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Orgel: Berlin / Lichterfelde – Petruskirche Giesensdorf

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Gebäude oder Kirche

Petruskirche Giesensdorf

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin / Lichterfelde

Postleitzahl

12209

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1898 Neubau einer pneumatischen Kegelladenorgel II/15 durch Gebr. Dinse (Berlin).
1941 Zerstörung der Orgel durch Kriegsschäden.
Nach 1955 Nutzung eines elektrischen Orgelderivates, das sich als unzureichend erwies.
1964 Kostenvoranschlag der Fa. Walcker über eine neue Orgel
1967 Neubau einer elektrischen Schleifladenorgel III/35 mit freistehendem und fahrbarem Spieltisch durch E.F. Walcker & Cie/Ludwigsburg, Op.4789.
1983 Instandsetzung und Dispositionsänderung durch Stephan Orgelbau (Berlin).
1986 Reinigung durch selbige Firma.
2000 Reinigung und Neuintonation durch Uwe Knaak und Michael Fischalek (Berlin) unter der Leitung von Kirchenmusiker Christoph Wilcken.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – g“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Spill=Pfeife 8′

Oktave 4′

Flauto douce 4′

Quinte 2 2/3′

Prinzipal 2′ (neues Registerschild, aus II)

Mixtur 5 – 7f. 2′

Trompete 8′

Manual II – Positiv C – g“‘

Holz=gedeckt 8′

Nachthorn 4′

Waldflöte 2′ (neues Registerschild, aus I)

Terz 1 3/5′

Super=quint 1 1/3′

Glöck=leinton 1′

Zymbel 3 fach 1/2′

Holz=krummh. 8′

Manual III – Schwellwerk C – g“‘

Koppel=flöte 8′

Gemshorn 8′

Unda maris 8′ (ab c°)

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Schwiegel 2′

Sesqui=altera  2f.

Scharff 5f.

Engl. Oboe 8′

Clarine 4′

Pedal C – f‘

Untersatz 16′

Gedeckt=bass 16′

Oktave 8′

Gedeckt=pommer 8′

Oktave 4′ (neues Registerschild) 

Rausch=pfeife 4f. 4′ 2′ 1 1/3′ 1′ (sic!)

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Spielhilfen

Über dem Pedal links als Pistons: III-Ped., II-Ped., I-Ped., Walze ab, III-II, III-I, II-I
Über dem Pedal rechts als Pistons: Tutti, Zungen ab
Über dem Pedal mittig: Cresc.-Cecr. [Walze], Schweller III. Man. [Balanciertritt für Jalousieschweller]
Als Druckknöpfe zum Einrasten in der Vorsatzleiste unter Manual I: III-II, III-I, II-I, III-Ped., II-Ped., I-Ped., Fr. Komb. 1 [weiß], Fr. Komb. II [rot], Fr. Komb. 3 [grün], Fr. Komb. 4 [gelb], Auslöser, Handreg. ab
Über den Registerschaltern in zwei Reihen: farbige Kippschalter für freie Kombinationen
Als Registerschalter links, auf den Ebenen der jew. Werke: I-Ped., II-Ped., III-Ped., Super III-Ped., II-I, III-I
Als Registerschalter links über dem dritten Manual: III-II
Als Registerschalter über Manual III, den Werken zugeteilt: Tremulant [Positiv], Tremulant [SW]
Rechts über Manual III: Anzeige für Rollschweller
Rechte Spieltischseite als Kippschalter: Zungeneinzelabsteller
Darunter rechts: Spannungsanzeige [Voltmeter] für Trakturspannung
Darunter ebenfalls rechts: Motor an/aus [als Druckknöpfe]

Gebäude oder Kirchengeschichte

1897 Grundsteinlegung für die Matthäuskirche als große Kirche aufgrund des großen Wachstums des Ortes und der Tatsache, dass die beiden bisherigen Kirchen zu klein wurden.
5.7.1897 Beginn der Bauarbeiten.
Oktober 1898 Beschluss des Kirchenrates, dass die Kirche den Namen des Hl. Petrus bekommen sollte.
11.12.1898 Fertigstellung der Kirche, welche nach Plänen des Baumeisters Ernst Goldbach erbaut wurde.
15.12.1898 Weihe der Kirche als vierjochige, einschiffige Kirche mit Westturm und rechteckigem Chorraum in Backsteinbauweise im historistisch neogotischen Stil.
1917 Abgabe der zwei großen Glocken des dreistimmigen Geläutes (e‘- g‘- a‘, Gustav Collier/Zehlendorf).
1924 Einbau dreier neuer Glocken, gegossen durch den Bochumer Verein, Tonfolge c‘- e‘- fis‘.
1925/26 neue „würdige“ Ausmalung der Kirche unter Leitung von Prof. August Oetken, der auch in Halle die Johanneskirche gestaltete.
Ab 1942 finden keine Gottesdienste mehr in der Kirche statt.
1942-45 Nutzung der Kirche als Möbellager.
1944 Zerstörung des Daches durch Fliegerbomben, danach Freigabe zur Materialgewinnung.
1948 Neueindeckung des Daches. Bis dahin war der Innenraum der Witterung nahezu schutzlos ausgeliefert.
1955 Erneuerung der Innenausstattung. Altar, Kanzel, Wandmalereien, die durch die Witterung zerstört wurden, wurden nicht rekonstruiert.
11.12.1955 Wiedereinweihung der Kirche.
1981 Umbau der Kirche. Einbau einer Winterkirche, Veränderungen im Innenraum und Einbau einer Heizung.
Seit 1982 auch intensive Nutzung als Kulturkirche
2005 Bau einer Rollstuhlrampe – seitdem ist die Kirche barrierefrei.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Aushang in der Kirche sowie Informationen aus: Uwe Pape, Berthold Schwarz (Hrsg.) – 500 Jahre Berliner evangelische Orgeln, Pape Verlag, 1991 ISBN-13: 9783921140345
Kirchengeschichte: Beitrag auf der Webseite der Gemeinde als PDF-Dokument, abgerufen am 13.12.2021

Internetseite der Kirchgemeinde

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