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Orgel: Birkenwerder – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Birkenwerder

Postleitzahl

16547

Bundesland / Kanton

Brandenburg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Ergänzende Bilder

Hans G. OberlackBirkenwerder church 2016 SCC BY-SA 4.0

Hans G. OberlackBirkenwerder church 2016 SWCC BY-SA 4.0



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1868 Orgelneubau durch Orgelbau Lang & Dinse (Berlin) mit mechanischen Schleifladen I/?.
1922 Orgelneubau mit pneumatischen Kegelladen als Opus 101 von Orgelbau Alexander Schuke (Potsdam) II/12. Dabei werden Teile der Vorgängerorgel übernommen.

Derzeitige Orgel

1968 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 1839 von Orgelbau Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) II/12.

Disposition

 I Hauptwerk C – g”’

Rohrflöte 8′

Prinzipal 4′

Waldflöte 2′

Mixtur 3-4 fach 1′

 

 II Positiv C – g”’

Holzgedackt 8′

Rohrpommer 4′

Prinzipal 2′

Sesquialter 2-fach

Scharff-Zimbel 2-fach

Tremolo

 Pedal C – f’

Subbass 16′

Gemshorn 8′

Gedacktpommer 4′

 

Spielhilfen

Fuss: II/I, II/P, I/P als Rasten

Gebäude oder Kirchengeschichte

1238 wird von einer Pfarrstelle in Birkenwerder berichtet.
1459 soll eine Kirche existiert haben.
1663 Neubau einer Kirche, nachdem der Vorgängerbau abgängig wurde. Aus dieser Zeit exitieren heute noch die Taufschale, zwei Kirchenbücher und zwei Altarleuchter.
1847 – 1849 Bau einer Saalkirche im neuromanischen (Backstein-) Stil mit flacher Holzbalkendecke. Die Kirche wurde im Anklang an mehrere unter Friedrich Wilhelm IV. erbauten Basiliken erschaffen. Beispiel für den kirchlichen Rundbogenstil in seiner frühen, italienisierenden Phase: freistehender Campanile und Arkadenvorhalle im Westen. Ostabschluß: eine halbkreisförmige Apsis. Turm an der Nordwestecke angebaut, unten quadratisch, oben achteckig mit Spitzhelm. Baupläne von Friedrich August Stüler, dem “Architekt des Königs” unter der Bauleitung von Bauinspektor Manger.
Einweihung der Kirche 28.10.1849.
1848 Installation einer grossen Glocke von Rubon (Berlin) zusätzlich zu der Glocke aus der alten Kirche aus dem Jahr 1663. Beide Glocken mussten später in den Kriegen abgegeben werden.
1929 – 1930 erste grössere Renovierung, dabei Belebung des Innenraumes durch bunte Farben und Auffrischung der Ornamente durch Malermeister Hentschel.
1933 neue Turmuhr von Gebrüder Meister.
1963 – 1965 Renovierung der Kirche nach kriegsbedingten Schäden. Entfernung der Seitenempore, Kanzel, Altar und Taufstein.
1992 Einbau einer Ölheizung.
1997 Rekonstruktion der zugemauerten Fenster in der Apsis durch Lothar Mannewitz-Rostock.
1998 – 1999 Renovierung der Kirche, dabei Gestaltung des Rundfensters über der Orgel mit einer Lutherrose. Ausstattung mit neuem Altar und neuer Kanzel, sowie einer “Flämischen Krone” (Kronleuchter).

Es existieren zwei Glocken:
1926 von Schilling in Apolda gegossene Bronzeglocke 213 kg – Schlagton: cis / Inschrift: “1917 zerschlagen zu Deutschlands Wehr, 1926 wiedererstanden zu Gottes Ehr!”
1961 von Schilling in Apolda gegossene Bronzeglocke 388 kg – Schlagton: b / Aufschrift: “Herr, mach uns frei”

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Gemeindeseite Ort Birkenwerder, Angaben der Kirchgemeinde, Festschrift „150 Jahre Evang. Kirche zu Birkenwerder“ (Evang. Kirchengemeinde Birkenwerder, 1999)
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde und Wolfgang Reich
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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