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Orgel: Berlin / Lichterfelde – Pauluskirche

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Gebäude oder Kirche

Pauluskirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin / Lichterfelde

Postleitzahl

12203

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1900 Bau einer pneumatischen Kegelladenorgel durch Orgelbau Gebrüder Dinse (Berlin) II/36.
1944 Zerstörung des Werkes durch Kriegseinwirkung.
1951 – 1958 Nutzung eines Harmoniums zur Gottesdienstbegleitung.

Derzeitige Orgel

1960 mechanische Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch, erbaut nach Plänen des Orgelsachverständigen KMD Hammermeister in einem ersten Abschnitt als Opus 94 von Orgelbau Karl Schuke (Berlin) III/13 – Einweihung 17. Juli 1960.
1964 Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes, Erweiterung um einige vorgesehene Register durch Orgelbau Schuke III/30.
1987 – 1988 Renovierung, Neuintonation und Erweiterung in Folge der Kirchenrenovierung durch die Erbauerfirma. Die Orgel erhält bei der Massnahme einen Cymbelstern III/33 + 1 Auszug.
2010 Renovierung durch die Erbauerfirma.

Disposition

Disposition seit 1988

I Rückpositiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Principal 4′ Prospekt C – f‘

Spitzgedackt 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1′

Sesquialtera 2-fach 1 3/5′ + 1 1/3′, ab c° 2 2/3′ + 1 3/5′

Scharff 4-fach 1′

Krummhorn 8′ Kupfer

Tremulant

 

 

II Hauptwerk C – g“‘

Quintadena 16′

Principal 8′ F – b° Prospekt

Koppelflöte 8′ neu 1988

Oktave 4′

Gemshorn 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

Cymbelstern neu 1988

III Brustwerk im SW C – g“‘

Gedackt 8′

Weidenpfeife 8′ neu 1988 C – e° gedeckt

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Terz 1 3/5′ Auszug aus Cornett

Quinte 1 1/3′

Cornett 3-fach 2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′

Scharffcymbel 3-fach 2/3′ 1988 statt 1/2′

Rohrschalmei 8′ 1988 statt Vox humana

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′ Prospekt C – ds°

Untersatz 16′ neue Zusatzlade

Oktave 8′

Gemshorn 8′ neu 1988 Stock Subbass

Hohlflöte 4′

Nachthorn 2′

Hintersatz 5-fach 4′

Posaune 16′

Schalmei 4′

 

Disposition 1964 – 2. Bauabschnitt

I Rückpositiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

Principal 4′

Spitzgedackt 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1′

Sesquialtera 2-fach

Scharff 4-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

II Hauptwerk C – g“‘

Quintadena 16′

Principal 8′

Oktave 4′

Gemshorn 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

III Brustwerk im SW C – g“‘

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

Oberton 3-fach

Cymbel 3-fach 1/2“

Vox humana 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Untersatz 16′

Oktave 8′

Hohlflöte 4′

Nachthorn 2′

Hintersatz 5-fach 4′

Posaune 16′

Schalmei 4′

 

Disposition 1960 (kursiv* = vorgesehene Register 2.Bauabschnitt)

I Rückpositiv C – g“‘

Rohrflöte 8′

*Quintade 8′

Principal 4′

Waldflöte 2′

*Quarte 1 1/3′

*Oberton 3-fach

Scharff 4-fach 1′

*Krummhorn 8′

 

 

II Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Oktave 4′

*Gemshorn 4′

*Rauschquinte 2-fach

*Mixtur 4-6 fach 1 1/3′

*Fagott 16′

*Trompete 8′

 

III Brustwerk im SW C – g“‘

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

*Sifflöte 1′

*Sesquialtera 2-fach

*Cymbel 3-fach 2/3′

*Vox humana 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Untersatz 16′

Oktave 8′

Hohlflöte 4′

*Nachthorn 2′

*Hintersatz 5-fach 4′

*Posaune 16′

*Schalmei 4′

 

Spielhilfen

Fuß: A I-P, B II-P, C III-P, D I-II, E III-II als Rastentritte, Schwelltritt III

Gebäude oder Kirchengeschichte

1895 wird die Dorfkirche Lichterfelde erweitert.

1898 – 1900 Bau der Pauluskirche in Groß Lichterfelde unter der Leitung des Architekten Fritz Emil Egbert Gottlob (Berlin). Einweihung der in norddeutscher Backsteingothik angelehnten Kirche am 02. Juni 1900. Der Kirchturm wird 66 Meter hoch errichtet.
1917 Abgabe der Kirchenglocken (Bronzeglocken) zu Rüstungszwecken, 1922 Ersatz durch drei Stahlglocken des Bochumer Vereines – Nominale a° + c‘ + f‘.
1944 – Am 24. März wird die Kirche durch Kriegseinwirkung schwer beschädigt und brennt nieder.

1951 – 1957 Wiederaufbau der Kirche unter der Leitung der Architekten Erich Ruhtz (Berlin) und Karl Streckebach (Berlin). Einsegnung am 24. März 1957 – auf den Tag 13 Jahre nach dem Tag der Zerstörung.
Folgende Jahre diverse Sanierungsarbeiten u.a. neue Heizanlage, neue Fenster von Hermann Kirchberger (Berlin) geplant und von Puhl & Wagner (Neukölln) ausgeführt, neuzeitlicher Kronleuchter und Anpassungen durch Elemente, welche zur Verbesserung der Akustik dienen.
1959 bauliche Massnahmen mit neuer Empore für die Aufstellung der sich im Bau befindenden Orgel.
1987 umfangreiche Renovierung des Bauwerkes – Planung Architekt und Hochschullehrkraft Peter Lehrecke (Berlin). Die Kanzel wird neu gestaltet und erhält einen Schalldeckel – Einweihung 18. Oktober 1987.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Sichtung Wolfang Reich 21.04. + 02.07.2014, Angaben der Kirchgemeinde, Wikipedia Artikel basierend auf Informationen des Architekten- und Ingenieur-Vereins Berlin, Georg Dehio, Paul-Gerhard Fränkle, Günther Kühne, Elisabeth Stephanie, Klaus-Dieter Wille
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Angaben gemäss Beschrieb Kantor Wolfgang Dinglinger und Geschichte zitiert aus dem Buch von Schwarz/Pape/Behrens/Bittcher „500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen“ (ISBN-13 : 978-3921140345) – Seite 476.

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