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Orgel: Bühl / Neusatzeck – Klosterkirche St. Agnes

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Gebäude oder Kirche

Klosterkirche St. Agnes (ehem. Klosterkirche der Dominikanerinnen)

Konfession

Katholisch

Ort

Bühl / Neusatzeck

Postleitzahl

77815

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Christ-König-Glocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1991 – 1994 mechanische Schleifladenorgel, erbaut als hinterspielige Brüstungsorgel vorwiegend aus massivem Kirschholz durch Orgelbauer Rainer Pitt (Waldkirch/Breisgau) II/13. Die Manualwerke wurden in das Gehäuse eingebaut und das Pedalwerk liegend hinter dem fest eingebautem Spieltisch (mit Mechanik im Unterbau de Spieltischbereiches) der Brüstungsorgel → Hauptwerk in beiden Seitentürmen in C/CS Seite geteilt und Positiv im Bereich Mittelfeld. Der Keilbalg (5 Falten) befindet sich mit Windanlage in einem Seitenkasten auf der Empore. Manualklaviatur mit zweiarmigen Hebeln, Pedal Stechermechanik. Das Regal 8′ im Positiv wurde auf eine eigene Windlade mit einfacher Stechermechanik gebaut. Mittels Holzabdeckung kann das Regal in der Lautstärke reguliert werden.

Im gleichen Jahr entsteht eine Truhenorgel (komplett aus Kirschholz) von Orgelbauer Rainer Pitt (Waldkirch) für die Kapelle im Mutterhaus Neusatzeck auf mechanischen Schleifladen I/5 ohne Pedal. Diese Orgel wird durch eine Vermittlung in eine Dorfkirche bei Ueckermünde überführt. Von dort aus musste das Werk nach kurzer Zeit auf Grund des Raumklimas weiterverkauft werden. Der aktuelle Standort ist gegenwärtig nicht bekannt.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′                C – DS ged., E – f° Prospekt Holz offen – Anm. 1, Kirsche, ab fs° innen

Octave 4′                  Holz offen

Quinte 2 2/3′             Holz offen

Octave 2′                  Holz offen

Terz 1 3/5′                Holz offen

Octave 1′                  rep. c“‘ zu c“

Tremulant I + II

 

II Positiv C – g“‘

Gedeckt 8′                  Holz ged., G – cs‘ Prospekt – Anm. 2

Rohrflöte 4′                 Holz rohrged.

Querfpfeife 2′             Holz offen, überblasend

Quinte 1 1/3′              Holz offen

Regal 8′                     Stiefel im Stock liegend, Becher Pflaumenholz, Messingkehlen

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′             Holz (Fichte/Kirsche) ged., liegend

Octavbass 8′            Holz (Fichte/Kirsche) offen, liegend

 

 

 

Prospektpfeifen

Principal 8′  HW im Prospekt, E – f° Aussenfelder

Gedeckt 8′ POS im Prospekt, G – cs‘ Mittelfeld

 

 

Ehemalige Truhenorgel Mutterhaus

Manual C – f“‘

Gedackt 8′

Flöte 8′           ab c‘, offen

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

 

Transponiervorrichtung 415 / 440 Hz

Spielhilfen

Manualschiebekoppel (II/I)

Linke Seite: Tremulant (für beide Manuale) als Registerzug

Rechte Seite: Nachtigall (3 Metallpfeifen), Zimbelstern (5 Glocken) als unbeschriftete kleinere Registerzüge

Fuß: I/P, II/P als Rastentritte auf der rechten Seite

Temperierung: Kirnberger III

Gebäude oder Kirchengeschichte

1855 Gründung der Kommunität in Neusatzeck durch Pfarrer Josef Bäder (Neusatz).
1858 – 1864 (1860 – 1863 anderen Quellen nach) Bau der Klosterkirche St. Agnes nach Plänen des Baumeisters Ludwig Laumont (Bühl). Gestiftet wurde die Kirche von Josef Bäder (Pfarrer in Neusatz).
1865 Übernahme durch die Schwesterngemeinschaft der Dominikanerinnen aus dem Adelhauser Kloster. Anbau des Pfarr- und Schwesternhauses mittels Rundbogengängen.
Um 1900 Bau des Kur- und Exerzitienhauses.
Um 1920 Glockenaufzug der Marienglocke der Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe).
1928 Fertigstellung des Mutterhauses.
1947 Aufzug einer weiteren Glocke der Giesserei Rincker (Sinn).
1958 wird eine dritte Glocke der Giesserei F.W. Schilling (Heidelberg) aufgezogen.
1970 Erweiterung des Kur- und Exerzitienhauses.
1979 – 1980 umfangreichere Veränderungen des Innenraumes, u.a. Entstehung des Altarmosaiks „Das Ursakrament ist der geopferte und auferstandene Jesus, die Quelle des Lebens und des Heils“ von Wilfrid und Hildegard Perraudin (Freiburg).
1989 Ergänzung des Geläuts um eine vierte Glocke der Karlsruher Glockengiesserei – Nominale ges“ (1989) + b“ (ca. 1920) + des“‘ (1947) + es“‘ (1958).
2020 Schliessung des Gästehauses und 2021 Schliessung des Klosters mit dem Mutterhaus.
2022 Gründung der Kloster-Oase mit diversen Angeboten im gesundheitlichen und kulturellen Bereich. Weiterhin Nutzung der Klosterkirche für Messfeiern.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, Geschichtstafeln, zitiert von den Seiten der Seelsorgeeinheit und der Kloster Oase
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2025, Angaben vor Ort, Orgelarchiv Horst Georg Schmidt

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Internetauftritt der Seelsorgeeinheit Ottersweier Maria Linden

Internetauftritt der Kloster Oase

Internetsauftritt der Seelsorgeeinheit Ottersweier Maria Linden

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