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Orgel: Berlin Mitte – Zionskirche

Gebäude oder Kirche

Zionskirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin

Postleitzahl

10119

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Pfeifenorgel

Kleine elektronische Orgel

Kirche



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vorgängerorgel:

1872 – 1873 Orgelneubau mit mechanischen Kegelladen durch Orgelbau Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) II/30.
1905 Umbau und Umstellung auf pneumatische Kegelladen durch Wilhelm Sauer II/30.
um 1944 Beschädigung durch Kriegseinwirkung
1947 Plünderung der Orgel und spätere Beseitigung

Derzeitige Orgel:

1956 mechanische Schleifladenorgel, erbaut auf einem fahrbaren Podest durch Orgelbau Alexander Schuke (Potsdam) I/6. Es befindet sich noch eine elektronische Orgel der Firma Ahlborn in der Kirche, diese ist momentan nicht bespielbar.

2020 wird ein umfangreiches Projekt zum Bau einer neuen Orgel in die Wege geleitet. Die geplante Disposition des visionären Instrumentes befindet sich auf der Seite Klang Raum Zion. Ein Fernwerk mit circa 18 klingenden Registern wird die neue dreimanualige Orgel mit zwei Schwellwerken ergänzen III/51 + 18 Register Fernwerk. Nach Fertigstellung dieses Projektes werden wir die definitive Disposition aufzeigen.

Disposition

Manual C – f”’

Rohrflöte 8′

Principal 4′

Gedackt 4′

Oktave 2′

Scharff 3 – 4 fach

 Pedal C – d’

Pommer 16′

 

Spielhilfen

Fahrbare Pfeifenorgel: Pedalkoppel, Prospekt mittels Klapptüren verschliessbar.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1855 existiert eine Zionskapelle in der Schönhauser Allee.
Wilhelm I, der König von Preussen und später auch Kaiser überlebte ein Attentat in Baden-Baden, so stifftete er 1861 circa 10.000 Reichstaler zum Bau einer Kirche im Einzugsgebiet der Elisabethengemeinde.
1866 Baubeginn der Zionskirche nach Plänen des Bauinspektors Möller, auf Grund von Geldmangel wird der Bau kurze Zeit später gestopt.
1872 ermöglicht eine weitere grosszügige Spende einer königlichen Stiftung die Fertigstellung der Kirche, welche unter der Leitung von Architekt August Orth erbaut wird.
2. März 1873 Eröffnung und Eiweihung unter Anwesenheit des Kaisers durch Generalsuperintendent Bruno Brückner.
1913 Renovierung der Kirche.
1931 ist Dietrich Bonhoeffer Stadtsynodalvikar.
1943 Zerstörung der Sauer-Orgel, des Kirchendaches, des Chorraums samt Chorfenster durch Kriegseinwirkung – Einbrüche und Plünderungen folgten.
1946 Vermauerung der unteren Kirchenfenster.
Bis 1953 wird die Kirche notdürftig wiederhergestellt.
Nach 1960 wird der Raum mit Latexfarbe renoviert, zum Teil auch umgebaut.
Nach 1970 Schäden am Dach und an der Heizung, welche den Zustand des Bauwerkes durch unterlassene Beseitigung zunehmend verschlechtern.
Ab 1986 Zionsgemeinde bietet Raum für oppositionelle Gruppen, ein bekannter Akt des Widerstandes gegen das DDR-Regime. Nach Wiedervereinigung – denkmalpflegerische Untersuchung der ursprünglichen Innenausmalung im Altarbereich
1988 – 1992 Dach- und Turmrenovierung, Restaurierung der Außenfassade, Glocken werden in den Turm zurückgeführt, die Fenster notverglast.
1997 Aufstellung eines Denkmals für Dietrich Bonhoeffer, welches 1988 von Bildhauer Karl Biedermann (Berlin) erschaffen wurde.
2002 vermauerte Unterfenster wurden wieder geöffnet
Herbst 2009 – 2015 Renovierung des Innenraums.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien und Bilder Kirche und Orgel: Stefan Weyreder
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel basierend auf Forschungen von August Orth.
Orgelgeschichte: Buch von Schwarz/Pape/Behrens/Bittcher “500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen” ISBN-13 : 978-3921140345
Internetauftritt der Kirchgemeinde am Weinberg
Förderverein Zionskirche Berlin

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