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Orgel: Brig-Glis – Muttergotteskirche auf dem Glisacker (Wallfahrts- und Pfarrkirche)

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Gebäude oder Kirche

Muttergotteskirche auf dem Glisacker (Wallfahrts- und Pfarrkirche)

Konfession

Katholisch

Ort

Brig-Glis

Postleitzahl

3902

Bundesland / Kanton

Kanton Wallis

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1499 wird erstmals ein Organist in Glis erwähnt.
1617 wird das Amt des Organisten urkundlich bezeugt.
1656 Orgelneubau durch Niklaus (Niclaus) Schönenbüel (Alpnach) I/14 mit fest angehängtem Pedal.
1880 wird das Werk durch ein Erdbeben schwer beschädigt.
1886 Orgelneubau einer mechanischen Orgel durch Orgelbauer Conrad Carlen und Georges Abbey (Glis).
1935 Umbau des Werkes und Pneumatisierung der Traktur mit seitlich freistehendem Spieltisch durch Orgelbauer Heinrich Carlen in Kooperation mit Gebrüder Späth (Rapperswil), das Hauptwerk und Pedalwerk steht auf Schleifladen, das Schwellwerk auf Kegelladen II/29 + 2 Transmissionen und 3 Auszügen.

Derzeitige Orgel

1963 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 355 nach Plänen von Guido Bartsch (Organist der St. Josephskirche Basel) durch Orgelbau Metzler & Söhne (Dietikon/ZH) III/34 + 1 Extension.
Nach 1980 wird der 1 1/7′ Chor des Terzian stillgelegt und das Werk durch die Erbauerfirma gewartet und gepflegt.
1995 Renovierung der Orgel, dabei Wechsel der Schalmey 4′ im Pedal gegen eine neue Trompete 8′.
2019 Renovierung des Innenraumes mit neuem Beleuchtungskonzept und neuen Ausstattungsstücken.

Disposition

Metzler-Orgel 1963

I Rückpositiv C – g“‘

Hohlpfeife 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Nazard 2 2/3′   ab h° offen

Feldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Scharf 1′          III-IV   rep. fs°/f’/c“/b“

Krummhorn 8′

Tremulant

 

II Hauptwerk C – g“‘

Gedacktpommer 16′

Prinzipal 8′

Flauto 8′         C – H gedeckt

Gemshorn 8′

Octav 4′

Spitzflöte 4′

Octav 2′

Cornett 8′       V ab c‘

Mixtur 1 1/3′   IV-V   rep. c°/g°/g‘  (5-fach ab c“)

Trompete 8′

 

III Brustwerk im SW C – g“‘

Gedackt 8′

Octav 4′

Blockflöte 4′   ab c‘ offen

Spitzgedackt 2′

Larigot 1 1/3′

Terzian 1 3/5′ + 1 1/7′   rep. c° (Chor 1 1/7′ stillgelegt)

Sifflöte 1′      rep. cs“‘

Zimbel 1/2′   II-III   rep. ds°/ds’/ds“/c“‘

Vox humana 8′

Tremulant

 

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′   C/CS hinter Gehäuse

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gedeckt 8′            Ext. Subbass 16′

Nachthorn 4′

Mixtur 4′   IV

Posaune 16′

Trompete 8′        (vor 1995 Schalmey 4′)

 

D – H Prinzipalbass 16′ Prospekt – Pedaltürme

C – e“ Prinzipal 8′ HW Prospekt – Mittelfeld

C – cs“ Prinzipal 4′ RP Prospekt

 

Zusammenstellung Scharf RP:

C:                                             1′    2/3′    1/2′

fis0:                             1 1/3′    1′    2/3′

f1:                         2′    1 1/3′    1′

c2:           2 2/3′    2′    1 1/3′    1′

b2:          4′    2 2/3′    2′    1 1/3′

 

Zusammensetzung Mixtur HW:

C:                                                 1 1/3′    1′    2/3′    1/2′

c0:                                         2′    1 1/3′    1′    2/3′

g0:                            2 2/3′    2′    1 1/3′    1′

g1:        4′                 2 2/3′    2′    1 1/3′

c2:        4′    2 2/3′    2 2/3′    2′    1 1/3′

c3:       4′    2 2/3′    2 2/3′    2′

 

Zusammenstellung BW Zimbel:

C:                                          1/2′    1/3′

dis0:                     1′    2/3′    1/2′

dis1:        1 1/3′    1′    2/3′

dis2: 2′    1 1/3′    1′

 

Carlen/Späth-Orgel 1935 – 1963

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Nachthorn 8′

Viola dolce 8′

Salicional 8′

Prestant 4′

Flöte 4′

Mixtur 3-fach 2 2/3′

Trompette 8′

Clairon 4′

 

II Schwellwerk C – g“‘

Liebl. Gedeckt 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Quintaden 8′

Gambe 8′

Vox coelestis 8′   ab c°

Octave 4′

Flauto 4′

Quinte 2 2/3′       Auszug aus Sesquialtera 

Flageolet 2′         Auszug aus Cornettino

Terz 1 3/5′          Auszug aus Sesquialtera 

Flautino 1′

Sesquialter 2-fach

Cornettino 3-fach 2 2/3′ (Gruppenregister Sesquialter und Flageolet)

Cimbel 5-fach

Trompette 8′

Hautbois 8′

Vox humana 8′

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Contrabass 16′

Subbass 16′

Echobass 16′   Tr. SW

Octavbass 8′

Trompette 8′    Tr. SW

 

Schönenbüel-Orgel 1656 – 1880

Manual kurze Octave

Principal 8′

Ital. Principal 8′

Spitz Fleüthen 8′

Octava 4′

Ital. Octava 4′

Copel 4′

Fleüthen 4′

Fleüthen quint 3′

Super Octava 2′

Copel 2′

Offen Quint 1 1/2′

Mixtur III 1′

Zimbel II

Pedal (?-a° – kurze Octave)

Bass 16′

fest angehängt

 

Spielhilfen

Metzler-Orgel 1963

2 freie Kombinationen

RP-HW, BW-HW als Registerwippen Nr. 20 und Nr. 21 auf der linken Seite
Zungeneinzelabsteller, Crescendo-Anzeiger 0 – 20, Anzeiger feste und freie Kombinationen und Koppeln oberhalb des dritten Manuals
BW-Ped., RP-Ped., HW-Ped. als Registerwippen Nr. 32 – Nr. 34 auf der rechten Seite

Spieltisch Druckknöpfe unter erstem Manual: A (HR), B (FK 1), C (FK 2), Auslöser, Tutti, Man. 16′ ab

Fuß: RP-HW, BW-HW, BW-Ped., RP-Ped., HW-Ped. als Pistons auf der linken Seite, Crescendo (Tritt), Brustwerk (Schwelltritt III), A (HR), B (FK 1), C (FK 2), Tutti als Pistons rechts, Mixtur an, Trompete an, Posaune an als Rastentritte rechte Seite

Späth-Orgel 1935 – 1963

2 freie Kombinationen, Zungeneinzelabsteller
II/I, I/P, II/P, Super II, Super II/I, Super II/P, Sub II/I
P, MF, F, Tutti
Zungen ab, II. Manual ab, Walze ab, Pedal-Umschaltung ab
Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 615 ist eine Kirche vorhanden.
1230 und 1290 wird die Kirche urkundlich erwähnt.
1290 Fertigstellung des Glockenturmes.
1308 Gründung einer Kaplanei-Pfründe.
13. – 14. Jahrhundert Errichtung eines Chores.
1479 Hochaltar von Bildhauer Heinrich Isenhut und Maler Martin Koch und Paul Löwensprung.
1519 Bau der goldenen Pforte auf der Nordseite. Entstehung des Altares in der Annakapelle.
1539 wird der Chor durch Baumeister Ulrich Ruffiner erschaffen. In dieser Zeit entstehen Wappen, Rankenmalereien.
16. Jahrhundert Entstehung des Monumentkreuzes mit Gruppe.
1642 Ablösung von der Pfarrei Naters.
1650 Seitenaltäre von Giorgio Bernardi mit Blättern von Georg Christoph Mannhart
1648 – 1668 Neubau des Kirchenschiffs nach Plänen der Gebrüder Bodmer.
1660 – 1670 Ergänzung um ein offenes Vorzeichen über den drei Portalen der Kirche.
1674 – 1676 Errichtung einer neuen Kanzel der Gebrüder Bodmer.
Um 1690 Glockenguss.
17. Jahrhundert Entstehung des Altares in der Südkapelle.
Nach 1755 Errichtung eines neuen Turmes nach einem Erdbeben.
1809 Guss und Aufzug zweier Glocken des Giessers Jean Baptiste Pitton (Carouge).
1891 Vergrösserung der Westempore.
1930 und 1950 Ergänzung des Geläuts durch zwei weitere grosse Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale cs‘ + e‘ + gs‘ (1690) + h‘ + cs“.
1955 Beichtstühle von Hans Loretan.
1967 – 1968 umfangreiche Restaurierung der Kirche.
1976 Entstehung beider Buntglasfenster in den Seitenkapellen von Glasmaler Willi Hartung.
1984 Renovierung der Kirche und Einbau einer Bodenheizung mit umfassenden archäologischen Untersuchungen.
1994 – 1995 Innenrenovierung der Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt, Innenbilder Orgel: Mike Wyss
Kirchengeschichte: Angaben der Pfarrei vor Ort, zitiert von der Internetseite der Kirchgemeinde, zitiert aus dem Bericht „750 Jahre Wallfahrtskirche Glis“ von Alois Grichting, zitiert aus dem Kunstführer der GSK Bern, zitiert aus der Rechtsgeschichte der Kirche in Glis von Prof. Dr. Louis Carlen der Prohistoria und dem Dokument „Eine frühchristliche Taufkirche im Oberwallis“ von Georges Descoeudres und Jachen Sarott der Prohistoria
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel am 4. April 2024, Orgelarchiv H.G. Schmidt Abgleich mit Dokument der Firma Späth, Forschungen von Rudolf Bruhin zu den Orgeln im Oberwallis

Orgel Wallfahrtskirche Glis auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link

Glockenvideo von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Pfarrei Glis

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