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Orgel: Ebringen – St. Gallus und Otmar

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Gebäude oder Kirche

St. Gallus und Otmar

Konfession

Katholisch

Ort

Ebringen

Postleitzahl

79285

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1722 Orgelneubau durch Orgelbauer Fischer (Freiburg/Breisgau) I/8.
1785-1791 Reparaturen durch Orgelbauer Michael Bogner (Freiburg/Breisgau).

Derzeitige Orgel

1836-1837 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbauer Gebrüder Josef und Martin Martin (Waldkirch) I/10.
1839 Vollendung des Werkes nach dem Tod der Brüder Martin durch Orgelbauer Josef Merklin (Freiburg/Breisgau) I/12.
1859 Reparatur durch Orgelbauer Jacob Forrell.
1882 Reparatur durch Orgelbauer Primus Heim (Furtwangen).
1936 – 1943 Umbau und Erweiterung mit neuem freistehendem Spieltisch und elektropneumatischer Traktur durch Orgelbau M. Welte & Söhne (Freiburg im Breisgau) II/20.
1983 Restaurierung, Rekonstruktion und Erweiterung der Martin-Orgel mit Rückführung auf mechanische Schleifladen mit eingebautem Spieltisch durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) II/22.
2013 Renovierung durch Orgelbau Fischer & Krämer.

Disposition

Aktuelle Disposition

 I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Bourdon 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Octav 2′

Sifflet 1′

Cornet 5-fach

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompette 8′ Diskant

Cromorne 8′ Bass

Tremulant

II Positiv C – g”’

Coppel 8′

Salicional 8′

Spielflöte 4′

Nazard 2 2/3′

Flageolet 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 3-fach 2/3′

Vox humana 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Octavbass 8′

Flötbass 4′

Trompetbass 8′

 

Martin-Orgel nach Bernd Sulzmann

Manual C – f”’

Bourdon 8′

Salicional 8′

Principal 4′

Floete 4′

Octav 2′

Sifflet 1′

Cornet 5-fach ab c’

Mixtur 3-fach 1′

Pedal C – d°

Octavbass 8′

Trompetbass 8′

 

Spielhilfen

II/I, II/P, I/P als Fussrasten

Gebäude oder Kirchengeschichte

1275 wird ein Pfarrer genannt.
1349 – 1458 Bau der Ebringer Kirche. Das Langhaus, das Wetsportal und Turmuntergschosse sind aus dieser Zeit erhalten geblieben.
Um 1510 Veränderungen und Erweiterung des Chores mit einem prächtigen Netzrippengewölbe.
Nach 1510 Errichtung eines Schnitzaltares von Sixt von Staufen. Von diesem Altar existiert noch eine Figur im Augustinermuseum in Freiburg.
1556 Erweiterung des Kirchenschiffes nachdem die Reformation in benachbarten Dörfern mehr Platzbedarf aufkommen liess.
Um 1570 Entstehung des Ölberg-Freskos.
1654 Errichtung eines neuen hölzernen Hochaltares durch Bildhauer Nikolaus Hermann (Staufen).
1670 entsteht die Sakristei.
1721 Renovierung und Neugestaltung der Kirche mit einer neuen Gipsdecke und Stukkaturen von Franz Josef Vogel. Die Deckenbilder werden von Hans Caspar Brentzinger gemalt.
1738 Aufzug dreier neuer Glocken des Glockengiessers Hans Heinrich Weitenauer (Basel).
1750 Kreuzweg – gemalt von Benedikt Gambs (Freiburg) und gerahmt durch Mathis Faller (Neukirch).
1761 Fertigung der Westportal-Türe.
1768 Rokoko-Statuen Maria Immaculata und Heiliger Josef geschaffen von Fidelis Sporer.
1784 neuer Hochaltar. Die Stukkatur stammt von Josef Meisburger – die Holzarbeiten wurden von Josef Hörr (Freiburg) ausgeführt. Die Altarbilder schuf Johann Pfunner (Freiburg).
1787 Erweiterung der Kirche durch Seitenschiffe mit Stukkaturen von Josef Meisburger (Freiburg), es werden neue Beichtstühle eingesetzt.
Nach 1790 entstehen zwei Seitenaltäre.
1822 Ersatz der Seitenaltäre durch zwei Marmoraltäre aus dem Kapuziner-Kloster Freiburg, diese wurden um 1740 von Franz Anton Vogel und Johann Christian Wentzinger erschaffen.
1827 wird eine neue zweite Glocke der Giesserei Gebrüder Baier (Freiburg) geweiht Schlagton f’.
1854 Innenrenovierung.
1858 Aussenrenovierung.
1879 St. Annabild von Maler Paul Melchior von Deschwanden (Stans).
1890 Restaurierung des Langhauses, des Chores und der Altäre.
1892 Erhöhung des Kirchturmes.
1934 Aussenrenovierung.
1957 Weihe dreier neuer Glocken der Giesserei F.W. Schilling (Heidelberg) mit den Schlagtönen (d’+ f’ 1738) + g’+ a’+ c”.
1976 Aussenrenovierung.
1980 – 1982 Innenrenovation mit neuen Seitenemporen und neuen Fussböden.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel :  Rainer Ullrich und Christoph Mutterer
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt – Forschungen zu den Welte-Orgeln, Alte Disposition Bernd Sulzmann “Die Orgelbauerfamilie Martin” 1975 Verlag Breitkopf & Härtel – ISBN 9783765100765
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Manfred Hermann, Hermann Oechsler, Georg Dehio und Kirchenführer Schnell Kunstführer Nr. 1643 aus dem Jahr 1987
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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