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Orgel: Cottbus – St. Maria Friedenskönigin (Propsteikirche)

Gebäude oder Kirche

St. Maria Friedenskönigin (Propsteikirche)

Konfession

Katholisch

Ort

Cottbus

Postleitzahl

03046

Bundesland / Kanton

Brandenburg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Video Dresdener Orgel erklingt in Cottbus – 15.06.2015 auf Youtube Kanal Lausitz TV



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1937 Aufbau einer gebrauchten Orgel durch Orgelbau Gustav Heinze (Sorau). Das Instrument wurde an Ostern 1937 eingeweiht.
1976 Beschaffung einer elektronischen Orgel der Firma Ahlborn.

Derzeitige Orgel

2015 Aufstellung und Renovierung der 1970 als Opus 905 für den Grossen Saal des Kulturpalastes Dresden von Orgelbau Gebrüder Jehmlich (Dresden) erbauten Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur. Das Werk besitzt 1309 Pfeifen und einen fest eingebauten Spielschrank. Die Disposition wurde von Professor Frank Harald Greß (Dresden) entworfen II/24. Das Instrument stand in Dresden ursprünglich auf einem fahrbaren Podest und wurde 2013 zu Gunsten eines geplanten Orgelneubaus abgebaut und von der Erbauerfirma in Cottbus 2015 aufgestellt. Lediglich das Gehäuse wurde verändert und mit Architekt Thomas Woskowski in den neuen Raum eingepasst.

Von der Orgel existieren diverse Tonaufnahmen z.B. mit Herbert Collum, Rainer Kunad, Siegfried Thiele und Manfred Weiss.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Pommer 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Flachflöte 2′

Rauschquinte 2-fach

Mixtur 6-fach

Solozimbel 2-fach

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Gedackt 8′

Spitzgambe 8′

Prinzipal 4′

Koppelflöte 4′

Oktave 2′

Sifflöte 1′

Sesquialter 2-3 fach

Scharf 5-fach

Rohrschalmei 16′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Prinzipalbass 8′

Gemshorn 4′

HIntersatz 6-fach

Posaune 16′

Klarine 4′

Stimmung gleichstufig

Spielhilfen

Mitte oberhalb Manual II: Zungeneinzelabsteller
Linke Seite Registerstaffel und Schaltung der 4 freie Kombinationen, II / I, I / P, II / P, Handregister ab, Zungen ab
Spieltisch unter Manual I: Tutti, Auslöser, I., II., III., IV. (freie Kombinationen Einschaltung)
Fuss: II / P, I / P, II / I als Fussrasten, Schwelltritt II, Tutti, Auslöser, I., II., III., IV. (freie Kombinationen Einschaltung)
Tutti und Zuschaltung Freie Kombinationen in Wechselwirkung Druckknopf/Fusstritt

Gebäude oder Kirchengeschichte

Nach der Reformation wurden die verbleibenden katholischen Gläubigen vom Kloster Neuzelle betreut.
Bis 1590 fanden gelegentliche Messfeiern in der Katharinenkirche statt.
Nach 1646 wurde die Gottesackerkirche für Messen zur Verfügung gestellt.
Am 27. Oktober 1850 wird die katholische Kirche “Zum guten Hirten” (Christuskirche) geweiht.

St. Maria Friedenskönigin

1928 Planungen zum Bau einer weiteren grösseren Kirche für die stark wachsende katholische Gemeinde.
07. Oktober 1934 Weihe der Kirche St. Maria Friedenskönigin. Es handelt sich um eine ursprünglich dreischiffige Basilika, ein Klinkerbau mit Eisenbetonkonstruktion und einem Satteldach. Der Architekt des Kirchenbaus ist Anton Mokroß (Breslau), die Bauleitung oblag Hermann Pabel. Die Statuen stammen von Holzbildhauer Felix Hertelt.
1963 Plastikmonument “Auferstandener Christus” von Rudolf Brückner-Fuhlrott (Weissenfels).
1976 – 1982 umfangreiche Kirchenrenovierung. Der Innenraum wird umgestaltet und durch Zwischenwände aufgeteilt, so entstand ein zentraler Gottesdienstraum. Der Altar ist leicht erhöht und stellt die Wurzel Jesse dar. Der Tabernakel symbolisiert den Morgenstern und der gesamte Kirchenraum ist gerahmt von roten Spitzen, welche die Dornenkrone darstellen. Die Umgestaltung wurde von Architekt Wolfram Starke (Dresden) geplant. Einweihung war am 06. Oktober 1979.
1994 Erhebung der Kirche zur Propsteikirche.
1996 Guss zweier Glocken der Giesserei Perner (Passau), welche neben einer historischen Glocke in folgenden Schlagtönen erklingen a’+ h’+ d”.
2014 Rückversetzung der Marienstatue aus dem Jahr 1934 von Felix Hertelt, welche 1970 aus dem Kirchenraum entfernt wurde.
2015 Umgestaltung des ehemaligen Altarraumes zur Josefskapelle durch Architekt Thomas Woskowski (Cottbus). Die Kapelle wurde mit einem Gemälde und einem Fenster des Künstlers Helge Warme (Brieselang) gestaltet.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Tim Schmidt und Organistenteam
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Angaben der Kirchgemeinde und Internetauftritt der Gemeinde
Orgelgeschichte: Tim Schmidt und Organistenteam
Video Dresdener Orgel erklingt in Cottbus – 15.06.2015 auf Youtube Kanal Lausitz TV
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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