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Orgel: Dobbin-Linstow / Dobbin – Dorfkirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Dobbin-Linstow

Postleitzahl

18292

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1901 mechanische Schleifladenorgel, erbaut mit mittig angebautem Spieltisch von Orgelbauer Carl Börger (Gehlsdorf bei Rostock) I/5.

Die Orgel ist leider seit der Kriegszeit unspielbar und durch die Schäden an der Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Einige Holzpfeifen blieben erhalten, die Registerzüge fehlen bzw. sind abgebrochen und die Trakturen wurden vermutlich durch Vandalismus zerstört.

Börger schuf bis 1903 noch strikt mechanische Schleifladen und fertigte die letzten Schleifladenorgeln 1902 in Wulfsahl und 1903 in Thulendorf.

Disposition

Manual C – c”’

Prinzipal 8′

Gamba 8′

Gedackt 8′ C – H aus Prinzipal oder Gamba 

Flöte 4′

Pedal C – d’

Subbass 16′

 

Spielhilfen

Pedalkoppel als Registerzug

Gebäude oder Kirchengeschichte

Mitte des 14. Jahrhunderts vermutliche Errichtung der Kirche.
Ende des 15. Jahrhunderts Entstehung des Flügelaltares.
1637 Zerstörung des Bauwerkes im Zuge des 30-jährigen Krieges. Anschliessender Wiederaufbau.
1698 Restaurierung des Altares.
Um 1700 neue Kanzel
1728 Glockenguss zweier Glocken durch den Giesser Michael Begun (Friedland).
1860 Umgestaltung des Altares im neugotischen Stil.
1872 Umgestaltungen im Innen- und Aussenbereich und Errichtung des Westturmes.
Um 1900 werden der Kirche 25 Ölgemälde vermacht, von welchen noch zwei erhalten geblieben sind.
1901 – 1934 erneute Veränderungen des Kirchenraumes, unter anderem Bemalung der Kanzel und Errichtung der Orgelempore zu Ehren der Gefallenen im Ersten Weltkrieg.
1983 Schliessung der defekten Fenster mit Holzrahmen und Drahtglas.
1990 schwere Sturmschäden.
1991 Neueindeckung des Kirchendaches.
2001 Aufzug einer gespendeten Glocke, nachdem eine der beiden historischen Glocken zu Rüstungszwecken abgeliefert wurde und die andere Glocke nach einem Sprung im Turm deponiert wurde. Die gespendete Stahlglocke stammt von 1922 und befand sich zuvor in der St. Josephs-Kirche Frankfurt am Main.
2002 Renovierung des 1991 beschädigten Inventares der Grabkapelle.
2014 werden die Fenster mit einer Klarglasverglasung versehen.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Robert Schulz
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen basierend auf dem Mecklenburgischen Urkundenbuch und den Mecklenburgischen Urkundenbüchern, Landeshauptarchiv Schwerin, Landeskirchliches Archiv Schwerin, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern und Informationen von Barold, Bruno Thek, Friedrich Schlie, Wolf Lüdeke von Weltzien, Friedrich Lisch, Wolfgang Preiss, Sigurd Havemann, Detlev Witt, Julia Trinkert, Friedrich Crull, Cristian Menzel, Gustav Willgeroth, Georg Dehio, Fredrich Lorenz, Horst Alsleben, Holger Roggelin und Rüdiger Döhler
Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Güstrow, Buch, Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e.V., Edition Temmen, 1997 – ISBN 978-3861084433, Informationstafel vor Ort
Orgelgeschichte: Robert Schulz, eigene Sichtung, Ergänzung von Friedrich Drese’s Webseite des Orgelmuseums Malchow – Link
Internetseite der Kirchgemeinde

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