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Orgel: Berlin / Treptow – Kirche zum Vaterhaus Baumschulenweg

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Gebäude oder Kirche

Kirche zum Vaterhaus Baumschulenweg

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin / Treptow

Postleitzahl

12437

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1911 pneumatische Kegelladenorgel mit fest angebautem Spieltisch, erbaut von Orgelbau Gebrüder Dinse (Berlin) II/31 + 1 Transmission.
Nach 1944 Beschädigung des Werkes durch Kriegseinwirkung.
1949 Umdisponierung im zeittypischen neobarocken Stil durch Orgelbauer Karl Fuchs (Berlin).
1972 Bau eines mechanischen Positives als Opus 1970 von Orgelbau Sauer, Aufstellung ebenerdig neben dem Altar I/6. Die Orgel wurde wegen der Reparaturbedürftigkeit der Dinse-Orgel angeschafft.
1989 ist das Werk noch spielbar, aber in einem schlechten Zustand.
Ab 1994 ist die Dinse-Orgel unspielbar. Eine Restaurierung und Rekonstruktion der Originaldisposition ist für die Jahre 2021/22 geplant und soll von Orgelbau Schuke (Berlin) ausgeführt werden nach der anstehenden Aussenrenovierung der Kirche.

Disposition

Heutige Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Gemshorn 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Sesquialtera 2 2/3′ + 1 3/5′

Trompete 8′

 

II Schwellwerk C – g”’

Gedacktpommer 16′

Prinzipal 8′

Singend-gedeckt 8′

Quintatön 8′

Prästant 4′

Rohrflöte 4′

Holzflöte 4′

Prinzipal 2′

Nassart 1 1/3′

Sifflöte 1′

Scharf 2-fach

Oboe 8′

Pedal C – f’

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Abschwächung

Oktave 8′

Bassflöte 8′

Choralbass 4′

Nachthorn 4′

Posaune 16′

 

 

 

Originaldisposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Gamba 8′

Gemshorn 8′

Flautharmonique 8′

Bordun 8′

Oktave 4′

Gemshorn 4′

Rauschquinte 2 2/3′ + 2′ 2-fach

Cornett 3-4 fach 8′

Mixtur 3-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Gedackt 16′

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Viol d’ amur 8′

Konzertflöte 8′

Voix celeste 8′ ab c°

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Scharf 2-fach

Oboe 8′

Pedal C – f’

Prinzipalbass 16′

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Prinzipal 8′

Violoncello 8′

Bassflöte 8′

Posaune 16′

 

 

Spielhilfen

1 freie Kombination als Registerzüge oberhalb der Registerwippen der Handregister
Manualkoppel (II/I), Pedalkoppel I. (I/P), Pedalkoppel II. (II/P), Sub II.I. (II/I) ab c°, Super II.
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: P.Ped. (Piano Pedal), 0., P., MF., F., FF., 0., Cb. (Combination an), 0., H. Ab (Handregister ab), 0., RI. ab (Walze ab), 0., Rw. ab (Rohrwerke ab), 0.
Fuß: Walze (Rolle), Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

19. Jahrhundert wird die Gemeinde durch Stralau-Rummelsburg betreut.
Ab 1891 Feier der Gemeinde im Schulhaus Treptow.
1901 werden die Gottesdienste im neuen Schulhaus gefeiert.
Grundsteinlegung der neuen Kirche am 05. Mai 1910.
1911 Einweihung der Kirche Zum Vaterhaus als erste evangelische Kirche in Treptow nach Plänen der Architekten Heinrich Reinhardt (Berlin) und Georg Süßenguth (Berlin) – Einweihung 12. November 1911 mit Anwesenheit von Prinz August Wilhelm von Preußen. Die Altarbilder schuf Friedrich Georg William Pape (Berlin-Schöneberg). Das Kruzifix stammt von 1911 aus Kevelaer. Aus der Erbauungszeit stammen auch der Kronleuchter, der Altar und der Taufstein.
1918 Abgabe der drei Bronzeglocken zu Rüstungszwecken.
1925 Wandmosaik unter der Empore von Gottfried Heinersdorff (Berlin).
1926 Aufzug eines dreistimmigen Geläuts mit Stahlglocken von Schilling & Lattermann – Nominale es’ + g’ + a’.
1941 – 1945 Beschädigung der Kirche durch Kriegseinwirkung. Anschliessender Wiederaufbau – Einweihung am 27. November 1949.
1948 wird die Gemeinde selbständig und löst sich von der Muttergemeinde ab.
1966 Neue Chorfenster von Christof Grüger (Schönebeck).
1969 – 1971 Dachsanierung.
1971 vier neue Altarleuchter und neues Messing-Abendmahlsgeschirr.
1978 wird die Kirche unter Schutz gestellt.
1992 Innenrenovierung mit Rekonstruktion der Farbgebung der Apsis.
1993 Turmsanierung.
1995 neuer Verputz des Turmes und Neueindeckung des Daches mit Biberschwanz-Ziegeln.
Es handelt sich um eine bedeutende dreischiffige Jugendstilkirche mit Doppeltürmen in der Höhe von 47 Metern.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Wikipedia Artikel mit Angaben von Bastian Müller Buch “Kirche zum Vaterhaus – Evangelische Kirche in Berlin-Baumschulenweg, 2009 1. Auflage – ISBN 978-3-940131-03-4
Orgelgeschichte: Wolfgang Reich, Angaben der Kirchgemeinde und Schwarz/Pape/Behrens/Bittcher: 500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen (Pape-Verlag Berlin, 1991) ISBN-13 : 978-3921140345

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