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Orgel: Buchenbach – St. Blasius

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Gebäude oder Kirche

St. Blasius

Konfession

Katholisch

Ort

Buchenbach

Postleitzahl

79256

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Ergänzende Bilder

FlominatorBuchenbach Kirche 8334CC BY-SA 3.0

FlominatorKirche BuchenbachCC BY-SA 3.0

FlominatorBuchenbach Kirche Innen 8394CC BY-SA 3.0



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1811 Aufstellung der 1708 von Orgelbauer Johann Christoph Albrecht (Waldshut) für das Freiburger Münster erbauten Chororgel I/6 durch Orgelbauer Nikolaus Schuble (Freiburg).
1849 – 1850 Orgelneubau durch Orgelbauer Joseph Schaxel (Herbolzheim) II/21.
1854 Reparatur und Erweiterung durch Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg) II/24.
1898 Abbau des Werkes und Aufstellung der Orgel in der umgestalteten Kirche durch Orgelbauer August Merklin (Freiburg).
1913 – 1914 Orgelneubau unter Verwendung des Schaxel-Materials durch Orgelbauer Rudolf und Anton Kiene (Waldkirch/Breisgau).
1917 Abgabe der Prospektpfeifen.
1921 – 1922 neue Prospektpfeifen und Orgelreparatur durch Orgelbauer Otto Mönch (Überlingen/Bodensee).
1938 Einbau eines elektrischen Gebläses.
1942 erneute Abgabe der Prospektpfeifen.
1948 Einbau neuer Prospektpfeifen und Erweiterung des Werkes um zwei Register durch Orgelbau Michael Welte & Söhne (Freiburg/Breisgau) II/25.
1957 Umbau auf elektropneumatische Kegelladen mit neuem freistehendem Spieltisch und Erweiterung durch Orgelbauer Willy Dold (Freiburg/Breisgau) II/25 + 1 Tr.
1987 Renovierung durch Orgelbauer Erich Rudolf Hartenthaler (Freiburg).

Derzeitige Orgel

2001 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Mönch (Überlingen/Bodensee) II/25.
Diese neuzeitliche Orgel dürfte zu den klangschönsten Orgeln im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehören.

Disposition

Mönch Orgel 2001

I Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt/Flöte 8′

Viola da Gamba 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Superoctave 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Bourdon 8′

Salicional 8′

Vox coelestis 8′ ab  c°

Principal 4′

Traversflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 3-fach 1′

Trompette harmonique 8′

Hautbois 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Contrabass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Tenoroctave 4′

Posaune 16′

Schaxel Orgel / Umbau Willy Dold 1957

I Hauptwerk C – f”’

Gedacktpommer 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Kleingedackt 4′

Hohlflöte 2′

Rauschquinte 2-fach 2 2/3′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – f”’

Gedackt 8′

Salicional 8′

Ital. Principal 4′

Koppelflöte 4′

Schwiegel 2′

Sifflöte 1 1/3′

Sesquialter 2-fach

Zimbel 3-fach 2/3′

Krummhorn 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Subbass 16′

Zartbass 16′ Windabschw.

Octavbass 8′

Flötbass 8′

Choralbass 4′

Principal 2′

Rauschbass 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Mönch-Orgel 2001

II/I, II/P, I/P als Einhaktritte, Schwelltritt II

Spielhilfen Vorgängerorgel (vor 2001)

II/I, II/P, I/P, Super II/I, Sub II/I, 2 freie Kombinationen, 1 freie Pedal-Kombination, Zungeneinzelabsteller
Spieltisch unter Klaviatur I: FC A, FC B, Tutti, Auslöser, HR ab, Zungen ab, Aut.Piano-Ped.an
Fuss: Walze ab, Walze, Schwelltritt II, Generaltutti

Gebäude oder Kirchengeschichte

1460 erwähnung einer Nikolauskapelle im Ortsteil Wagensteig.
1461 Erwähnung einer Blasiuskapelle in Oberbuchenbach. An dieser Stelle wurde später die Pfarrkirche erbaut.
1470 erhält die Nikolauskapelle einen Tragaltar.
1522 Ausstattung der Blasiuskapelle mit einem Tragaltar.
1606 Neubau der Nikolauskapelle in Falkensteig. Diese Kapelle erhält 1610 einen Altar im Renaissancestil.
Nach 1650 entsteht der Altar der Wagensteiger Kapelle.
1723 Erweiterung der Blasiuskapelle um ein Langhaus durch Baumeister Gerhard Hauber (Freiburg). Die Nikolauskapelle erhält ein neues Altarblatt.
1786 Ernennung Buchenbachs zur Pfarrei – zu dieser Zeit existieren drei Kapellen in Buchenbach.
1811 Bau der heutigen Pfarrkirche im klassizistischen Stil unter der Leitung von Baumeister Johann Baptist Weber (St.Peter und Bräunlingen) und Professor und Architekt Friedrich Arnold (Freiburg). Zunächst wurde der Altar der Augustiner-Chorherrenklosterkirche Freiburg übernommen und aufgestellt (Blatt ca. 1720 von Franz Dietrich Kraus), die Seitenaltäre stammten aus dem Zisterzienserinnenkloster Günterstal. Die Malereien und der Kreuzweg wurde durch Kunstmaler Conrad Huber (Weingarten) geschaffen. Das Hochaltarbild soll von Franz Dietrich Kraus um 1720 gemalt worden sein.
1812 Weihe und Aufzug der Kirchenglocken der Giesserei Gebrüder Bayer (Freiburg).
1815 Ersatz einer gesprungenen Glocke.
1856 Aufzug zweier weiterer Glocken der Giesserei Gebrüder Koch (Freiburg).
1878 Anbau einer Sakristei.
1898 – 1901 Umgestaltung der Kirche im neugotischen Stil und Erweiterung des Raumes unter der Leitung des Baumeisters Max Meckel (Freiburg). Die neue Ausmalung erfolgte durch Malermeister Carl Philipp Schilling (Freiburg). Die Altäre wurden durch die Bildhauer Eugen und Victor Mezger (Überlingen/Bodensee) erschaffen.
1902 Glasfenster des Chorraumes von Heimle & Merzweiler (Freiburg). Zwei weitere Glocken der Giesserei Grüninger (Villingen) werden geweiht.
1903 Bildnis das “Jüngste Gericht” von Maler Fritz Geiges (Freiburg).
1904 Schaffung des Kreuzweges durch Gebrüder Mezger.
1911 Einbau einer Kirchenheizung.
1917 Abgabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken.
1922 Ersatz der drei Glocken durch Neufabrikate der Giesserei Grüninger (Villingen).
1942 Abgabe der Kirchenglocken zu Rüstungszwecken.
1951 Ersatz der Glocken durch vier neue Glocken der Giesserei Friedrich W. Schilling (Heidelberg) – Schlagtöne es’ + g’ + b’ + c”.
1961 Aussenrenovierung.
1963 – 1967 Umgestaltung des Kirchenraumes, Einzug einer neuen Holzdecke, Übermalung der ursprünglichen Ausmalung und Entfernung des Plattenbodens. Ein neuer Zelebrationsaltar wird geweiht. Die Fenster unterhalb der Empore wurden von Edzard Seeger erschaffen.
1995 – 1996 Aussenrenovierung und Neueindeckung des Kirchendaches.
2000 Rekonstruktion der neugotischen Raumgestaltung der Kirche, Einlage eines Plattenbodens, Rückführung und Freilegung der ursprünglichen Deckenkonstruktion und Rekonstruktion der Gemälde und Ausmalungen durch Johannes Berger (Bad Krozingen). Restaurierung der Chorfenster.
2001 Weihe des neuen Zelebrationsaltares, des Ambos und des Taufsteines aus rotem Sandstein von Steinbildhauer Daniel Rösch (Unteribental). Die Blasius-Skulptur stammt wohl von Matthias Faller (St. Märgen), die Sebastianus-Skulptur stammt von Franz Xaver Anton Hauser (Freiburg).
2012 Renovierung des Geläuts.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Bestandesaufnahme Vorgängerorgel September 1995, Orgelkonzert Brita Schmidt-Essbach an der Mönchorgel am 28. September 2008, Forschungen zu Welte / Doldorgeln
Kirchengeschichte: Kunstführer “Kath.Pfarrkirche St.Blasius Buchenbach” Verlag Josef Fink, Wikipedia Artikel mit Informationen von Ansgar Kleinhans, Manfred Hermann und Claudius Heitz
Internetauftritt der Pfarrgemeinde

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