Orgel: Berg am Irchel – Reformierte Kirche (ehem. Unser lieben Frauen)
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Gebäude oder Kirche
Reformierte Kirche (ehem. Unser lieben Frauen)Konfession
ReformiertOrt
Berg am IrchelPostleitzahl
8415Bundesland / Kanton
Kanton ZürichLand
SchweizBildergalerie + Videos
Reformierte Kirche Berg am Irchel
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1755 Errichtung einer kleinen Orgel im Benediktchor hinter den Chorgestühlen in der Klosterkirche Rheinau. Die Orgel liess Abt Roman Effinger dort als Begleitorgel aufstellen.
1843 wird der Prospekt vermutlich umgestaltet nach Plänen von Ludwig Schulthess.
1930 Aufstellung des neu gestalteten Orgelprospektes in Berg am Irchel unter Verwendung der bestehenden Elemente durch die Firmen Eugen Tichatchek (Niederglatt) und Orgelbau Metzler (Dietikon).
1932 Bau einer neuen Orgel in das bestehende Gehäuse durch Orgelbau Metzler (Dietikon)
Derzeitige Orgel
1969 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest ins Gehäuse eingelassenem Spieltisch, erbaut durch Orgelbau Neidhardt & Lhôte (St-Martin/NE) II/15. Das Gehäuse wird bei dem Orgelneubau erneut angepasst.
2018 Revision und Schimmelbehandlung durch Späth Orgelbau AG (Rüti/ZH).
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Principal 8′ C – g‘ Prospekt – Anm. 1; ab gs‘ innen; Metall Rohrflöte 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall rohrged. Oktave 4′ C – A Prospekt – Anm. 2; ab B innen; Metall Waldflöte 2′ Metall Mixtur 1 1/3′ IV-V; Metall – rep. f°/c’/c“; ab c‘ V Dulzian 8′ Stiefel/Becher Metall
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II Positiv C – g“‘Gedeckt 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall ged. Rohrflöte 4′ Metall rohrged.; ab cs“‘ offen, konisch Nasat 2 2/3′ C – f° Metall ged.; ab fs° offen Superoktave 2′ C – B Prospekt – Anm. 3; ab H innen; Metall Terz 1 3/5′ Metall Gemshörnlein 1′ Metall, konisch
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Rohrgedeckt 8′ Metall rohrged. Choralbass 4′ + 2′ nur 4′ Chor, 2′ Chor abgestellt; Metall
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Prospektpfeifen
Anmerkung 1: Principal 8′ HW Prospekt von C – g‘ – C – b° Aussenfelder; h° – g‘ Mittelfeld
Anmerkung 2: Oktave 4′ HW Prospekt von C – A in den Feldern zwischen Mittel- und Aussenfeld
Anmerkung 3: Superoktave 2′ POS Prospekt von C – B im oberen Mittelfeld
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
f° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
Gebläse: G. Meidinger, Basel; 2’800U/min
Spielhilfen
Fuß: II-I, II-P, I-P als Rastentritte auf der linken Seite
Gebäude oder Kirchengeschichte
1268 wird eine Pfarrkirche in Berg am Irchel erwähnt.
1386 Stiftung eines Altares.
1497 Erwähnung der Kirche „Unser lieben Frauen“ in Berg.
1558 Einzug der Reformation.
1561 – 1562 Bau des Pfarrhauses.
1654 Errichtung der neuen Kirche unter Beibehaltung des mittelalterlichen Chorturmes. Stiftung eines Taufsteines.
17. Jahrhundert Entstehung der Kanzel aus Nussbaumholz. Mitte des 17. Jahrhunderts entstehen 15 Grabplatten in der Kirche, von welchen noch vier erhalten sind.
1830 Erhöhung des Kirchturmes.
1839 Innenrenovierung.
1892 Aufsatz des neugotischen Spitzhelms des Kirchturmes. Aufzug eines vierstimmigen Geläuts der Giesserei Jakob Keller (Zürich/Unterstrass) zu einer bestehenden fünften Glocke aus dem Jahr 1512. Nominale der Keller-Glocken d‘ + fs‘ + a‘ + d“.
1920 umfangreiche Kirchenrenovierung.
1940 Umgestaltung des Kircheninnenraumes.
2019 wird eine Kirchenrenovierung für die kommenden fünf Jahre vorgesehen.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Mike Wyss
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, eigene Sichtung, zitiert aus dem Buch „Die Kunstdenkmäler der Schweiz“ von der Gesellschaft für schweizerische Kunstgeschichte – Band 7 aus dem Jahr 1938 – Verlag E. Birkhäuser & Cie. A. G. – Autor Hermann Fietz
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2023, zitiert aus dem Buch „Die Kunstdenkmäler der Schweiz“ von der Gesellschaft für schweizerische Kunstgeschichte – Band 7 aus dem Jahr 1938 – Verlag E. Birkhäuser & Cie. A. G. – Autor Hermann Fietz
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