur von Orgelbau Friedrich Wilhelm Schwarz (Überlingen/Bodensee). Einweihung am 15. August 1914.

Derzeitige Orgel

1977 Orgelneubau als Rekonstruktion der Schuble-Orgel von 1815 mit stilistisch passenden Erweiterungen durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) II/31. Das Werk besitzt mechanische Schleifladen und soll in näherer Zukunft renoviert werden (Stand 2020).

Disposition

 I Rückpositiv C – g”’

Coppel 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Flöte 4′

Octav 2′

Larigot 1 1/3′

Mixtur 3-fach 1′

Cromorne 8′

Tremulant

 

 II Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Coppel 8′

Gamba 8′

Praestant 4′

Gedeckt 4′

Salicional 4′

Nazard 3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Cornet 5-fach 8′ ab c’

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Fagott / Trompet 8′ Bass/Discant h°/c’

Vox humana 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gedecktbass 8′

Flötbass 4′

Mixturbass 4-fach 2 2/3′

Bombarde 16′

Trompetbass 8′

Clairon 4′

 

Spielhilfen

I/II, I/P, II/P als Fussrasten

Gebäude oder Kirchengeschichte

7. / 8. Jahrhundert Errichtung einer Kirche, welche dem Apostel Petrus geweiht wurde.
1087 erste Erwähnung einer Pfarrei.
1344 Nennung der Gottesmutter Maria als Patronin der Kirche.
1397 erste Hinweise auf eine Marienwallfahrt.
16. Jahrhundert Neubau der Kirche an den bestehenden Turm, welcher teilweise aus dem 13. / 14. Jahrhundert stammt.
1633 Zerstörung von Dorf und Kirche durch schwedische Truppen.
1646 Abschluss der Bau- und Renovierungsarbeiten.
1712 Erhöhung des Kirchturmes um ein Achteckgeschoss und eine Turmzwiebel.
1723 Totenglocke vom Iohan Georg Gapp (Freiburg).
1740 barockisierende Umgestaltung der Kirche durch Stuckateur Johann Georg Gigl (Wessobrunn). Die Langhausdecke bemalte Jacob Carl Stauder (Luzern). Die Beichtstühle stammen von Schreinermeister Johannes Scherlin.
1762 – 1765 neuer Chorstuck von Franz Anton Vogel (Freiburg im Breisgau). Die Altäre sind ein Werk von Schreinermeister Johann Adam Bretz (Freiburg). Die Planung der Altäre oblag Johann Christian Wentzinger (Freiburg), die Malereien sollen von Simon Göser (Freiburg) sein. Die Kanzelfiguren aus dem Jahr 1766 stammen von Joseph Hörr (Freiburg).
1811 Abriss der Michaelskapelle, welche seit 1633 als Beinhaus diente.
1892 – 1894 Versetzung des Gnadenaltares und Abbruch des Nikolaus- und Allerheiligenaltares, deren Reste wurden nach Offnadingen transferiert.
1905 Apostelfiguren von Joseph Dettlinger.
1931 neuer Herz-Jesu-Altar von Bildhauer Joseph Dettlinger (Freiburg).
1949 Weihe dreier Glocken der Giesserei Benjamin Grüninger (Villingen).
1955 Weihe dreier weiterer Glocken der Giesserei F. W. Schilling (Heidelberg). Die siebte Glocke stammt aus der Michaelskapelle und wurde 1723 von Iohan Georg Gapp (Freiburg) gegossen. Schlagtöne d’+ f’+ g’+ b’+ c”+ d”+ g”.
1960 Malung des Hauptbildes der Chordecke durch Manfred A. Schmid (Freiburg), das Vorgängergemälde war beschädigt.
1992 Aussenrenovierung.
1997 Innenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer und Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt & Bernd Sulzmann zitiert aus „Historische Orgeln in Baden“ Verlag Schnell & Steiner ISBN 3795404215
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Angaben von Karl Becker, Dehio-Handbuch und Claus Dotterweich
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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