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Orgel: Berlin Schöneberg – Zum guten Hirten Friedenau

Gebäude oder Kirche

Zum guten Hirten Friedenau

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin Schöneberg

Postleitzahl

12161

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1893 Orgelneubau mit pneumatischen Kegelladen durch Orgelbau Wilhelm Sauer (Frankfurt an der Oder) II/27.
Um 1920 Versetzung des Spieltisches auf eine untere Empore und Erweiterung des Werkes um Octavkoppeln.
1948 Renovierung der Orgel durch Karl Fuchs (Berlin).

Derzeitige Orgel

1968 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut in erster Baustufe als Opus 229 von Orgelbau Karl Schuke (Berlin).
1972 Erweiterung bzw. Fertigstellung der Orgel durch die Erbauerfirma III/42.
2013 Umbau des Spieltisches mit einer neuen Setzeranlage.

Disposition

 I Positiv C – g“‘

Gedackt 8′

Quintadena 8′

Principal 4′

Blockflöte 4′

Quintflöte 2 2/3′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Scharff 4-5 fach 1′

Rankett 16′

Krummhorn 8′

Tremulant

 II Hauptwerk C – g“‘

Pommer 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Nachthorn 4′

Nassat 2 2/3′

Flachflöte 2′

Rauschpfeife 2-fach 2 2/3′ + 2′

Mixtur 5-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

 

 III Brustwerk im SW

Lieblich Gedackt 8′

Holzprincipal 4′

Principal 2′

Sifflöte 1′

Sesquialtera 2-fach

Cymbel 3-fach 1/4′

Vox humana 8′

Regal 4′

Tremulant

 Pedal C – f“‘

Principal 16′

Subbass 16′ alt

Quintbass 10 2/3′ alt

Oktave 8′

Bassflöte 8′ alt

Oktave 4′

Rohrpommer 4′

Weitprincipal 2′

Hintersatz 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Schalmei 4′

Cornett 2′

 

 

Spielhilfen

III/II, I/II, III/P, II/P, I/P, Einstellung der Ebenen für die Setzeranlage, Sequenzer links/rechts, unter Klaviatur II und III Sequenzer rechts, Schlüsselvorrichtung verschliessbare Ebenen
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer links/rechts, 5 – 8, R (Rücksteller)
Fuss: Sequenzer links/rechts, Schwelltritt III, Sequenzer rechts

Ehemalige Spielhilfen vor Einbau der Setzeranlage
4 freie Kombinationen, 1 freie Pedalkombination, Tutti, Zungeneinzelabsteller, Pommer 16′ HW ab, Quintbass 10 2/3′ ab

Gebäude oder Kirchengeschichte

1891 -1893 Errichtung des neugotischen Backsteinbau mit zahlreichen Ornamenten aus glasierten Ziegeln und Backstein geschmückt und einem fast 70 Meter hohen Turm. Die Kirche wurde nach Planungen des Architekten Karl Doflein (Bad Blankenburg) errichtet. Der Grundstein wurde zum Geburtstag von Kaiserin Auguste Viktoria gelegt.
1917 Einschmelzung der beiden grossen Kirchenglocken.
1920 Einweihung eines neuen Geläuts.
1921 Schaffung eines Gefallendenkmals durch Heinrich Mißfeldt.
Nach 1940 starke Beschädigungen während des zweiten Weltkrieges.
Nach 1945 Behebung der grössten Schäden. 1954 wird eine Heizung installiert.
1959 Benennung der Kirche mit den Namen „Zum guten Hirten“.
1962 Ersatz der Glocken durch drei neue Bronzeglocken der Giesserei Petit & Gebrüder Edelbrock (Gescher).
1968 Umgestaltung der Kirche durch Architekt Peter Lehrecke (Berlin), die letzten nicht kriegsbedingt zerstörten originalen Einrichtungsstücke wurden entfernt (Kanzel, Altar und Bildhauerarbeiten).
1974 Überführung des Inventars aus der profanierten Krankenhauskapelle des Bethanien-Diakonissenhauses.
1977 Reparaturen am Turm.
1984 teilweise Rekonstruktion der Inneneinrichtung. Reste der ursprünglichen Gewölbemalerei wurden in der Vorhalle restauriert.

Glockenvideo auf Youtube von Nutzer Glocken und Bahn Welt

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder und Orgel: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Wikipedia
Orgelgeschichte: Schwarz / Pape „500 Jahre Orgeln in Berliner Evang. Kirchen“ und Faltblatt der Gemeinde

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