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Orgel: Buggingen / Betberg – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Buggingen / Betberg

Postleitzahl

79426

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Mitte des 18. Jahrhunderts ist eine Orgel vorhanden.

Derzeitige Orgel

1788 – 1791 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spielschrank, erbaut vom Silbermann-Schüler Georg Marcus Stein (Durlach) I/12.
1812 Reparatur durch Orgelbauer Johann Jacob Hurst (Vögisheim).
1823 Reparatur der Balganlage durch Xaver Bernauer (Staufen).
1841 Reparatur durch Aloys Jerger (Zähringen).
1884 Reparatur durch Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg).
1918 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken.
1921 Ersatz der fehlenden Pfeifen.
1970 – 1973 Restaurierung des Werkes durch Orgelbau Hermann Eule (Bautzen). Das Gehäuse wurde von Dr. Beuernfeind (Freiburg) restauriert.

Disposition

Manual C – d“‘

Gedakt 8′

Waldflöten 8′

Principal 4′

Rohrflöten 4′

Octav 2′

Flagonett 2′

Quint 1 1/2′ rep. bei c‘ 2 2/3′

Cornett 5-fach ab c‘

Mixtur 4-fach 1′

Pedal C – f°

Sub-Bass 16′

Octav-Bass 8′

Choral-Bass 4′ (verm. Flötbass vorher)

2 Froschmaulbälge mit Tretvorrichtung 7 1/2 * 4 1/2

Die Orgel ist bis auf die im ersten Weltkrieg abgegebenen Prospektpfeifen und den Choral-Bass (welcher vermutlich ein Flötbass war) original erhalten geblieben.

 

Mixtur in Betberg (gemäss Aufzeichnungen Bernd Sulzmann)

C – 1′ + 1/2′ + 2/3′ + 1/3′

g° – 2′ + 1 1/3’+ 1′ + 2/3′

g‘ – 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′

g“ – 5 1/3′ + 4′ + 2 2/3’+ 2′

Spielhilfen

Linke Seite als Registerzüge Cupelzug, Tremulant

Die Beschriftung des Registerschildes lässt am Anfang das Wort Luvetzug vermuten. Der Abgleich mit den Schreibweisen bringt die spezielle Schrift zum Ergebnis, dass die Pedalkoppel hier Cupelzug beschriftet ist

Gebäude oder Kirchengeschichte

789 ist erstmals eine Kirche in Betberg erwähnt.
1258 Nennung der Kirche, welche vermutlich um 1110 entstanden sein soll und irca 1745 fertiggstellt wurde.
Um 1300 Erweiterung um eine angebaute Sakristei. In dieser Zeit entsteht das Bildnis des Laurentius, welches 1970 bei einem freigelegten Fenster entdeckt wird.
1466 Umgestaltung der Kirche, welche mit dem Namen „Unser lieben Frauen“ bezeichnet wird.
1556 Einführung der Reformation – Entfernung der Piéta.
18. Jahrhundert Veränderungen im Innenraum und im Turmbereich.
1904 Renovierung der Kirche.
1921 Glockenaufzug.
1951 Aufzug zweier Stahlglocken des Bochumer Vereins – Nominale gs‘ + h‘.
1960 erste Freilegung von Malereien durch Burkhart Strohmeier (Müllheim).
1969 Aufzug einer dritten Glocke der Giesserei Friedrich Krupp Hüttenwerke (Bochum) anstelle der kleinen Glocke aus dem Jahr 1921 – Nominal cs“.
1970 Entdeckung von Fundamentspuren der Kirche des 8. Jahrhunderts. Freilegung bedeutender Fresken aus dem 16. Jahrhundert.
1970 – 1973 umfangreiche Renovierung der Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich und Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Buch von Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1989 – ISBN 3-921709-16-4
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen Rainer Ullrich, Christoph Mutterer und Konzert Brita Schmidt-Essbach u.a. am 08.01.2022, 24.08.2019 und Konzert am 28.10.1984, Orgelarchiv Schmidt mit zitierten Aufzeichnungen von Bernd Sulzmann „Die Orgelbaufamilie Martin in Waldkirch im Breisgau“ vom Verlag Breitkopf & Härtel (Wiesbaden) 1975

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