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Orgel: Brienz/Brinzauls – Son Tgalester (St. Calixtus)

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Gebäude oder Kirche

Son Tgalester (St. Calixtus)

Konfession

Katholisch

Ort

Brienz/Brinzauls

Postleitzahl

7084

Bundesland / Kanton

Kanton Graubünden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Son Tgalester (St. Calixtus) Brienz/Brinzauls

 

Glockenvideo von User frauenfelder82 auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1904 – 1905 pneumatische Taschenladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Chor) zwischen einem geteilten Orgelprospekt, erbaut als Opus 182 von Orgelbau August Merklin (Rorschach) I/9.
1970 und 1981 Revisionen durch Orgelbau Felsberg AG.

Disposition

Manual C – f“‘

Principal 8′                   C – G Holz offen; GS  – ds‘ Prospekt, Metall; ab e‘ innen, Metall

Gamba 8′                     Metall

Salicional 8′                 C – H Holz offen; ab c° Metall

Flöte 8′                         Holz innenlabiiert

Gedekt 8′                     Holz ged.; innenlabiiert

Octav 4′                       C – f° Prospekt, Metall; ab fs° innen, Metall

Flauto dolc. 4′              Holz innenlabiiert

Mixtur 2 2/3′                 III – rep. c°; Metall

 

Pedal C – d‘

Subbass 16′                    Holz ged.

 

Prospektpfeifen:

Principal 8′ GS – ds‘ Prospekt und Octav 4′ C – f° Prospekt zus. Blindpfeifen

 

Zusammensetzung Mixtur

C                                      2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

c°                             4′  +  2 2/3′  +  2′

Spielhilfen

Druckknöpfe unter Manual: Pedalcoppel, Ausl., Piano, Mezzo Forte, Forte, Ausl.

 

Piano schaltet: Salicional 8′ / Flöte 8′ / Subbass 16′

Mezzo Forte schaltet: Gedekt 8′ / Salicional 8′ / Flöte 8′ / Flauto dolc. 4′ / Subbass 16′

Forte schaltet: Alle Register ohne Mixtur 2 2/3′ mit Pedalcoppel

Gebäude oder Kirchengeschichte

840 erstmalige Erwähnung der Pfarrkirche St. Claixtus.
1513 Abtragung der alten Kirche.
1514 – 1519 Neubau des Kirchenschiffes nach Norden.
1517 – 1519 Entstehung des bedeutenden Hochaltares, ein spätgotischer Flügelaltar, welcher Ivo Strigel (Memmingen) zugeschrieben wird.
1519 Einweihung der Kirche.
1526 wird Brienz zur eigenständigen Kirchgemeinde, Ablösung von der Kirchgemeinde Lantsch.
1628 – 1725 Betreuung der Pfarrei durch Kapuziner.
1709 Renovierung der Kirche mit Entstehung der beiden Seitenaltäre.
Um 1720 Entstehung des Mariahilf-Gemäldes am Chorborgen, eine Kopie des Innsbrucker Gemäldes von Lukas Cranach.
1736 Entstehung der Bilder bei den Sakristeieingängen von Maler Franz Xaver Bayer.
1874 schwere Beschädigung durch Dorfbrand, anschliessende Renovierung und Einzug eines neuen Gewölbes sowie Entstehung des Fischblasenfensters im Chorraum. Der Hochaltar überstand den Brand unversehrt.
1874 Aufzug dreier Glocken der Giesserei Gebrüder Grassmayr (Feldkirch).
1902 Innenrenovierung.
1903 Restaurierung des Flügelaltares durch Professor Regl (Zürich).
1912 Aufzug einer dritten grossen Glocke der Gebrüder Grassmayr (Buchs) – Nominale e‘ (1912) + as‘ + b‘. Due grosse Glocke aus dem Jahr 1874 fiel 1912 vom Turm.
1930 Renovierung der Kirche.
1933 Einbau einer elektrischen Turmuhr.
1977 – 1980 umfangreiche Innen- und Aussenrestaurierung.
1981 Restaurierung des Hochaltares.
2002 Renovierung des Kirchturmes.
2004 – 2005 Aussen- und Innenrenovierung.
2016 Innenrenovierung.
2023 und 2024 werden der Hochaltar und einige Gemälde aus der Kirche evakuiert, da ein massiver Bergsturz erwartet wurde.
2026 Wiedereinbau des Hochaltares sowie der evakuierten Gegenstände.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert von der Seite der Pfarrei (Text Brienzer Kirchenarchiv, Brienzer Chronik von Pfarrer C. Willi und Kunsthistorischer Führer der Landschaft Belfort von Robert K. Schneider), zitiert aus dem Buch von Hans Batz „Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden“ Band VI Seiten 93 – 95 Casanova Druck und Verlag AG – ISBN 3856372865
Orgelgechichte: Eigene Sichtung und Spiel, Angaben vor Ort, zitiert aus dem Buch von Hans Batz „Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden“ Band VI Seiten 93 – 95 Casanova Druck und Verlag AG – ISBN 3856372865

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