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Orgel: Berlin / Pankow – Dorfkirche Karow

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche Karow

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin / Pankow

Postleitzahl

13125

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1856 Neubau einer einmanualigen Orgel durch Moritz Baumgarten/Zahna.
1912 Neubau durch Gebr. Dinse (Berlin) hinter dem bestehenden Prospekt als pneumatische seitenspielige Kegelladenorgel I/12.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn, in der Nachfolge Ersatz durch Zinkpfeifen.
1963 Reparatur und Umbau durch Karl Gerbig/Eberswalde. Die Orgel wurde auf zwei Manuale erweitert II/12, dabei wurden 6 Register übernommen, eines umgearbeitet, 4 neu gebaut und der Choralbass im Pedal mit Restpfeifen besetzt.
1981 Abbau dieser Orgel.

Derzeitige Orgel
1890 Neubau einer mechanischen seitenspieligen Schleifladenorgel I/10 durch Friedrich Hermann Lütkemüller/Wittstock in der Dorfkirche von Danewitz. Der Prospekt stammt von 1886 ebenfalls von Lütkemüller, die dazugehörige Orgel war aber zu hoch geraten und kam nach Segelitz, 1890 baute Lütkemüller somit neu.
1928 – 1960 Pflege des Werkes durch A. Kienscherf Nachf. Inh. Karl Gerbig/Eberswalde.
1981 wurde die Orgel an die Gemeinde von Karow verkauft, da die Kirche in Danewitz sich eine neue Orgel anschaffen wollte.
1981 Umsetzung in die Kirche zu Karow durch Reiner Schneeweiß.
1982 Reparatur durch Norbert Sperschneider/Weimar.
1986 Restaurierung der Orgel durch Ulrich Fahlberg/Eberswalde.

Eine Besonderheit dieser Orgel sind die original erhaltenen Prospektpfeifen von Friedrich Hermann Lütkemüller.

Disposition

Disposition der Lütkemüller-Orgel

Manual C – f”’

Principal 8 Fuß. C – gs° Holz

Gedackt 8 Fuß. C – h° Holz

Salicional 8 Fuß. C – H aus Principal 8′

Dolce 8 Fuß. C – H Holz

Praestant 4 Fuß. C – b’ Prospekt

Floete 4 Fuß. C – Fs Holz

Quinte 2 2/3 Fuß.

Octav 2 Fuß.

Pedal C – d’

Subbaß 16 Fuß.

Violon 8 Fuß.

 

Disposition der Dinse-Orgel Stand 1981 nach R. Schneeweiß

Manual I – Hauptwerk C – f”’

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Octave 4′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Mixtur 3fach

Manual II – Oberwerk C – f”’

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Sifflet 1′

Pedal C – d’

Subbaß 16′

Choralbaß 4′

 

Spielhilfen

Als Registerzug ganz rechts: Calcantenglocke
Als Schiebetritt über dem Pedal: Pedalcoppel.

Gebäude oder Kirchengeschichte

Vermutl. 1220-1230 Neubau einer romanischen Feldsteinkirche mit halbrunder Ostapsis und abgestuftem Kirchenschiff – sie ist die älteste Kirche von Berlin.
1424-29 Vergrößerung der Kirche auf die heutigen Ausmaße.
1579 musste das Gewölbe nach einem Einsturz neu gebaut werden – es handelt sich dabei um ein Tonnengewölbe.
1622 Erneuerung der Kirche nach der Pest, Einbau von Kanzel und Taufe im Renaissance-Stil.
1792-95 Restaurierungsarbeiten mit neuem Dachwerk und Fenstern.
1830 Einzug eines flachen Tonnengewölbes.
1845-47 Neubau des heutigen Turmes durch den Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler (Berlin).
1863 Kirchenrenovierung, Einbau der Empore und Umgestaltung des Inneren. An der Empore wurden dabei 33 im Jahr 1617 geschaffene biblische Bilder aus der alten Bucher Kirche weiter verwendet.
1917 Abgabe aller drei Glocken zu Kriegszwecken.
1925 Guss dreier neuer Glocken aus Eisen – Einweihung 24. Mai 1925
1958 Kirchenrenovierung.
1978 erneute Renovierung. Forschung nach vermuteten Wandgemälden, die aber nicht freigelegt wurden.
2001 Reparaturen am Dach, weitere Arbeiten im Kirchenschiff.
2004 Sanierung der 33 Emporenbilder, auch genannt Karower Bilderbibel.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Uwe Pape/Berthold Schwarz (Hrsg.) – 500 Jahre Orgeln in Berliner evangelischen Kirchen, Pape Verlag 1991, S.226-27, 481-82, sowie Angaben der Webseite Orgellandschaft Brandenburg, abgerufen am 27.12.2021
zitiert aus Buch Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke 1 Friedrich Hermann Lütkemüller von Pape Verlag Berlin 1999 – ISBN 3-921140-54-4
Kirchengeschichte: Beitrag zur Geschichte der Kirche auf der Webseite der Kirche Karow, abgerufen am 27.12.2021

Historische Disposition von R. Schneeweiß, Mitteilung 8/2020 an W. Reich

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