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Orgel: Bernstein im Burgenland – Evangelische Pfarrkirche

Gebäude oder Kirche

Evangelische Pfarrkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Bernstein im Burgenland

Postleitzahl

7434

Bundesland / Kanton

Burgenland

Land

Österreich

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1868: Heutige Orgel, erbaut von Orgelbaumeister Böttcher (Magdeburg/D), II/14/P
Dieses Instrument wurde aus einer Kirche aus Sopron (Ödenburg) in Ungarn nach Bernstein gebracht.
2005: Generalsanierung

Disposition

I. Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Prästant 4′

Weitgedackt 4′

Quarte 2-fach

Mixtur 3-4-fach

II. Oberwerk C – f“‘

Lieblich Gedackt 8′

Salicet 8′

Flüte harmonique 4′

Octave 2′

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Gedecktbass 8′

Viola 8′

Spielhilfen

Manual-Coppel (II/I), Pedal-Coppel (I/P)
Calcanten-Zug
1 Vacat

Gebäude oder Kirchengeschichte

Eintreten der Herrschaftsbesitzer, der Herren von Königsberg, für die Reformation
Bernstein bleibt während der ganzen Reformationszeit im Besitz der Königsberger.
1644 wird die Herrschaft Bernstein an die katholisch gewordenen Batthyany verkauft.
Adam von Batthyany nimmt den Protestanten die Kirchen weg.
1645 wird das evangelische Kirchenwesen in Bernstein aufgehoben.
Der Visitationsbericht von 1697 bezeugt jedoch eine evangelische Gemeinde in Bernstein, sie wird vom katholischen Pfarrer in Mariasdorf mitbetreut. Tochtergemeinden sind Dreihütten, Goberling, Günseck, Holzschlag, Redlschlag, Rettenbach und Stuben. – Zwischen 1690 und 1780 bleibt der evangelische Bevölkerungsanteil ungefähr gleich (zwei Drittel).
Am 25. Oktober 1791 erlässt Kaiser (König) Josef II. das ungarische Toleranzpatent.
Am 16. Juli 1784 wird die Erlaubnis zur Gründung der Pfarrgemeinde Bernstein gegeben. Sie besteht aus Bernstein selbst, aus Dreihütten, Redlschlag, Rettenbach und Stuben. Günseck schließt sich der Pfarrgemeinde an. Johann Karl Osterlamm wird erster Pfarrer.
Am 28. März 1786 wird der Grundstein für ein Bethaus gelegt.
Am 15. August 1787 wird das Bethaus eingeweiht.
1850 schließt sich Günseck der Pfarrgemeinde Holzschlag an.
1868 wird die Kirche erweitert. Ein Kanzelaltar wird neu errichtet, eine Orgel aus Ödenburg nach Bernstein gebracht. Sie war vom Magdeburger Orgelbauer R. Böttcher angefertigt worden.
1879 zerstört ein Brand fast den ganzen Ort Bernstein.
Auch das Pfarrhaus ist ausgebrannt. Der 1851 errichtete Kirchturm ist eingestürzt, die Glocken völlig zerschmolzen.
Am 12. Dezember 1880 werden der Turm und die Glocken der renovierten Kirche geweiht.
1887 feiert man das 100-jährige Kirchweihjubiläum.
Zwischen 1850 und dem Ersten Weltkrieg wandern viele Gemeindeglieder in die USA aus.
1947 Guss der zweitgrößten Glocke durch Glockengießerei Pfundner (Wien).
1948 Guss von 2 Glocken durch die Glockengießerei Pfundner.
1949 Guss der größten Glocke durch die Glockengießerei Pfundner; Vollendung zum heutigen Glockenquartett mit der Disposition: ges‘, b‘, des“, des“
1949 bis 1955 wird der Gemeindesaal gebaut.
1978 wird die Filialkirche in Redlschlag geweiht.
1984 feiert die Pfarrgemeinde Bernstein das 200-jährige Bestehen.
1982/83 wird die Pfarrkirche renoviert.
1993/94 wird das Pfarrhaus renoviert.
2005 Orgelsanierung

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder und Disposition: Michael R.
Orgel- und Kirchengeschichte: Webseite der Ev. Pfarrei Bernstein

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