Orgel: Eggerstanden – St. Josef
Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.
Gebäude oder Kirche
St. JosefKonfession
KatholischOrt
EggerstandenPostleitzahl
9050Bundesland / Kanton
Kanton Appenzell InnerrhodenLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1903 Nutzung eines Harmoniums, welches in der vorherigen Kapelle bereits im Gebrauch gewesen ist.
1925 pneumatische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 219 von Orgelbau Gebrüder Mayer (Feldkirch/Vorarlberg) II/13 + 1 Transmission.
1971 Abtragung der Kirche und der Mayer-Orgel.
1973 wird eine elektronische Orgel in der neuen Kirche installiert.
Derzeitige Orgel
1986 Aufstellung einer 1927 für Max Paul Höhn für einen privaten Standort in Zürich von Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf) erbauten Hausorgel. Die ursprünglich pneumatische Kegelladenorgel mit 13 Registern wird erweitert und mit neuem Spieltisch und elektropneumatischer Traktur in Eggerstanden durch Orgelbau N.J. Stengele (Horgen) aufgestellt II/17 + 2 Transmissionen – Einweihung mit Organist Emil Bächtold (Zürich) am 16. November 1986. Die Orgel wird in einer in die Kirchenwand eingelassenen Orgelkammer eingebaut. Vor der rechten Kammerseite (Schwellwerk) ist eine Frontseite eines älteren Orgelgehäuses verwendet worden. Es handelt sich um die Gehäusefront der ehemaligen Hausorgel von Paul Max Höhn.
2025 wird die Orgel abgetragen und gegen eine neue Digitalorgel ersetzt.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Geigen-Principal 8′ C – H holz offen, ab c° Metall Flöte 8′ C – h° Holz offen, ab c‘ Metall Gemshorn 8′ Metall Rohrflöte 4′ Metall rohrged., ab gs“ offen konisch Octave 2′ Metall Mixtur 2-4 fch. Metall – rep. c°/fs°/c’/fs“, ab c° 3 fch., ab fs° 4 fch.
|
II Schwellwerk C – g“‘Gedeckt 8′ C – h° Holz ged., ab c‘ Metall ged., ab g“‘ offen konisch Salicional 8′ C – FS im HW nicht schwellbar Zink, ab G im SW Metall Voix céleste 8′ ab c°, Metall Viol-Principal 4′ Metall Gedecktflöte 4′ C – c‘ Metall ged., ab cs‘ offen konisch Nazard 2 2/3′ C – cs‘ Metall ged., ab d‘ offen Piccolo 2′ Metall Terzflöte 1 3/5′ Metall Oboe 8′ Stiefel/Becher Metall, C – h° konisch, ab c‘ doppelt konisch, ab gs“‘ labial
|
Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged., C – F liegend Gemshorn 8′ Tr. I Rohrflöte 4′ Tr. I Basson 16′ Stiefel/Becher Metall
|
Prospektpfeifen sind nicht klingend!
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ 1′
c° 2′ 1 1/3′ 1′
fs° 2 2/3′ 2′ 1 1/3′ 1′
c‘ 4′ 2 2/3′ 2′ 1 1/3′
fs“ 8′ 4′ 2 2/3′ 2′
Spielhilfen
1 freie Combination
Super II.: P. (f“ – Nr. 1), Sub II.- I. (ab c° – Nr. 2), Super II.- I. (g““ – Nr. 3), Super II. (g““ – Nr. 4), Manual II.-I. (Nr. 14), II.-P. (Nr. 15), Pedal I. (Nr. 16), Super I (g““ – Nr. 23) als Registerwippen
Linke Seite: Tremolo als Zug (wirkt auf das ganze Werk)
Rechte Seite: Crescendo-Anzeige (0 – 10), Oboe 8′ ab, Basson 16′ ab als Züge
Druckknöpfe unter erstem Manual: Freie Combination (an), Auslöser, P., MF., T., Autom.Ped.ab
Fuß: Freier Collectiv, Freie Comb. (an), Manual II.-I., Pedal II., Pedal I. als Rastentritte auf der linken Seite, Crescendo und Schwellwerk II (als Tritte), Mixtur an als Rastentritt auf der rechten Seite
P. (Piano) schaltet
SW – Salicional 8′ / Gedeckt 8′ / Gedecktflöte 4′
HW – Flöte 8′ / Gemshorn 8′ / Rohrflöte 4′
PD – Subbass 16′ / (Gemshorn 8′ – Tr.)
Manual II.-I.
MF. (Mezzoforte) schaltet
SW – Salicional 8′ / Gedeckt 8′ / Gedecktflöte 4′ / Viol-Principal 4′ / Piccolo 2′
HW – Flöte 8′ / Gemshorn 8′ / Rohrflöte 4′ / Octave 2′
PD – Subbass 16′ / (Gemshorn 8′ – Tr.) / (Rohrflöte 4′ – Tr.)
Manual II.-I. / II.-P.
T. (Tutti) schaltet
SW – Salicional 8′ / Gedeckt 8′ / Gedecktflöte 4′ / Viol-Principal 4′ / Nazard 2 2/3′ / Piccolo 2′ / Terzflöte 1 3/5′ / Oboe 8′
HW – Flöte 8′ / Gemshorn 8′ / Geigen-Principal 8′ / Rohrflöte 4′ / Octave 2′ / Mixtur 2-4 fch.
PD – Subbass 16′ / (Gemshorn 8′ – Tr.) / (Rohrflöte 4′ – Tr.) / Basson 16′
Super II.- I. / Manual II.-I. / II.-P. / Pedal I. / Super I
Gebäude oder Kirchengeschichte
Um 1500 Entstehung einer Kapelle in Eggerstanden.
1643 Nennung des Patronats St. Joseph.
1725 Bau einer grösseren Kapelle an der gleichen Stelle – Einweihung am 29. November 1725.
1727 und 1731 Entstehung der drei Altäre.
1903 Einweihung einer neuen Kirche im neoromanischen Stil, welche nach Plänen des Architekten August Hardegger (Luzern) erbaut wurde – Einweihung am 8. Juni 1903.
1904 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale des‘ + es‘ + ges‘ + b‘.
1971 Abtragung der baufälligen Kirche.
1973 Bau der heutigen Kirche St. Josef nach Plänen des Architekten Ferdinand Filippi (Mels) – Einweihung am 26. Mai 1973. Die Glasfenster wurden von Alfred Broger (Appenzell) entworfen.
Aus der alten Kirche wurden die Muttergottes-Statue (17. Jahrhundert), das Josephs-Bild (1728) und das Chorbogenkreuz (vor 1750) übernommen. In den neuen Kirchturm wurde das überarbeitete Geläut von Rüetschi aus dem Jahr 1904 wiederverwendet.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert von den Seiten der Pfarrgemeinde (Link folgend), Angaben zu den Glocken aus dem Video von User frauenfelder82
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2023, Angaben gemäss Inschriften in der Orgel und Angaben zur Kollaudation der Orgel, Vorgängerorgel Hans Nadler Band IV Orgelbau in Vorarlberg und Liechtenstein
Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link
Glockenvideo von User frauenfelder82 auf Youtube – Kanal




Deutschland
Schweiz
Österreich
Andere