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Orgel: Efringen-Kirchen / Blansingen – St. Peter

Gebäude oder Kirche

St. Peter

Konfession

Evangelisch

Ort

Efringen-Kirchen / Blansingen

Postleitzahl

79588

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

18. Jahrhundert Orgelneubau einer Orgel in den Chorraum.
1912 Orgelneubau mit pneumatischen Kegelladen durch Orgelbauer Louis Voit & Söhne (Durlach) I/9.
1956 elektrische Taschenladenorgel mit fest angebautem Spieltisch, erbaut vor den Chorraumbogen als Opus 1909 von Orgelbau G.F.Steinmeyer & Co (Oettingen/Bayern) II/12.

Derzeitige Orgel

1990 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 936 seitlich des Chorborgens von Orgelbau Hartwig Späth Freiburger Orgelbau (March-Hugstetten) I/11.
2016 Renovierung nach Schimmelbefall durch Orgelbau Späth.

Disposition

Manual C – g“‘

Bourdon 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Gedecktflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Doublette 2′

Terz 1 3/5′

Sifflet 1′ Bass/Discant

Mixtur 2-fach 2/3′

Dulcian 8′

Pedal C – f‘

Subbass 16′

 

Spielhilfen

Tremulant
Fuss: Man./Ped. (Pedalkoppel)

Gebäude oder Kirchengeschichte

7. Jahrhundert – es wird eine Kirche mit dem Patronat Peter vermutet.
1173 erste Erwähnung der Peterskirche. Der Kirchenraum soll im 10. Jahrhundert bereits erweitert worden sein.
1350 wird die Kirche als Pfarrkirche dem Kloster St. Blasien zugeteilt.
1457 Beendung des Umbaus der Peterskirche, welche mit Fresken und Malereien aus der Zeit um 1440 bis 1457 eine der kostbarsten Kirchen Südbadens sein dürfte.
1498 Errichtung des 22 Meter hohen Kirchturmes.
1556 wird die Kirche von der evangelischen Gemeinde zur Nutzung übernommen.
1686 Glockenaufzug, die Glocke (die Glocken) wurde von Hans Heinrich Weitenauer (Basel) gegossen.
1739 Weihe einer Evangelisten-Glocke.
18. Jahrhundert Erweiterung der Kirche um ein grösseres Langhaus. Die Mauern wurden mit Fenstern durchbrochen, welche Teile der Bilder zerstörten.
1866 und 1871 entstehen Gedenktafeln der vergangenen Kriege.
1924 werden die Bilder unter den verputzten Wänden wiederentdeckt.
1927 Innen- und Aussenrenovierung.
Nach Einsatz der Denkmalpflege konnte 1953 – 1955 mit dem Freilegen der Fresken begonnen werden. Diese Arbeiten führten A. + W. Ueberwasser und Jürgen Brodwolf (Kandern) aus. Die Darstellungen zeigen unter anderem „Das jüngste Gericht“, die „Offenbarung des Johannes“, Christi Einzug in Jerusalem, das Abendmahl, die Fusswaschung, Gethsemane, den Judaskuss, die Geisselung Christi, die Dornenkrönung, die Kreuztragung und die Kreuzigung sowie die Grablegung und die Auferstehung. Ebenso werden die Heiligen Christophorus, Apollonia, Barbara und Petrus dargestellt.
1956 Restaurierung der Altäre und Instandsetzungsarbeiten im Innenraum mit Rekonstruktion der vor 1886 abgetragenen Sakristei. Abbruch der Empore der Freiherren von Rotberg.
Der Altar ist ein Werk des Steinmetzes Gerhard Glatt (Schopfheim), die Chorfenster wurden von Bordwolf gestiftet, das Altarkreuz ist von Schmied H.Focken (Lahr) und der Taufstein ist ein Werk von Rudolf Scheuer (Brombach).
1959 Aufzug zweier Glocken der Giesserei Bachert (Karlsruhe) – Schlagtöne gis‘ (Weitenauer), h‘, cis“ (Bachert).
1984 – 1990 werden römische Überreste bei der Kirche entdeckt.

Glockenvideo User Neuenschwande (Youtube)

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst Schmidt Inventar Orgeln des Landkreises Lörrach
Kirchengeschichte: Wikipedia und Buch „Kirchen und Kapellen im Markgräflerland“ von Johannes Helm
Glockenvideo: User Neuenschwande (Youtube)
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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