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Orgel: Bodman-Ludwigshafen / Bodman – St. Peter und Paul

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Gebäude oder Kirche

St. Peter und Paul

Konfession

Katholisch

Ort

Bodman-Ludwigshafen / Bodman

Postleitzahl

78351

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

St. Peter und Paul Bodman



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1891 mechanische Kegelladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Chor), erbaut als Opus 61 auf der neu errichteten Orgelempore durch Orgelbau (Friedrich) Wilhelm Schwarz (Ueberlingen a/See) II/13 – Expertise vom Konstanzer Münsterorganisten und Sachverständigen Ernst de Werra.
2008 Restaurierung des original erhaltenen Instruments durch Orgelbau Vleugels (Hardheim).

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′                      Holz ged., innenlabiiert

Principal 8′                        C – G Holz offen, GS – d‘ Prospekt – Anm. 1, ab ds‘ innen

Floete 8′                            Holz offen, innenlabiiert

Viola di Gamba 8′             C – GS Holz, ab A Metall

Octave 4′                          C – B Prospekt, ab H innen – Anm. 2

Mixtur 2 2/3′ – 4 fach       rep. c°, Metall

 

II Manual C – f“‘

Gedeckt 8′                    Holz ged, innenlabiiert, ab c‘ doppelt innenlabiiert

Salicional 8′                  Holz offen, ab c° Metall

Aeoline 8′                     Holz offen, ab c° Metall, eng mensuriert

Travers-Floete 4′          C – H Holz offen, innenlabiiert, ab c° Metall, ab c‘ überblasend

 

Pedal C – c‘

Violonbaß 16′             Holz offen, innenlabiiert

Subbaß 16′                Holz ged.

Octavbaß 8′               Holz, innenlabiiert

 

Anm. 1 – Principal 8′ HW im Prospekt: GS – H Mittelfeld, c° – d‘ Aussenfelder

Anm. 2 – Octave 4′ HW im Prospekt: C – E Mittelfeld, F – B Mittelfelder

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                                    2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

c°                                          4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Spielhilfen

Linke Seite: Pedal = Copplung II Man., Pedal = Copplung II Manual als Registerzüge
Rechte Seite: Calcant. als Registerzug

Fuß: Manual = Copplung I & II Man., Mezze = Forte. [sic], Tutti. als Rastentritte auf der rechten Seite

 

Mezze = Forte. schaltet:

II – Aeoline 8′ / Salicional 8′ / Gedeckt 8′
HW – Principal 8′ / Floete 8′ / Viola di Gamba 8′ / Octave 4′
PD – Subbaß 16′ / Violonbaß 16′
Keine Koppeln

Tutti. schaltet: Alle Register ohne Koppeln

Gebäude oder Kirchengeschichte

7. / 8. Jahrhundert ist eine Kirche in Bodman existent.
Vor 1150 Bau eines ersten Kirchturmes.
1155 Ersterwähnung der Kirche.
1275 Erwähnung der Pfarrei.
15. Jahrhundert (vermutlich zwischen 1426 und 1440) Neubau des Kirchturmes und des Langhauses.
1487 Aufstockung des oberen Turmgeschosses.
Um 1625 Anbau der Gruftkapelle.
1655 Erneuerung des Dachstockes und Entstehung der Kassettendecke.
Um 1700 Entstehung der Patronatsfiguren St. Peter und St. Paul.
18. Jahrhundert Entstehung der Steinkartuschen in der Gruftkapelle in Gedenken an früh verstorbene Kinder.
19. Jahrhundert Entstehung des Kruzifixes.
1889 – 1892 Renovierung und Umgestaltung der Kirche mit Ersatz der bisherigen Fenster durch neue Fenster nach Plänen der Anstalt für Glasmalerei Dr. Heinrich Oidtmann (Linnich), Ausführung Glasmaler Linder (Radolfzell). Das mittlere Fenster wurde von Eugen Börner (Offenburg) entworfen. Zudem wurde ein neuer Chor im Osten angebaut, eine Orgelempore eingezogen und die bestehenden Fenster in der Form an die neuen Fenster stilistisch angepasst.
1890 Ausmalung der Kirche durch Maler Andreas Buckel (Geisingen). Die Gruftkapelle erhält neue Fenster von Glasmaler Linder (Radolfzell).
1892 Kreuzwegstationen von Ernst Schandri (München).
Nach 1940 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1958 – 1959 Renovierung der Kirche und Überdeckung der Ausmalungen und Entfernung eines Teils der neugotischen Ausstattung. Entstehung der St. Josef-Statue und Neugestaltung der Kanzel. Die Kirchenpatronatsfiguren des Tympanon im Portalbereich stammen ebenso aus dieser Zeit.
1968 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Giesserei F. W. Schilling (Heidelberg) – Nominale e‘ + fs‘ + gs‘ + h‘.
1975 Grabungen im Zuge der Höherlegung des Bodens der Sakristei.
1977 Entstehung des neuen Zelebrationsaltares von Viktor Mezger (Überlingen). Ebenso wird der Rahmen des Tabernakels von Mezger angefertigt und das hölzerne Relief von um 1760 eingesetzt.
1999 – 2003 Aussenrenovierung der Kirche und des Kirchturmes.
2014 – 2015 Innenrenovierung mit Vorziehen der Stufen und des Altares und neuer Innenausmalung. Die Seitenaltäre werden gegen Podeste ausgewechselt. Auf einem Podest befindet sich eine Muttergottes-Statur von um 1750. Die Gruftkapelle erhält einen bläulichen Anstrich.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 1997 und 2025, Orgelarchiv Schmidt – Horst-Georg Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Gemeinde vor Ort, Geschichtstafeln, zitiert aus der Broschüre „Die Fenster der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Bodman“ von Dunja Kielmann und Otto Wölbert (dortige Quellen aus der Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Heft 1/2022 – Seiten 23 – 27 und „Glasmalerei und künstlerische Glasgestaltung im Kreis Konstanz“ Singen 2022 von Bernd Konrad), zitiert aus dem Ortsführer „Bodman am Bodensee“ Schnell & Steiner 2020, 4. Auflage ISBN 9783795446796 – Autor Graf Wilderich von und zu Bodman

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