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Orgel: Berlin / Wilmersdorf – St. Karl Borromäus Grunewald

Gebäude oder Kirche

St. Karl Borromäus Grunewald

Konfession

Katholisch

Ort

Berlin / Wilmersdorf

Postleitzahl

14193

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1960 Orgelneubau.
2017 wird die kleine Orgel an die Wallfahrtskirche Maria Königin der Seen in Braslav/Weissrussland vermittelt.

Derzeitige Orgel

2017 Aufstellung der 1898 von Orgelbau Friedrich Fleiter (Münster) für den Dom St. Ludgerus zu Billerbeck erbauten Orgel durch Orgelbau Fleiter oHG (Münster) III/47. Es handelt sich um eine rein elektrische Registertraktur. Das Werk wurde auf zwei gegenüberliegenden Emporen mit einem Freipfeifenprospekt errichtet.

Geschichte in Billerbeck

1898 ursprünglich wurde die Orgel mit der von Friedrivh Fleiter patentierten Kapsellade und pneumatischer Traktur erbaut II/32. Friedrich Fleiter baute noch bis 1895 mechanische Schleifladenorgeln und schuf erst anschliessend pneumatische Orgeln mit der patentierten Kapsellade.
1948 Erweiterung des Werkes durch Orgelbau Fritz Klingenhegel (Münster) III/42.
1979 technischer Orgelneubau unter Beibehaltung des Gehäuses und circa 20 originalen Register der ursprünglichen Orgel durch Orgelbau Matthias Kreienbrink (Osnabrück) III/47.
1994 erhält das Werk einen neuen fahrbaren Spieltisch, eine Setzeranlage und eine Walze durch Orgelbau Kreienbrink.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Bordun 16′ *

Prinzipal 8′ *

Rohrflöte 8′ *

Gambe 8′ *

Oktave 4′ *

Spitzflöte 4′ *

Quinte 2 2/3′ *

Oktave 2′ *

Cornett 3-fach *

Mixtur 5-6 fach

Zimbel 3-fach

Trompete 16′ *

Trompete 8′

II Positiv C – g“‘

Singend Gedackt 8′

Quintadena 8′

Prinzipal 4′

Flauto dolce 4′ *

Waldflöte 2′

Sifflöte 1 1/3′

Sesquialter 2-fach

Scharff 4-fach

Dulcian 8′

Tremulant

III Schwellwerk C – g“‘

Holzflöte 8′ *

Grobgedackt 8′

Gemshorn 8′ *

Schwebung 8′ *

Singend Prinzipal 4′

Querflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Schwiegel 2′

Terzflöte 1 3/5′

Nachthorn 1′

Oberton 3-fach

Fourniture 5-fach

Basson 16′

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Offenbass 16′

Subbass 16′

Quintbass 10 2/3′

Prinzipalbass 8′ *

Gedacktbass 8′

Choralbass 4′ *

Weitpfeife 2′

Hintersatz 5-fach

Posaune 16′ *

Trompete 8′ *

Clairon 4′ *

* historische oder teilweise historische Register von 1898

Spielhilfen

Registerboard: III/P, II/P, I/P, III/II, III/I, II/I, Sub III/I, Super III/I, Sub III/II, Super III/II, Sub III/III, Super III/III, Sequenzer links/rechts
Spieltisch unter KLaviatur I: S, R, 1 – 8, Sequenzer links/rechts, A – H
Fuss: III/II, III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Walze, Schwelltritt III, Sequenzer links/rechts, Walze ab, Zungen ab, Mixturen ab

Gebäude oder Kirchengeschichte

1920 Gründung des Kirchbauvereins Grunewald, der erste Gottesdienst wurde in einem Saal eines Restaurants abgehalten und fand ab 1921 in einer Aula der Schule in der Delbrückstrasse statt.
1929 Einweihung der Kapelle St. Karl Borromäus unter Prälat Bernhard Lichtenberg am 20. Mai 1929.
1940 Erhebung Grunewalds zur Pfarrei.
1944 Beschädigung der Kapelle durch Kriegseinwirkung. Anschliessend werden der Pfarrsaal und die Kapelle notdürftig wiederhergestellt.
Ab 1952 Spendensammlung für den Bau einer Kirche in Gedenken an Carl Sonnenschein.
1954 Grundsteinlegung und Auszug der Richtkrone am Gedenktag des Heiligen Karl Borromäus.
1955 Einweihung der Kirche, welche unter der Leitung des Architekten Alfons Leitl (Berlin/Trier) erbaut wurde. Die Weihe wurde an Christi Himmelfahrt vorgenommen. Es handelt sich um eine quadratisch angeordnete Saalkirche, einen Stahlbeton-Skelettbau mit Satteldach, Werktagskapelle, eine Campanile mit Kreuzgang und einer angebauten Sakristei mit Schleppdach. In der Kirche befindet sich eine 200 jährige Ikone gegenüber des Karl Borromäus-Reliefs und eine Kopie der bedeutenden oberschwäbischen Skulpturengruppe „Apostel Johannes an der Brust Christi“ ist in der Werktagskapelle integriert. Im Tabernakel befindet sich eine Reliquie von Konrad von Parzham.
1955 Aufzug vierer Glocken, welche vom Bochumer Verein gegossen wurden mit den Schlagtönen cis‘ + e‘ + g‘ + a‘.
1964 und 1977 Kirchenrenovierungen.
1984 Enthüllung eines Reliefs mit der Darstellung von Karl Borromäus.
1991 – 1992 Renovierung und Umgestaltung der Kirche nach Plänen von Paul Brandenburg und Johannes Beeck. Einbau neu gestalteter Fenster.
1992 Weihe des neuen Altares durch Bischof Georg Sterzinsky (Berlin).
2000 seelsorgerliche Übernahme der Pfarrei durch die Salvatorianer.

Webseite der Kirchgemeinde

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Patrick Orlich (Kirchenmusiker)
Orgelgeschichte: Patrick Orlich und Artikel Wikipedia
Kirchengeschichte: Patrick Orlich und Artikel Wikipedia
Webseite der Kirchgemeinde

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