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Orgel: Bleicherode / Wipperdorf – St. Andreas (Mitteldorf)

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Gebäude oder Kirche

St. Andreas (Mitteldorf)

Konfession

Evangelisch

Ort

Bleicherode/Wipperdorf

Postleitzahl

99752

Bundesland / Kanton

Thüringen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1839 Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel II/13 durch Gottlieb Knauf (Bleicherode). Der Prospekt ist klingend.
1930er Jahre Erweiterung des Pedalumfanges von C – c‘ auf C – f‘, vermutlich durch Kießling (Bleicherode), im Zuge dessen Ersatz von Violoncelle 8′ gegen Bassflöte 4′ aus altem Pfeifenmaterial. Der Stimmton wurde um einen Ganzton tiefer gesetzt und die Pfeifen C und Cis dafür neu angefertigt.
2025 Die Orgel ist in relativ gutem Zustand und spielbar. Der Spieltisch weist drei verschiedene Arten von Registerschildern auf: Weißes Porzellan mit Goldrand und dünner Kursivschrift ohne Werkangabe (Hohlflöte 4′ HW), Weißes Porzellan mit schwarzer Kursivschrift und Werkangabe („H.“ für Hauptwerk, „Po.“ für Positiv, „Pe.“ für Pedal) und Porzellan mit schwarzer Fraktur (Violoncelle 8′). Zwei Registerschilder fehlen.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – d“‘

Bordun 8 Fuß.

Hohlflöte 8 Fuß.

Principal 4 Fuß.

Hohlflöte 4 Fuß.

Octave 2 Fuß.

Quinte 1 1/3′ [urspr. Gambe 8′]

Mixtur 3fach 1 Fuß.

Manual II – Positiv C – d“‘

Vogarr 8 Fuß.

Klein Gedackt 4 Fuß.

Principal 2 Fuß.

Pedal C – f‘

Subbaß 16 Fuß.

Octavbaß 8 Fuß.

Flöte 4′ [Registerschild: Violoncelle 8 Fuß.]

 

Spielhilfen

Registerzug links unten: Manual,,coppel.
Registerzug rechts unten: Pedalcoppel. [I/P]

Gebäude oder Kirchengeschichte

13. Jahrhundert Errichtung der ersten Teile der Kirche. Erhalten aus dieser Zeit sind Teile des Mauerwerkes sowie ein Teil eines Taufsteines.
1353 Guss einer Glocke durch einen unbekannten Gießer.
15. Jahrhundert gotische Umgestaltung mit Einfügung eines Kreuzgewölbes und massiver Spitzbögen.
1438 Guss einer zweiten Glocke mit Relief des Hl. Georg durch eine Gusswerkstatt aus Nordhausen.
1723 – 1727 barocke Überformung des Baukörpers mit Anfertigung des freistehenden Kanzelkorbes, der Empore und der Gemälde an den Stirnseiten der Emporen.
1909 Anfertigung eines achteckigen Taufbeckens aus Holz.
1917 Abgabe einer Glocke zu Rüstungszwecken.
1934 Aufsatz einer neuen Turmbekrönung.
1960er Jahre Überarbeitung des Inneren, womöglich Purifizierung.
2014 – 2016 Erneuerung des Putzes im Chorraum.
2016 Instandsetzung der Kirchenfenster.
2025 Bauwerk in gutem Zustand, regelmäßige Nutzung. Der Kirchturm mit seinem Fachwerkaufsatz bedarf einer Reparatur.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel sowie Informationen aus:
-Orgelkartei Kirchenkreis Südharz
-Reinboth, Fritz: Die Orgelbauerfamilie Knauf. Pape-Verlag Berlin, 2012

Kirchengeschichte:
-Sichtung vor Ort am Bauwerk
-Müller, Thomas: Die Kirchen im Südharz. Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein (Hrsg.), 2. Auflage. Nordhausen 2017, S. 236f.

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