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Orgel: Berlin / Pankow – St. Georg

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Gebäude oder Kirche

Berlin / Pankow

Konfession

St. Georg

Ort

Katholisch

Postleitzahl

13189

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Bis 1924 wurde die Gemeinde mit einem Harmonium der Firma Burger (Leipzig) begleitet, das Instrument besass 4 Stimmen.

Derzeitige Orgel

1924 Aufstellung einer um 1890 für eine Dorfkirche erbauten mechanischen Kegelladenorgel durch Orgelbau Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder). Das einmanualige Werk stammte vermutlich aus einer wegen Tagebau aufgegebenen Kirche und ist vermutlich von den Gebrüdern Dinse erbaut worden. Einweihung in Pankow am 12.02.1924.
1938/39 Neuaufbau und Erweiterung des Werkes mit elektropneumatischen Taschenladen und neuem freistehendem Spieltisch als Opus 1 von Orgelbauer Hans und Sohn Herbert Hammer (Berlin) II/23 + 1 Windabschwächung – 1456 Pfeifen. Einweihung am 27. August 1939 mit Domorganist Prof. Joseph Ahrens.
Bis 1999 Pflege und Ausführung von Reparaturen durch den Hausorganisten Joachim Spann.
2000 – 2001 Generalüberholung des Werkes durch Organist Hans-Joachim Eichberg (Berlin-Pankow), dabei werden die Klaviaturen und Lederteile erneuert sowie die Technik überholt.
12. Februar 2003 Abnahme des Werkes durch Orgelsachverständigen Martin Ludwig (Berlin).
2003 Wechsel von 30 Pfeifen des Registers Terz 1 3/5′ durch eine thüringische Firma.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Flauto-Dolce 8′

Octave 4′

Blockflöte 4′

Waldflöte 2′

Gemshorn 1′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Harmonieflöte 8′

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′ ab c°

Rohrflöte 4′

Gemshorn 4′

Gedecktquinte 2 2/3′

Octave 2′

Terz 1 3/5′

Cymbel 3-fach 1′

Krummhorn 8′

 

Pedal C – f’

Subbass 16′

Sanftbass 16′ Abschwächung

Violon 8′

Choralbass 4′

Bauernflöte 2′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Links oben: drei Zungeneinzelabsteller (Posaune, Trompete, Krummhorn), 1 freie Kombination (Kippschalter oberhalb der Registerwippen), Anzeige Walze (rechts aussen)
II – P, I – P, II – I (rot abgesetzt) als Registerwippen
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: FK (an), T (Tutti)
Fuss: II – P, I – P, II – I als Pistons, Walze (Rolle), Walze ab (Piston), Schwelltritt II, T (Tutti)

Gebäude oder Kirchengeschichte

Vor 1900 ist Pankow kirchlich der katholischen Gemeinde Reinickendorf/Oranienburg zugeordnet.
1907 Grundsteinlegung zum Kirchenbau auf dem 1905 erworbenen Grundstück am Kissingenplatz am 07. Juli 1907.
1908 Aufzug dreier Stahlglocken des Bochumer Vereins – Nominale c’+ es’ + ges’. Der Kirchturm ist 62 Meter hoch.
1909 – 1910 Einweihung der Kirche, welche nach Plänen des Architekten August Kaufhold (Friedenau) und des Bauleiters Hugo Schneider (Oppeln) im Stil einer neugotischen Backsteinbasilika erbaut wurde. Einweihung am 06. November 1910. Die Kirche erhält im Vorraum ein Mosaik des Kirchenpatrones St. Georg. Die Altäre stammen von W.Burg (Gelsenkirchen).
1912 Kreuzwegstationen von der Firma Schnitzer(Frankfurt am Main).
1913 Entstehung der Kommunionbank der Firma Eller (Weissensee).
1914 wird St. Georg zur Pfarrei erhoben.
1923 erste Instandsetzungsmassnahmen, welche 1926 mit dem Aufsatz eines Kupferdaches am Kirchturm beendet wurden.
1929/30 werden angrenzende Wohnhäuser erbaut.
1934 Neues Kupferdach im Turmbereich.
Nach 1940 keine Abgabe von Glocken oder Orgelpfeifen.
1943 – 1945 Beschädigungen der Kirche durch Kriegseinwirkung.
1948 – 1958 Reparaturen und Beseitigung der Kriegsschäden, dabei werden vereinzelt Fenster geschlossen mit Mauerwerk und unpassende Fensterteile zur Reparatur verwendet. Die Kanzel wird abgetragen (Ersatz durch einen Ambo), Malereien im Innenraum rekonstruiert und der Dachstuhl saniert.
1972 Dachsanierung, Ergänzung fehlender Teile.
1977 Umgestaltung des Innenraumes nach Vorgaben des Konzils. Dabei werden Veränderungen am Hochaltar und den Seitenaltären vorgenommen und die Ausmalungen abgedeckt.
1984 Entstehung der Werktagskapelle als Anbau.
1986 Austausch der Glockenklöppel.
1992 erneute Sanierung des schadhaften Kirchturmes und der Glockenanlage.
1993 wird das Kreuz auf dem Kirchturmdach neu vergoldet.
1997 Einbau einer Funkuhr Funktion für die Turmuhren.
2009 Beginn umfangreicher Sanierungsarbeiten im Innen- und Aussenbereich.
2010 Erneuerung des Kupferdaches am Kirchturm und Renovierung der Kreuzwegstationsbilder.
2016 Zusammenschluss der Kirchgemeinde mit drei weiteren Gemeinden zum Pastoralraum Berlin-Nordost.
2019 können die Arbeiten mit der Wiederherstellung der Ausmalungen abgeschlossen werden.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Wolfgang Reich – eigene Sichtung am 12.03.+ 21.05.2017, Angaben der Kirchgemeinde – Broschüre zur Orgelrenovierung durch Hans-Joachim Eichberg
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Wikipedia-Artikel mit Informationen basierend auf Quellen der Kirchgemeinde, Kirchenchronik der Pfarrei, Georg Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler Berlin 2006 – ISBN 3-422-03111-1, 100 Jahre St. Georg Festschrift von Wilhelm Braun, Wolfang Klose und Heinz Wienert

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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