FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Berlin / Charlottenburg – Kirche am Lietzensee

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Kirche am Lietzensee

Konfession

Evangelisch

Ort

Berlin / Charlottenburg

Postleitzahl

14057

Bundesland / Kanton

Berlin

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1959 mechanisches Schleifladenpositiv, erbaut als Opus 74 von Orgelbau Karl Schuke (Berlin) I/6.
1964 wird das Positiv im Zuge eines grösseren Orgelneubaus an die Friedenskirche Westend vergeben, welche mit dem Positiv eine abgängige und im Krieg beschädigte Sauer-Orgel aus dem Jahr 1932 ersetzte.

Derzeitige Orgel

1964 Schleifladenorgel mit mittig fest angebautem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 143 von Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH (Berlin) III/34 – 2134 Pfeifen.
1975 und 1985 Instandsetzungsarbeiten und Ausreinigung durch die Erbauerfirma.
2013 Renovierung des Werkes im Zuge der Kirchenrenovierung durch Schuke Orgelbau Berlin.

Disposition

I Positiv C – g”’

Gedackt 8′

Principal 4′

Blockflöte 4′

Quintflöte 2 2/3′

Nachthorn 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Scharff 4 f.

Schalmey 8′

Tremulant

 

II Hauptwerk C – g”’

Rohrflöte 16′

Principal 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Spillpfeife 4′

Nassat 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 4-6 f.

Trompete 8′

 

III Brustwerk im SW C – g”’

Rohrflöte 8′

Spitzged. 4′

Principal 2′

Sifflöte 1′

Sesquialt. 2 f.

Cymbel 3 f.

Musette 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Principal 16′

Oktave 8′

Gedackt 8′

Oktave 4′

Pommer 4′

Mixtur 4 f.

Fagott 16′

Posaune 8′

Schalmey 4′

Tremulant

 

Spielhilfen

4 freie Kombinationen (zwei Reihen weiß/rote Schaltungen oberhalb der Registerwippen, zwei weitere Reihen grün/gelbe Schaltungen auf der rechten Spieltischseite)
Oberhalb des dritten Manuales als Registerwippen die Normalkoppeln: B / H (III/II), P / H (I/II), B / Ped (III/P), H / Ped (II/P), P / Ped (I/P), zudem befinden sich noch die Schaltungen für die Koppeln der freien Kombinationen III und IV neben den Koppeln
Spieltisch unter Manual I: I (Komb. I weiß), II (Komb. II rot), 0 (HR schwarz), org.pl. (Organo Pleno), III (Komb. III grün), IV (Komb. IV gelb)
Fuß: I (Komb. I), II (Komb. II), B-H (III/II), P-H (I/II), B-Ped (III/P), H-Ped (II/P), P-Ped (I/P), 0, org.pl. (Organo Pleno) als Pistons, Schwelltritt III, III (Komb. III), IV (Komb. IV) als Pistons

Gebäude oder Kirchengeschichte

1913 wird der südöstliche Gemeindeteil der Epiphaniengemeinde zur eigenständigen Teilgemeinde und zwei Jahre später als Kirchgemeinde am Lietzensee benannt.
1920 Bau einer ersten Fachwerkirche nach Plänen von Architekt und Denkmalpfleger Erich Blunck (Berlin). Einweihung am 22. Februar 1920.
1929 wird die Kirche mit dem Bau eines Glockenturmes nach Plänen des Architekten Heinrich Straumer’s (Chemnitz/Berlin) vervollständigt. Aufzug dreier Glocken.
1931 Weihe eines angebauten Gemeindehauses.
1944 Im Februar 1944 Zerstörung der Kirche.
1951 Einweihung des wiederaufgebauten Gemeindehauses, die Aufbauarbeiten nahm Architekt Glaser vor.
1957 – 1959 Bau der heutigen Kirche am Lietzensee nach Plänen des Architekten Paul Baumgarten (Berlin). Die Saal-Kirche aus Stahlbeton grenzt an das Gemeindehaus an und steht inzwischen unter Denkmalschutz. Im offenen Glockenstuhl, welcher den Kirchenbau nach oben abschliesst, befinden sich neben einer Glocke aus dem Jahr 1929 zwei Glocken aus dem Jahr 1959 der Giesserei Petit & Gebrüder Edelbrock (Gescher) – Nominale c’ + a’ + g’. Das Altarkreuz ist aus Glas- und Metallelementen erstellt worden. Einweihung der Kirche am 27. September 1959.
2013 umfangreiche Kirchenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Buch “Evangelische Kirchen in Berlin” von Günther Kühne und Elisabeth Stephanie 1978 – ISBN 3-7674-0158-4, Kirchen in Berlin Potsdam von Christine goetz und Matthias Hoffmann-Tauschwitz 2003, Klaus Dieter-Wille und Georg Dehio “Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler” Berlin 2006 – ISBN 3-422-03111-1.
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Sichtung und Spiel durch Christoph Mutterer, Schwarz/Pape/Behrens/Bittcher “500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen” ISBN-13 : 978-392114034 S. 455

Internetauftritt der Kirchgemeinde

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page