Orgel: Egg – Wallfahrtskirche St. Antonius
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Gebäude oder Kirche
Wallfahrtskirche St. AntoniusKonfession
KatholischOrt
Egg ZHPostleitzahl
8132Bundesland / Kanton
Kanton ZürichLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1921 wird ein einmanualiges Harmonium aus der Herz-Jesu-Kirche Uster aufgestellt.
1933 Ersatz durch ein grösseres zweimanualiges Harmonium.
Derzeitige Orgel
1985 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch, erbaut in ein massives Bergfichtengehäuse seitlich auf der linken Emporenseite (Prospekt seitlich Richtung Emporenzugang ausgerichtet) nach Plänen von Pater Ambros Koch (Fischingen) durch Späth Orgelbau AG (Rüti/ZH) II/11. Die Intonation oblag Hubert Zemp.
2016 Renovierung und Erweiterung um einen Flötbass 8′ im Pedal als Extension vom Subbass 16′ durch die Erbauerfirma II/11 + 1 Verlängerung. Das Pedalwerk ist hinter dem Gehäuse aufgestellt, die Subbasspfeifen C – DS sind an der Wand waagrecht aufgehängt.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ C – H Metall, innen; C/CS gekröpft; ab c° – e“ Prospekt – Anm. 1; ab f“ Metall, innen Gedackt 8′ C – A Holz ged.; ab B Metall ged. Oktav 4′ C – ds‘ Prospekt – Anm. 2; ab e‘ innen; Metall Oktav 2′ Metall Sesquialtera 2 2/3′ 1 3/5′ VZ 2 2/3′; prinzipalisch; 1 3/5′ ab c° Mixtur 1 1/3′ III; Metall – rep. c°/c’/c“ Dulziana 8′ Becher Naturguss/Stiefel Metall
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II Positiv C – g“‘Rohrflöte 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall rohrged. Blockflöte 4′ Metall, konisch Oktävlein 2′ Metall
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Pedal C – f‘Subbass 16′ C – h° Holz ged., hinter Gehäuse; c‘ – f‘ Metall rohrged.; C – DS liegend, waagrecht aufgehängt Flötbass 8′ 2016 neu, Ext. Subbass; C – H Holz ged.; c° – a° Metall rohrged.; ab b° Metall, offen; hinter Gehäuse
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Prospektpfeifen
Anmerkung 1 – Prinzipal 8′ HW : c° – cs‘ Aussenfelder; d‘ – e“ wechselnd Mittelfeld von Mitte nach rechts aussen und rechtes Harfenfeld
Anmerkung 2 – Oktav 4′ HW C – cs° Prospekt seitlich; d° – ds‘ wechselnd Mittelfeld nach links (4 Pfeifen) und linkes Harfenfeld
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′
Spielhilfen
Fuß: II – I, II – P, I – P als Rastentritte auf der linken Seite
Gebäude oder Kirchengeschichte
858 erste Erwähnung einer Kirche in Egg.
1340 – 1350 Bau einer Kirche im gotischen Stil.
1523 Einzug der Reformation.
1919 Entstehung des Kreuzweges und der Fenster der Antoniuskapelle für die neue Kirche von Georges Troxler.
1921 Gründung eines Vereines zum Bau einer katholischen Kirche in Egg am 29. April 1921.
1921 Bau der hölzernen Kirche zu Ehren des Heiligen Antonius nach Plänen des Architekten Josef Löhlein (Zürich) – Einweihung am 30. Oktober 1921.
1925 Fertigstellung des Pfarrhauses. Egg wird am 20. September des gleichen Jahres zur selbständigen Pfarrei erhoben. Die Schwestern aus Menzingen stiften den Hochaltar.
1926/27 Entstehung der Wallfahrt in Egg. Papst Pius XI überlässt der Kirchgemeinde eine Antonius-Reliquie.
1929 Entstehung der Seitenaltäre: Herz-Jesu-Altar und Muttergottes-Altar.
1933 Vergrösserung der Kirche mit Einzug einer Empore, Neugestaltung des Chorraumes, Bau des Glockenturmes anstelle des Dachreiters und Einzug einer Empore Anbau einer Taufkapelle (zunächst St. Antoniuskapelle genannt).
1934 Einweihung eines dreistimmigen Geläuts am 31. Mai.
1939 Anbau des Querschiffes und Verlängerung des Chorraumes.
1948 Bau des neuen Pfarrhauses.
1994 – 1995 Bau des Kirchenzentrums nach Plänen des Architekten Miroslav Šik (Zürich).
1995 – 1997 umfangreiche Renovierung der Kirche – Einweihung am 23. März 1997. Bei der Massnahme werden die Ausmalungen im Art déco-Stil von 1933 rekonstruiert.
1996 Volksaltar von Bildhauer Romano Fenaroli (Ebmatingen) aus Kalkmonolith aus der Bourgogne. Entstehung der Fenster hinter dem Taufstein und der Deckengemälde des Querschiffes von Pater Karl Stadler (Engelberg).
1997 Versetzung des Altarraumes.
2001 Bau eines neuen Pfarrhauses.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Pfarrei vor Ort, zitiert aus dem Kirchenführer „St. Antonius Egg“ von der Röm.-kath. Kirchgemeinde Egg und der Kath. Pfarrkirchenstiftung Egg 2021 – Kalt Medien AG Zug sowie der Seite sakralbauten.ch und der Internetseite der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Egg ZH Maur (Link folgend)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2026, Orgelarchiv Horst-Georg und Andreas Schmidt
Internetauftritt Römisch-katholische Kirchgemeinde Egg ZH Maur




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