WERBUNG
Mit Max Reger
WERBUNG
Katholischer Kirchenmusikverband Kanton Luzern
WERBUNG
Kirchenmusikverband-Uri

FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Blumberg – Stadtkirche St. Andreas

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St. Andreas

Konfession

Katholisch

Ort

Blumberg

Postleitzahl

78176

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Stadtkirche St. Andreas

 

Glockenvideo von User Glockenfampf auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1818 wird ein Harmonium zur Gemeindebegleitung angeschafft.
1852 ist eine Orgel vorhanden.
1875 verfügt die Notkirche über eine Orgel, welche 1907 vor der Übergabe an die altkatholische Gemeinde repariert wird.
1886 wird die Orgel auf der Empore nach vorne an die Brüstung versetzt.
1892 Reparatur der Orgel.
1905 Orgelneubau einer pneumatischen Kegelladenorgel durch Orgelbau H. Voit & Söhne (Durlach) I/10.
1931 Umbau und Rückversetzung der Orgel auf der verkürzten Empore durch Orgelbau H. Voit & Söhne (Durlach).
1951 Aufstellung der Orgel in der neuen Pfarrkirche durch Orgelbau Gebrüder Späth (Mengen-Ennetach).
1963 Versetzung der Orgel in die Pfarrkirche St. Vitus Fützen.

Derzeitige Orgel

1963 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Prospekt), mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut von Orgelbauanstalt Schwarz Inh.E.Pfaff (Überlingen/Bodensee) II/25 + 1 Windabschwächung – Einweihung am 31. März 1963 mit Organist und OSV Kurt Binninger (Waldshut).
Disposition: Eugen Pfaff, Prospektentwurf: Eugen Pfaff und Baurat Max Schätzle.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Quintade 16′                 C – H holz ged.; ab c° Naturguss ged.

Principal 8′                    C – fs° Prospekt – Anm. 1; ab g° innen, Metall

Rohrflöte 8′                   C – H Holz ged.; ab c° Naturguss, rohrged.

Gemshorn 8′                Naturguss, konisch

Oktave 4′                     Metall

Koppelflöte 4′              Naturguss; ab fs“ offen, konisch

Kupferoktave 2′           Kupfer; ab c‘ Metall

Mixtur 1 1/3′ 4-5 f.       Metall – rep. c°/c’/c“/c“‘; ab c° 5 f.

Trompete 8′                Stiefel Metall; Becher Metall, ab cs“‘ doppelte Becherlänge

 

II Brustwerk im SW C – g“‘

Holzgedackt 8′          Holz ged.; ab gs“ Metall ged.

Weidenpfeife 8′         C – H Metall ged.; ab c° offen

Prästant 4′                Metall

Nachthorn 4′            Naturguss

Rohrnasat 2 2/3′      Metall rohrged.; ab gs‘ offen, konisch

Waldflöte 2′             Metall, konisch

Terz 1 3/5′               Metall

Sifflöte 1′                 Metall; rep. cs“‘ zu gs“

Zimbel 2/3′ 3 f.        Metall – rep. d°/d’/d“/d“‘

Rohrschalmei 8′      Stiefel Metall;  Becher Messing/Naturguss, zylindrisch; C – H halbe Becherlänge

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′                   Holz ged.

Zartbass 16′                   Windabschw. Subbass 16′

Oktavbass 8′                  C – f° Prospekt – Anm. 2; ab fs° innen, Metall

Gedacktbass 8′              Holz ged.

Choralflöte 4′                  Naturguss

Rauschpfeife 2 2/3′ 3 f.  Metall

Posaune 16′                   Stiefel Holz; Becher Kupfer

 

Prospektpfeifen

Anm. 1 – Principal 8′ HW im Prospekt : C – fs° Mittelfelder

Anm. 2 – Oktavbass 8′ PED im Prospekt : C – f° Aussenfelder

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                                           1 1/3′  +  1′  +  2/3′  +  1/2′

c°                                                 2′  +  1 1/3′  +  1′  +  2/3′  +  1/2′

c‘                                   2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′  +  2/3′

c“                          4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

c“‘                4′  +  4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Zusammensetzung Zimbel BW (SW)

C                                                             2/3′  +  1/2′  +  1/3′

d°                                                   1′  +  2/3′  +  1/2′

d‘                                     1 1/3′  +  1′  +  2/3′

d“                            2′  +  1 1/3′  +  1′

d“‘            2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Zusammensetzung Rauschpfeife PED

C             2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Gleichstufige Stimmung

a‘ = 437.87 Hz bei 17.7°C

Spielhilfen

2 freie Kombinationen
Mitte oberhalb des zweiten Manuals: Crescendo-Anzeiger 0 – 30

Linke Seite: Absteller Trompete 8′ / Rohrschalmei 8′ / Posaune 16′ / 16′ ab
Links Klaviaturbacke: Handreg. an
Rechte Seite: Kontrolleuchte Walze ab

II / I, I / P, II / P als Registerwippen Nr. 21 – 23

Druckknöpfe unter erstem Manual: Fr. Komb. I, Fr. Komb. II, HR an, Auslöser, Tutti

Fuß: Walze ab als Piston auf der linken Seite, Walze (Rolle), Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

9. Jahrhundert (854) wird die Existenz einer ersten Andreaskapelle vermutet.
1353 Erwähnung einer Kapelle im Ort. Es ist unklar, ob es sich hierbei erneut um die Burgkapelle oder eine Leutkirche im Ort Blumberg handelt. Vermutlich existierte jedoch eine erste Dorfkirche zwischen 1350 und 1450 in Blumberg.
1356 ist Blumberg eine Filiale von Hondingen.
1446 Erwähnung eines Marienaltares in der Blumberger Kapelle.
1484 Erwähnung des Patronats St. Andreas.
1499 Beschädigung der Dorfkapelle im Schwabenkrieg.
1529 wird die Burgkapelle St. Nikolaus zum ersten mal urkundlich erwähnt, diese Kapelle könnte mit dem Burgbau im 12./ 13. Jahrhundert entstanden sein. Diese Kapelle existierte bis zur endgültigen Sprengung der Burg im Jahr 1706, Beschädigungen erfuhr die Kapelle bereits durch französische Truppen im Jahr 1644. Ebenso existierte seit dem 16. Jahrhundert noch eine Ottilienkapelle auf dem Buchberg bis ins Jahr 1841.
1546 Reparaturen der Kirchenfenster.
1588 Erhebung der eigenständigen Pfarrei Blumberg.
1620 ist ein dreistimmiges Geläut vorhanden.
1623 Konsekration der Burgkapelle, welche auch als Schlosskapelle bezeichnet wurde.
1651 wird von der schwer im Dreissigjährigen Krieg beschädigten Kapelle berichtet, welche notdürftig wieder genutzt wird.
1658 Weihe des Andreas-Altares.
1665 werden Dachstuhl und Kirchturm saniert. Der Turm erhält die barocke Turmzwiebel.
1678 Vergrösserung der Kirche.
1737 Ersatz der grossen gesprungenen Glocke durch eine neue Glocke von Rosenlächer (Konstanz).
1761 wird die kleine Glocke durch Giesser Tobias Schalch umgegossen
1833 Erwerb eines Altares aus der Steppacher Kapelle, welche im gleichen Jahr abgebrochen wird (1482 erstmalig erwähnt).
1841 werden die kleine und die mittlere Glocke durch Joseph Muchenberger (Blasiwald) umgegossen.
1869 Sanierung des Kirchendaches.
1874 erhält die altkatholische Gemeinde das Nutzungsrecht für die Pfarrkirche und das Pfarrhaus.
1875 Bau einer Notkirche für die römisch-katholische Gemeinde, welche am 3. Oktober 1875 eingeweiht wird. Die Dorfkirche wird von der altkatholischen Gemeinde genutzt.
1886 Vergrösserung der Notkirche. Im gleichen Jahr wird die Dorfkirche durch die altkatholische Gemeinde renoviert und eine neue Glocke von Benjamin Grüninger aufgezogen. Die Dorfkirche erhält ein Chorfenster von Adolf Schell (Offenburg) und einen Hochaltar von Schreiner K. Wintermantel (Hüfingen).
1907 Rückgabe der Dorfkirche an die römisch-katholische Gemeinde. Die altkatholische Kirche nutzt fortan die Notkirche von 1875. Die altkatholische Gemeinde errichtete 1935 einen Kirchenbaufonds. Die neue Kirche wurde 1972 eingeweiht und die Notkirche abgetragen.
1908/09 umfangreiche Aussen- und Innenrenovierung.
1917 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1922 Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Giesserei Grüninger (Villingen). Diese Glocken werden 1942 erneut abgegeben.
1930/31 Verkürzung der Empore und Renovierungsarbeiten im Innenraum.
1950/51 Bau der neuen Stadtkirche St. Andreas nach Plänen des Baurates Max Schätzle (Konstanz) und Regierungsbaurat Hans-Ulrich Wielandt (Donaueschingen). Grundsteinlegung am 6. August 1950 – Kirchweihe 4. November 1951. Die Kreuzwegstationen werden neu gefasst und in die neue Kirche übertragen.
1952 Verkauf der alten Pfarrkirche an die evangelische Gemeinde.
1957 Fertigstellung des Turmbaus und Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Friedrich Wilhelm Schilling (Heidelberg) – Nominale c‘ + es‘ + f‘ + g‘ + b‘ – Glocken- und Turmweihe am 3. November 1957. Die vorherigen Glocken aus dem Jahr 1948 werden in Zahlung genommen.
1976 Aussenrenovierung.
1982 Überarbeitung der Fenster mit einer Doppelverglasung und Instandsetzungsarbeiten am Kirchturm.
2022 etappenweise Aussenrenovierung der Kirche mit teilweiser Neugestaltung im Innenraum.
2023 umfangreiche Renovierung der Läutanlage.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort, Angaben vor Ort, zitiert aus dem Buch „Blumberg – Geschichte einer außergewöhnlichen Stadt“ von Joachim Sturm – Dold-Verlag 1995 – ISBN 392767706x sowie aus dem Buch „Die Kirchengeschichte von Blumberg“ von Josef Spintzik – Druckerei B.Grieshaber 1985, zitiert von der Seite der Glockeninspektion der Erzdiözese Freiburg – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 1988, 2002 und 2025, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt

Glockenvideo von User Glockenfampf auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Kirchengemeinde Blumberg

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de
error: Content is protected !!